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Bronzetafel an Burg Falkenberg erinnert an DSD-Spender und GlücksSpirale (Bayern)

Die Restaurierung des historischen Dachs von Burg Falkenberg im Landkreis Tischenreuth unterstützte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) vor zwei Jahren dank der Lotterie GlücksSpirale, deren Destinatär sie ist, mit 50.000 Euro. Nun überbringt Petra Schöllhorn vom Ortskuratorium Fränkische Stadtbaumeister der DSD gemeinsam mit Stefan Luger von Lotto Bayern zur Erinnerung an die gelungene Restaurierung am Dienstag, den 6. September 2016 um 16.00 Uhr an Bürgermeister Herbert Bauer eine Bronzetafel mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Dadurch bleibt das Engagement der privaten Förderer der Stiftung und der Rentenlotterie von Lotto auch nach den Maßnahmen an vorbildlichen Projekten sichtbar und kann zu weiterer Unterstützung motivieren.

Falkenberg an der Waldnaab ist eine Burg mit Burgbering, Halsgraben und Umfassungsmauern, die im 11. Jahrhundert entstand und im 14. Jahrhundert ausgebaut wurde. 1309 verkaufte man sie an Kloster Waldsassen. Die Burg liegt im Zentrum von Falkenberg und erhebt sich auf ihrem Felsen spektakulär über den Ort. Östlich und westlich vom quadratischen Bergfried aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts schließen sich zwei Gebäudekomplexe an, die nördlich durch einen turmartigen Brunnenbau und südlich durch einen turmartigen Torbau ergänzt werden. Infolge der beengten Lage auf dem Granitfelsen hat die Burg keine Ring- und Schildmauern. Die unregelmäßige ovale Anlage gruppiert sich um einen kleinen trapezförmigen Innenhof, in dessen Mitte seit der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts der 14 Meter hohe quadratische Bergfried mit originaler Quaderung steht. Der äußere Baubestand spiegelt im Wesentlichen den Wehrbau des 15. Jahrhunderts wider. Das Innere dagegen prägen die ab 1936 eingerichteten Wohnräume und Ausstattungen, die in modern-neuromantischem und neugotischem Stil gestaltet sind. Besonders repräsentativ sind die beiden Ritter- und Kapitelsäle im ersten Obergeschoss mit Bohlen-Balkendecken und offenen Kaminen.

Nach Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg verfiel die Anlage zunehmend, bis König Ludwig I. im 19. Jahrhundert die Außenmauern sichern ließ. In den 1930er Jahren wurde der Bau zu Wohnzwecken ausgebaut. Es entstanden nach vermutetem mittelalterlichem Bestand neue schiefergedeckte Steildächer. Nachdem Graf von der Schulenburg wegen seiner Beteiligung an dem Hitler-Attentat vom Juli 1944 hingerichtet worden war, fiel die Burg an das Reich. Nach der Rückübertragung an die gräfliche Familie 1954 wohnte diese hier, bis die Marktgemeinde die Burg vor wenigen Jahren kaufte.

In enger Abstimmung mit der Denkmalpflege plante die Stadt die Instandsetzung für Ausstellungen, Seminar- und Hotelnutzung. Viele Gebäudeteile waren feuchtegeschädigt, in einigen Räumen und im Dach gab es Schwamm. Bauschäden am Mischmauerwerk des Bergfrieds und den Umfassungsmauern bedeuteten weitere Probleme. Burg Falkenberg gehört zu den über 340 Projekten, die die private Denkmalschutzstiftung dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte.








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  • Burg Falkenberg © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Wagner
    Burg Falkenberg © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Wagner
    Deutsche Stiftung Denkmalschutz
  • Burg Falkenberg © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Wagner
    Burg Falkenberg © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Wagner
    Deutsche Stiftung Denkmalschutz