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Sindelfingen

Verleihung des CG Award 2014 während der Internationalen Briefmarken-Börse

Sindelfingen

Internationale Preisträger: USA gleich zweimal auf dem Siegertreppchen zusammen mit Deutschland

Während der diesjährigen 32. Internationalen Briefmarken-Börse Sindelfingen wurde der CG Award zum zweiten Mal verliehen. Kein Sitzplatz war mehr verfügbar im blumengeschmückten Saal, als der Stifter des Preises, der Inhaber des Auktionshauses Christoph Gärtner, zum Mikrofon schritt und die Feier eröffnete.

Zunächst stellte er die international besetzte Jury vor: Walter Marchart, ehem. Vizepräsident des BDPh; Patrick Maselis (Belgien), Präsident des Clubs von Monte-Carlo und Präsident der Belgischen Akademie für Philatelie; Rainer von Scharpen, Generalsekretär der AIJP und Leiter der Bundesstelle Forschung und Literatur im BDPh, sowie Henk Slabbinck (Belgien), ehem. Präsident der Europäischen Akademie der Philatelie (AEP).

In seinem Grußwort unterstrich Gärtner die Internationalität des Preises. Auch wenn das Gros der Teilnehmer aus Deutschland stammte, so kamen die 68 Einsendungen in der Tat aus der ganzen Welt: von Neuseeland, Hongkong, Nepal und Indien über Brasilien, Kolumbien und San Salvador, den USA und Kanada bis Malta, Skandinavien, Großbritannien und den deutschen Nachbarländern.

Jeder Juror hatte nach klaren Vorgaben und ohne Absprache oder Wissen um die Beurteilung seiner Kollegen seine Punkte vergeben. Sie wurden in den Computer eingespeist, der bis zur zweiten Kommastelle – dies war tatsächlich in mehreren Fällen notwendig! – die Platzierung errechnete. So blieb denn auch selbst für die anwesenden Preisrichter die Verkündung der Gewinner bis zum letzten Augenblick voller Spannung.

Der mit 3.000 € dotierte Hauptgewinn ging an die Philatelic Classics Society aus den USA, gefolgt vom Collectors Club of Chicago. Die Plätze drei bis zehn belegten Vereinigungen und Arbeitsgemeinschaften aus Deutschland, Brasilien, Großbritannien und den USA.

Der Lehrersohn Christoph Gärtner wäre nicht authentisch, würde er bei der Preisvergabe nicht an zwei Schwerpunkten seiner Lebens- philosophie festhalten: Innovation und Förderung der Jugend- philatelie. So vergab er denn auch einen mit 1500 € prämierten Sonderpreis für den besten digitalen Auftritt: er ging an Stephan Jürgens und seine Website www.bollatrice.de. Sie widmet sich einer italienischen Stempelmaschine, die in allen nur möglichen Facetten und einem umfangreichen Stempelarchiv dargestellt wird. Den Sonderpreis Jugend konnte sich der Verein Junge Briefmarken- freunde Hessen e.V. sichern. Er überzeugte die Jury mit zahlreichen originellen Materialen wie Stundenplan, Memory oder einem Abriss der Geschichte der Bundesrepublik, bei dem Briefmarken sinnvoll als visuelle Merkhilfen eingesetzt werden.

Bei dem breiten Echo, das der CG Award in diesem Jahr fand, würde es nicht verwundern, wenn bei der nächsten Ausschreibung die Schallmauer von einhundert Teilnehmern durchbrochen würde.








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