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ART VIENNA International Art Fair

  • Messe
    16.09.2022 - 18.09.2022
    Orangerie und Pflanzenorangerie Schönbrunn
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Auf nach Schönbrunn! Die ART VIENNA, Messe für internationale zeitgenössische Kunst, Moderne und Design, findet von 16. bis 18. September 2022 zum ersten Mal in der Orangerie und Pflanzenorangerie Schönbrunn statt.

Schon Maria Theresia verbrachte ihre Sommer im prächtigen Barockschloss. Also zieht im Spätsommer die dritte ART VIENNA aus der Stadt nach Schönbrunn. Mit ihren großen Fenstern, ihrer Höhe und Weitläufigkeit ist die Orangerie ein besonders großzügiger Ort, um Kunst zu präsentieren. Dazu lädt der anschließende Garten zum Flanieren und Parlieren ein, bieten die Kiesflächen vor der Orangerie Platz für Installationen und Skulpturen, sowie eine gastronomische Betreuung durch Foodtrucks. Ausreichende Parkflächen für BesucherInnen und AusstellerInnen sowie die perfekte öffentliche Anbindung machen die neue Location zusätzlich attraktiv.

Dort wo Kaiser Joseph II. einst Salieri und Mozart musikalisch antreten ließ, ist der ideale Platz, um die besten Exponate österreichischer und internationaler Kunst ab dem 19. Jahrhundert, vor allem aber Klassische Moderne und zeitgenössische Kunst, zu versammeln. Ergänzt wird dieses Programm durch hochwertiges Kunsthandwerk, Möbel und Design von 1900 bis in die Gegenwart, die zusätzliches Gewicht bei einer Sonderpräsentation junger zeitgenössischer KünstlerInnen erhält.

Die Sonderausstellung F, kuratiert von Ema Kaiser-Brandstätter und Sophia Vonier, zieht mit der ART VIENNA nach Schönbrunn. Die Sichtbarkeit der zwölf ausgewählten Künstlerinnen wird zum zentralen Thema der Präsentation.

Wir präsentieren im Vorfeld die Künstlerinnen und ihr Werk.

Ihr Team von M.A.C. Hoffmann

Die Konstruktion und Dekonstruktion von Geschlecht anhand der Körpersprache, der physischen Präsenz oder der Abwesenheit des Körpers bzw. dessen Ersetzen durch einen Platzhalter, ist auch im aktuellen Kunstgeschehen zentrales Thema zahlreicher Künstlerinnen. Die körperliche Präsenz - eine starke weibliche Körperlichkeit - die über den ästhetischen Wert hinaus als politisches Statement wirkt, und so auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam macht, soll den Besucherinnen und Besuchern der ART VIENNA neue und positive Blickwinkel auf zeitgenössische, feministische Arbeiten anbieten.

Heute stellen wir diese Künstlerinnen vor:

Julia Avramidis
»IM ATELIER WARTET MEIN KÖRPER AUF MICH.ER IST MEIN FREUND,MEINE FREUNDIN,MEIN AUGE,MEINE HAND. ER IST VIELES. ANWESENHEIT,ABWESENHEIT. DIES,DAS. ER FLATTERT IM WIND.ER TRÄGT EIN HEXENHEMD. DAS REINE GLÜCK.«

Julia Avramidis wurde als Tochter des griechisch-österreichischen Bildhauers Joannis Avramidis und der Bildhauerin Annemarie Avramidis geboren. Studierte Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Wolfgang Hollegha, Betriebs- und Wirtschaftslehre und Jura in München und Wien. Ihre Bilder sind nie abschließend erklärbar, es gibt keine einfache Auflösbarkeit für ihre Rätsel und Geheimnisse.

ONA B.
»So wie das Phänomen der Zeit nur in unseren Köpfen existiert, so kann die eigene Vision nur im eigenen Inneren gefunden werden und über die Verbindung von Gegensätzen Kunst werden.« ONA B. zählt als Mitgründerin der Gruppe DIE DAMEN zur feministischen Avantgarde. Ein Markenzeichen ist ihr federleichter, hintergründiger Humor. Seit den 1980er Jahren bearbeitet sie, solo und in diversen kollaborativen Konstellationen, transmedial poetische und gesellschaftsreflektive Inhalte.

ONA B. zählt als Mitgründerin der Gruppe DIE DAMEN zur feministischen Avantgarde. Ein Markenzeichen ist ihr federleichter, hintergründiger Humor. Seit den 1980er Jahren bearbeitet sie, solo und in diversen kollaborativen Konstellationen, transmedial poetische und gesellschaftsreflektive Inhalte.

Kata Oelschlägel
»Ich versuche ein ästhetisches Bild für den Betrachter zu schaffen, um eine sanftere Annäherung an das gesellschaftliche Tabu zu gewährleisten und diesem damit die Dramatik zu nehmen. Ich möchte Grenzen auflösen nicht verhärten, Einheit schaffen, den Menschen an die Hand nehmen und Stück für Stück an die Themen der eigenen verletzlichen Körperlichkeit heranführen.«

Die Künstlerin Kata Oelschlägel knüpft in ihren Werken an den Wiener Aktionismus der 60er und 70er Jahre an und transferiert diesen in moderne Formen. Wenn auch die radikale Vorgehensweise der Wegbereiter jener Bewegung von unabdingbarer Wichtigkeit war, um den Damm des gesellschaftlichen Schweigens zu brechen, so kommt sie in ihrer künstlerischen Arbeit nicht umhin, zu erkennen, dass ein modern gedachter Wiener Aktionismus der Versöhnung verpflichtet ist.

Teresa Grandits
»Etwas zu sagen ist das Eine. Etwas zu leben ist alles Andere.« #province of imagination hath long since been surrendered to us. #JudithSargantMurray

Teresa Grandits transferiert in ihrem Schaffen Gegebenheiten der Gegenwart in einen ironischen, künstlerischen Kommentar und setzt dadurch sozial relevante Themen in den Kunstkontext. Die Künstlerin arbeitet interdisziplinär, schafft konzeptionelle Kunstwerke und fokussiert sich auf Skulpturen, Digitale Prints und Textile Kunst.

Clara Khevenhüller
Das Werk, das Clara bei der ART VIENNA präsentiert, ist ein Stillleben von Obst in einem Plastiksack. Obst war ikonographisch gesehen bei klassischen Gemälden oft ein Zeichen von Weiblichkeit und Fruchtbarkeit. Clara beobachtet die alten schönen und pompösen Stillleben und stellt sich vor, wie heute dasselbe Motiv ausschauen könnte. Mit ihrer Interpretation stellt sie die Weiblichkeit in Frage.






  • 16.09.2022 - 18.09.2022
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    ART VIENNA - International Art Fair
    Orangerie Schönbrunn
    Datum und Öffnungszeiten
    16. bis 18. September 2022
    Täglich von 11-19 Uhr

    Ticket Preise
    Tageskarte: 15,00 EUR (inkl. 20% MwSt.)
    SchülerInnen, StudentInnen (mit Ausweis bis 27 Jahre): freier Eintritt
    Gruppen ab 10 Personen/pro Person: 12,00 EUR (inkl. 20% MwSt.)



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  • (c) artvienna.org
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  • Bild: Julia Avramidis, © Katharina Stögmüller
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  • Bild:ONA B., © Jeff Mangione, Kurier
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  • Bild: Kata Oelschlägel, privat
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  • Bild: Teresa Grandits, privat
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  • Bild: Clara Khevenhüller, privat
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  • Bild: Michaela Schwarz-Weismann
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