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Erfolgreicher Abschluss der Arbeiten im Park von Schloss Lieberose

Brandenburg

Über den erfolgreichen Abschluss eines Kooperationsprojektes zwischen dem Amt und Stadt Lieberose sowie der BSG werden sich am 26. April 2016 um 15.00 Uhr Bürgermeisterin Astrid Burisch sowie Dr. Wolfgang Illert von der Brandenburgischen Schlösser GmbH vor Ort informieren. Erläutert werden die erfolgten Maßnahmen dieser vorbildlichen Sanierungsarbeiten in Verbindung von Umwelt- und Denkmalschutz. Am Rande des Spreewalds im Landkreis Dahme-Spreewald gelegen, zählen Schloss und Park Lieberose zu den größten und bedeutendsten Anlagen der Region.

Das barocke, ursprünglich vierflügelige Schloss der Familie von der Schulenburg, ist einer der größten Adelssitze in Brandenburg. Der ursprüngliche kleine barocke Park wurde Ende des 19. Jahrhunderts in einen weitläufigen Landschaftspark mit Schweizerhaus, Erbbegräbnis und Pavillon umgestaltet und erweitert. Diese Parkarchitekturen wie auch die wesentlichen Parkstrukturen existieren, wenn auch teilweise stark verändert und pflegebedürftig, bis heute.

Der schlossnahe Park wurde in den sechziger und siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts durch Hugo Namslauer im Sinne einer schöpferischen Denkmalpflege neu gestaltet und hat in dieser Form einen eigenen hohen Denkmalwert. Gekennzeichnet ist dieser Bereich u.a. durch den Schlossteich und die ursprünglich damit verbundenen, zwischenzeitlich aber weitestgehend zugeschütteten Gräben. Im Rahmen der wasserbaulichen Maßnahmen, die nach intensiver Vorbereitung und Planung in den letzten Monaten umgesetzt wurden, konnte der Schlossteich entschlammt und die Gräben wieder hergestellt werden. Ergänzend dazu wurden die desolaten Holzbrücken erneuert.

Die Bau- und Planungskosten von ca. 120.000 Euro stammen zu 90 Prozent aus dem Förderprogramm „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, sowie aus der Förderrichtlinie zur Gewässersanierung „Sanierung und naturnahe Entwicklung von Gewässern“ des Landesministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg. Die Baumaßnahme selbst wurde von regionalen Planungsbüros und Firmen unter Leitung der BSG und des Amtes Lieberose umgesetzt. Seit 1999 ist das Schloss im Besitz der BSG, die seither die gesamte Anlage gesichert und die äußere Hülle des Schlosses instandgesetzt hat sowie die schrittweise und denkmalgerechte Instandsetzung des Park vorantreibt.

Das Ergebnis der jetzt erfolgten Maßnahmen ist ein hervorragendes Beispiel für das Zusammenspiel von Umwelt- und Denkmalschutz sowie der Kooperation zwischen BSG und dem Amt und der Stadt und setzt ein positives Zeichen für die weitere Entwicklung des historischen Ensembles von Schloss und Park in Lieberose.






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  • Schloss und Park von Lieberose © Marie-Luise Preiss/Deutsche Stiftung Denkmalschutz
    Schloss und Park von Lieberose © Marie-Luise Preiss/Deutsche Stiftung Denkmalschutz
    Deutsche Stiftung Denkmalschutz