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Peter Zumthor

Fondation Beyeler nennt Architekten für den geplanten Erweiterungsbau

Peter Zumthor

Riehen/Basel. Architekt Peter Zumthor (geboren 1943 in Basel) plant den Erweiterungsbau der Fondation Beyeler: “Der Himmel über Basel, die Stadt und ihre Umgebung – das sind die Landschaften meiner Jugend. Dass ich hier ein wichtiges Haus bauen darf, wärmt mir das Herz.” freut sich Zumthor.

„Wir sind glücklich, einen der weltbesten Architekten als Partner für das Projekt gewonnen zu haben“ freut sich auch Hansjörg Wyss, Präsident der Beyeler-Stiftung, des Entscheidungsgremiums sowie Initiator des Projekts.

Der Erweiterungsbau entsteht auf dem bisher privaten Grundstück des Iselin-Weber-Parks in Riehen/Basel, der wie der direkt angrenzende Park der Fondation Beyeler der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll.

Ein prominent besetztes, internationales Gremium wählte einstimmig das Projekt des vielfach ausgezeichneten Architekten Peter Zumthor. Er bringt grosse Erfahrung in der Realisierung von Museumsbauten mit, darunter das Kunsthaus Bregenz, das Kolumba Kunstmuseum in Köln und aktuell das LACMA (Los Angeles County Museum of Art). Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Zumthor durch die Therme Vals und den Schweizer Pavillon der Expo 2000 in Hannover bekannt.

Peter Zumthor erntete weltweite Anerkennung für sein Schaffen. Zurückgenommen und bemerkenswert zugleich, sprechen Zumthors Bauten alle Sinne an. Meisterlich im Umgang mit Materialien und versiert im Dialog mit der Vielschichtigkeit von Ort und Geschichte, zeugt sein Werk von der Rolle von Architektur als bereichernde Erfahrung in unserer Welt.

„Das Zusammenspiel von Mensch, Natur, Kunst und Architektur ist ein Grundstein des Erfolgs der Fondation Beyeler und war auch für die Entwicklung des preisgekrönten Museumsgebäudes von Renzo Piano essenziell. Peter Zumthor bringt die Sensibilität und Erfahrung mit, um an diesem besonderen Ort ein Bauwerk von hervorragender Qualität zu realisieren.“ kommentiert Sam Keller, Direktor der Fondation Beyeler, die Entscheidung.

Der Erweiterungsbau (Erwerb von Land und Liegenschaften, Finanzierung des Neubaus sowie Betrieb und Unterhalt für die ersten 10 Jahre) wird privat finanziert. Dafür liegen bereits feste Zusagen in der Höhe von CHF 50 Mio. vor. Grosszügige Schenkungen der Wyss Foundation sowie der Daros Collection der Familie Stephan Schmidheiny legen den Grundstein für die Realisierung. Insgesamt werden die Kosten für Bau und Inbetriebnahme des Projekts auf CHF 80 Mio. beziffert.

Riehen und die Region Basel werden um einen weiteren ausserordentlichen Bau für die BewohnerInnen und BesucherInnen bereichert.

Das Projekt von Atelier Peter Zumthor & Partner wird nach der Ausarbeitung im Spätherbst/Winter vorgestellt.

Peter Zumthor
Der Träger des Pritzker-Preises, des Praemium Imperiale und vieler weiterer Auszeichnungen wurde 1943 in Basel geboren. Peter Zumthor absolvierte eine Ausbildung als Möbelschreiner in der Werkstatt seines Vaters sowie als Gestalter und Architekt an der Kunstgewerbeschule Basel und am Pratt Institute, New York. 1978 gründete er das eigene Architekturbüro in Haldenstein, Graubünden. Von 1996 bis 2008 war er Professor an der Accademia di architettura, Università della Svizzera italiana in Mendrisio.

Unter Zumthors Bauten sind: Schutzbauten für Ausgrabung mit römischen Funden, Chur, Schweiz, 1986; Kapelle Sogn Benedetg, Sumvitg, Schweiz, 1988; Therme Vals, Schweiz, 1996; Kunsthaus Bregenz, Österreich, 1997; Klangkörper Schweiz, Schweizer Pavillon Expo 2000, Hannover, Deutschland, 2000; Kolumba Kunstmuseum, Köln, Deutschland, 2007; Feldkapelle Bruder Klaus, Wachendorf, Eifel, Deutschland, 2007; Steilneset, Memorial for the Victims of the Witch Trials in Vardø, Finnmark, Norwegen, 2011; Serpentine Gallery Pavilion, London, England, 2011; Werkraumhaus, Bregenzerwald, Österreich, 2013; Zinkminenmuseum Almannajuvet, Sauda, Norwegen, 2016; LACMA (Los Angeles County Museum of Art), USA, in Entwicklung.

Informationen zum Entscheidungs- und Beratungsgremium
Die Mitglieder des Entscheidungsgremiums waren: Hansjörg Wyss, Boston (Präsident der Beyeler-Stiftung); Wiel Arets, Amsterdam (Architekt); Roger Diener, Basel (Architekt); Rolf Fehlbaum, Basel (Chairman Emeritus Vitra); Sam Keller, Basel (Direktor Fondation Beyeler); Jean Nouvel, Paris (Architekt); Annabelle Selldorf, New York (Architektin).

Zum Beratungsgremium gehörten: Ulrike Erbslöh, Basel (Kaufmännische Direktorin Fondation Beyeler); Hans Ulrich Obrist, London (Co-Director Serpentine Galleries); Daniel Schneller, Basel (Kantonaler Denkmalpfleger Basel-Stadt); Sir Nicholas Serota, London (Director Tate); Thomas Stauffer, Riehen (Landschaftsarchitekt, Gartendenkmalpfleger); Christoph Stutz, Basel (Stiftungsrat der Beyeler-Stiftung); Theodora Vischer, Basel (Senior Curator Fondation Beyeler); Hansjörg Wilde, Riehen (Gemeindepräsident Riehen).

Die Fondation Beyeler
Die Fondation Beyeler in Riehen/Basel hat sich zu einer internationalen Erfolgsgeschichte entwickelt und als meistbesuchtes Kunstmuseum der Schweiz etabliert. Über 6,2 Mio. Menschen aus allen Kontinenten sind seit der Eröffnung 1997 zu Besuch gekommen. Das vom italienischen Architekten Renzo Piano entworfene, mehrfach ausgezeichnete Museumsgebäude im idyllischen Berowerpark gilt als einer der schönsten Kunsträume weltweit.






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  • Foto: Martin Mischkulnig. Mit freundlicher Genehmigung Atelier Peter Zumthor & Partner
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    Fondation Beyeler