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Rumänien

OMV Special Project DIALOG: NEW ENERGIES auf der VIENNAFAIR 2014

Rumänien

Die zeitgenössische Kunst Rumäniens ist ein bemerkenswertes Phänomen, das in den letzten Jahren weltweit beachtliche Anerkennung gefunden hat. Im Mittelpunkt der von der OMV mitinitiierten und unterstützten Sonderausstellung DIALOG: NEW ENERGIES auf der VIENNAFAIR The New Contemporary steht vom 2. bis 5. Oktober 2014 Rumäniens kulturgeschichtliche Entwicklung der letzten 50 Jahre.

Bereits seit dem Jahr 2011 unterstützt die OMV Sonderpräsentationen auf der VIENNAFAIR The New Contemporary. Im Fokus stehen heuer im Rahmen des OMV Special Project DIALOG: NEW ENERGIES mehr als 30 spannende Positionen zeitgenössischer Kunst aus Rumänien, präsentiert von fünf Galerien – Anaid Art Gallery, Anca Poteraşu Gallery, Jecza Gallery, Galeria Plan B und Zorzini Gallery – sowie zwei Non-Profit-Spaces: ATELIER 030202 und ALERT studio. Kuratiert wird DIALOG: NEW ENERGIES von der rumänischen Kunstexpertin Andreiana Mihail.

Die Premiere dieser Schau bei der VIENNAFAIR The New Contemporary beruht auf einem kuratorischen Ansatz, der auf eine aufschlussreiche Chronik der vielgestaltigen rumänischen Kunstszene von heute abzielt. Der Bogen dabei spannt sich von klassischen zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern, die oft als „aufstrebend“ betrachtet werden, weil sie im Kommunismus keine Ausstellungsmöglichkeiten hatten, bis zu jungen, wissbegierigen Kunstschaffenden, die unabhängig von gesellschaftspolitischen Perspektiven ihre persönliche Geschichte erzählen. Auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen erwartetem kommerziellen Ziel einer Messe und klarem, schlüssigem Konzept abzielend, widmet sich DIALOG: NEW ENERGIES den beiden zentralen existenziellen Haltungen in der neueren rumänischen Geschichte: Adaption und Annahme.

Mit DIALOG: NEW ENERGIES möchte die OMV einen Beitrag zum kulturellen Dialog im Bereich der zeitgenössischen bildenden Kunst leisten. Rumänien zählt neben Österreich und der Türkei zu den Kernmärkten des integrierten internationalen Öl- und Gasunternehmens. Seit zehn Jahren ist die OMV Mehrheitseigentümerin von OMV Petrom, dem größten Öl- und Gasproduzenten in Südosteuropa mit Sitz in Bukarest.

Anaid Art Gallery
Die 2004 gegründete Anaid Art Gallery zählt zu den führenden zeitgenössischen Galerien in Bukarest. Neben der Präsentation von Werken junger rumänischer KünstlerInnen will die Galerie in Zukunft auch aufstrebende internationale Kunstschaffende in Rumänien vorstellen und vertreten.
Alexandru Rădvan (geb. 1977) beschäftigt sich in seinen Gemälden mit der Beziehung zwischen der heutigen Gesellschaft und Mythen, Mythologie und Religionen. Rădvans Werke sind nicht leicht zugänglich, nicht leicht zu verstehen, sind weder bequem, noch erfreuen sie Auge und Seele. Ganz im Gegenteil: Sie zwingen den Betrachter nachzudenken, Dinge zu hinterfragen und sich selbst Antworten zu überlegen. Kyle Fitzpatricks (geb. 1980 in Milwaukee, USA) Arbeiten beziehen sich auf subtile Weise auf Werke Jean Fautriers und Anselm Kiefers. Seine Collagetechnik – Fitzpatrick arbeitet vornehmlich mit Erde, Sand, Zweigen, Textilien und Glasstücken – betont die Nuancen in der Deutung der in Besitz genommenen Leinwand und des Zugangs zu dieser. Matei Arnăutu (geb. 1978) arbeitet mit Gegenständen, die er in verschiedenen Abschnitten seines Lebens gefunden und aufbewahrt hat. Manche Dinge sind bereits seit Kindheitstagen Bestandteil der Lebenswelt des Künstlers, was sie zu Trägern einer reichen subjektiven Geschichte macht. Die Objekte verlieren ihre ursprüngliche Banalität und werden zu einer „Erweiterung des eigenen Bewusstseins“, wie der Künstler es einmal formuliert hat. Mihai Florea (geb. 1986) hat die Fähigkeit zu träumen und entwirft seine Welten auf ganz andere Weise. Seine Gemälde konfrontieren uns mit einem Labyrinth alternativer reflektierender Welten, die sich in einer ephemeren Wirklichkeit vervielfachen. Zsolt Berszán (geb. 1974) widmet sich großen Installationen, die das elementare Chaos veranschaulichen, in dem durch gewaltsame Ablösung Materie und Existenz entstanden. Er fängt den Augenblick ein, in dem es noch kein Bewusstes und Unbewusstes gab, in dem die Idee von Mensch und Tier nicht aufschien, in dem das Ich und das Andere noch ungetrennt waren. Alles wird zu flüssiger, aufnahmefähiger, organischer Materialität. www.anaidart.ro

Anca Poteraşu Gallery
Die Anca Poteraşu Gallery startete 2009 unter dem Namen „Little Yellow Studio“ als alternativer Kunstraum für Gruppenausstellungen, Performances und interaktive Dialoge. Seit 2011 tritt der Kunstraum auf dem Markt als Galerie für zeitgenössische Kunst aus Rumänien auf. Daniel Djamo (geb. 1987) kombiniert in seiner künstlerischen Arbeit Installation mit Video und Fotografie, um Erinnerungen an die Vergangenheit wachzurufen und dem Hier und Jetzt Raum zu geben. Seine Filme, meist Dokumentationen über die Auswirkungen des Kommunismus, loten die Grenzen menschlichen Empfindens aus. In ihren Videos, Filmen, Fotografien, Installationen und Performances arbeitet Irinia Botea (geb. 1970), die in Rumänien geboren wurde und heute in Chicago lebt, die Geschichte ihrer Herkunft und die historischen Traumen der Vergangenheit auf. Nicu Ilfoveanu (geb. 1975) hat sich mit seinen Fotografien in der rumänischen Kunstwelt einen besonderen Platz erobert. Der Romantik verpflichtet, eröffnet Ilfoveanu Blicke in eine Welt wie aus einer anderen Zeit. Er fotografiert Landschaften, Begebenheiten, Objekte und Menschen mit einer Boxkamera und gelangt so zu eindringlichen Kompositionen von ästhetischer Schönheit. Zoltán Bélas (geb. 1977) Malerei ist realistisch, mit historischen Bezügen und metaphysischen Bedeutungen aus seiner eigenen Biografie versehen. Inspiriert von persönlichen Erinnerungen, Erfahrungen und Gefühlen verarbeitet er diese in seinen Werken, als ob sie ein Spiegel der Wirklichkeit wären. www.ancapoterasu.com






  • Das MUSEUM GIERSCH widmet sich der Erforschung und öffentlichen Präsentation der Kunst im Rhein-...
  • 02.10.2014 - 05.10.2014
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    viennacontemporary »

    ORT
    Messe Wien, Halle A, Eingang A Messeplatz 1, 1020 Wien

    BESUCHERINFORMATION

    www.viennafair.at
    ww.thenewcontemporary.com
    www.facebook.com/viennafair

    ÖFFNUNGSZEITEN

    Donnerstag, 2. Oktober 2014: 11 – 19 Uhr
    Freitag, 3. Oktober 2014:

    Sonntag, 5. Oktober 2014: 11 – 18 Uhr

    EINTRITT
    € 12,50 Tageskarte für Erwachsene
    € 09,00 Tagesticket / Vorverkauf und Onlinebuchung
    € 09,00 Tagesticket für KundInnen der Erste Bank
    € 09,00 After-Work-Ticket (Donnerstag/Freitag ab 16 Uhr)
    € 09,00 Ticket für SeniorInnen bei Vorweisen eines gültigen Ausweises
    € 29,00 4-Tagesticket
    Freier Eintritt für Kinder unter 14 Jahren und Studierende ab 15 Uhr bei

    Vorweisen eines gültigen Studentenausweises.



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