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ART&ANTIQUE Residenz Salzburg 2015

Fine Art

Amor und Merkur als Zeugen der Zeit
Nur eines von mehreren Prachtexemplaren in der herrlichen Uhrenparade der ART&ANTIQUE. Paris, um 1760/1770 ist die Zeit, aus der eine Große Louis-XV-Pendule von Jean Baptiste Baillon (1727-1772) stammt (Christian Eduard Franke). Die Uhr zeigt einen reich geschweiften Bronzekorpus mit originaler Feuervergoldung aus durchbrochenen Rocaillen und Blattwerk, seitlich sitzen Putti und Greifen darauf und als Bekrönung thront ein kleiner Amor auf einer Wolke. Göttlich wird die Zeit dann bei Lilly’s Contemporary Art Exclusive Antiques, wo Merkur auf einer Wiener Wanduhr aus dem ersten Viertel des 19. Jahrhunderts schwebt, die von „Martin Grieser“ auf der Platine signiert wurde. Aus derselben Epoche stammt ein Wiener Augenwender, der bei Kunsthandel Strassner Markus seine Pupillen im Takt bewegt.

Was wäre Ostern ohne ein Kruzifix? Antiquitäten und Bildergalerie Figl hilft hier weiter, mit einem 83 cm hohen, gotischen Christus am Astkreuz, Donauschule um 1500, das sich in der originalen Fassung erhalten hat. Kurz nach dem Tod von Jesus, um das Jahr 50, schuf ein Bildhauer des provinziellen Rom jene Lyraspielerin, die in Sandstein und einen Meter hoch aus dem Angebot von Schauer aus Krems besonders hervorsticht.

Schmucker Hase, Schmetterling und Totenkopf
Österlich geht es auch im Segment Schmuck zu: So blinzelt ein Hase aus einem Kranz aus Diamanten hervor und formt eine Brosche aus den 1920er-Jahren, die man sich am Stand von Ulf Englich anstecken kann. Grün wie die Wiese, in der dieser Meister Lampe sitzt, ist ein imposanter Smaragd im Emerald Cut, der einen unikaten Ring aus Platin, Gelbgold und Silber mit Rhodium und Diamanten bei AENEA - Jewellery for Lovers ziert. Höchste Schmuckkunst beweist ebenfalls Oliver Heemeyer mit filigranen Ohrgehängen aus Diamanten im Baguette- und Brillantschliff, die in 18 Karat Weißgold gefasst sind. Fabergé zugeschrieben und rund um das Jahr 1914 datiert ist ein sonnenförmiger Anhänger aus Platin, Gelbgold, Saphir und Diamanten bei Anne Pálffy Jewellery. Mit einem Briefbeschwerer in Form eines Clownkopfes überrascht A.E. Köchert. Entworfen hat das augenfällige Stück aus Silber der in New York lebende Maler George Condo, der einst in Andy Warhols Factory gearbeitet hat und mit Jean-Michel Basquiat und Keith Haring befreundet war.

Einen Schmetterling in Form einer Brosche lässt man bei Pintar Schmuck und Silber des 20. Jahrhunderts tanzen. Das mit FRED signierte, in Paris um 1970 geschlüpfte Insekt schlägt mit Flügeln aus Koralle und Brillanten, während sein Körper dank Lapislazuli blau glänzt. Der Schmetterling könnte sich an jenen Blüten und Blättern erfreuen, die ein Jugendstil Collier, um 1910, aus insgesamt 8 Karat in Silber gefassten Diamanten formt. Münzen, Kunst & Antiquitäten Schwaighofer hält es bereit, genauso wie eine besondere Salzburger Rarität: Ein Porträt-Taler, der unter dem Salzburger Erzbischof Leopold Anton Freiherr von Firmian (1727-1744) geprägt wurde. Der Stempelschneider dieser Prägung war der bedeutende Phillipp Christoph von Becker (ab 1725 in Wien tätig). Ein herrliches Kleinod, das es erlaubt, ein wertvolles Stück altes Salzburg sogar in der Hosentasche mit nach Hause zu nehmen.

 

 

SponsorenRaiffeisen Private Banking, SalzburgPorsche Austria GmbH & Co OG, Salzburg PartnerOSTERFESTSPIELE SALZBURG 

 






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    ART&ANTIQUE Residenz Salzburg
    28. März bis 06. April 2015

    Öffnungszeiten
    täglich 10 – 18 Uhr

    Eintrittspreise
    € 13,- Tageskarte
    € 10,- für Gruppen ab 10 Personen/pro Person
    Gratis Eintritt für SchülerInnen, StudentInnen (mit Ausweis bis 27 Jahre)

    Tag der offenen Tür
    Donnerstag, 2. April 2015
    Anlässlich des 40. Jubiläums lädt die ART&ANTIQUE bei freiem Eintritt in die Residenz!

Brosche, 1920er-Jahre, Kranz aus Diamanten, Foto: Ulf Englich
Louis-XV-Kommode, Paris, um 1760, Foto: Michael Aust/ Christian Eduard Franke


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  • Oskar Kokoschka, „Hamburg III“, 1961, Foto: Galerie bei der Albertina • Zetter © Fondation Oskar Kokoschka/Bildrecht, Wien, 2015
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    MAC-Hoffmann
  • Egon Schiele, „Kniender weiblicher Akt“, 1914, Foto: W&K – Wienerroither & Kohlbacher
    Egon Schiele, „Kniender weiblicher Akt“, 1914, Foto: W&K – Wienerroither & Kohlbacher
    MAC-Hoffmann
  • Alfons Walde, „Kitzbühel im Schnee“, um 1919, Öl auf Tempera auf starkem Papier/Karton, Foto: Galerie Martin Suppan
    Alfons Walde, „Kitzbühel im Schnee“, um 1919, Öl auf Tempera auf starkem Papier/Karton, Foto: Galerie Martin Suppan
    MAC-Hoffmann
  • Maurice de Vlaminck, „Paysage bleu“, Foto: Thomas Salis Art & Design
    Maurice de Vlaminck, „Paysage bleu“, Foto: Thomas Salis Art & Design
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  • Johann Fischbach, „Pinzgauer Jäger mit Mädchen aus Golling“, 1835, Foto: Kunsthandel Giese & Schweiger
    Johann Fischbach, „Pinzgauer Jäger mit Mädchen aus Golling“, 1835, Foto: Kunsthandel Giese & Schweiger
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  • Franz Hagenauer, „Spiegel mit Dame“, Entwurf 1930er-Jahre, Foto: Kunsthandel Kolhammer
    Franz Hagenauer, „Spiegel mit Dame“, Entwurf 1930er-Jahre, Foto: Kunsthandel Kolhammer
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  • Alexander Calder, „Bushy-tailed red“, 1966, Foto: Galerie von Vertes © Bildrecht, Wien, 2015
    Alexander Calder, „Bushy-tailed red“, 1966, Foto: Galerie von Vertes © Bildrecht, Wien, 2015
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