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Dom Museum Wien

Rudolfs-Porträt kehrt zurück / ERÖFFNUNG am 7. Oktober 2017"

Dom Museum Wien

Wien, 6. Juni 2017 - Im Oktober ist es soweit: Das komplett neu gestaltete und modernisierte Dom Museum Wien am Stephansplatz wird unter der Leitung von Johanna Schwanberg eröffnet.

Die Vorbereitungen dazu laufen bereits auf Hochtouren. Die weltberühmten Kernbestände des Dom Museum Wien sind soeben zurückgekehrt. Im Zentrum steht das berühmte Bildnis Rudolfs IV., einer der wichtigsten historischen Schätze Österreichs, und das älteste bekannte wirklichkeitsnahe Porträt des Abendlandes. Es wurde soeben in die neu adaptierte und auf den neuesten Stand gebrachte Schatzkammer des Dom Museum Wien übersiedelt, wo es ab 7. Oktober in seiner gepanzerten Klimavitrine zu bewundern sein wird.

Das Bildnis gilt als ein Schlüsselwerk der europäischen Porträtmalerei. Entstanden ist es rund um 1360. Der Künstler ist unbekannt. Für die damalige Zeit völlig neu war die Ansicht des Gesichts von schräg vorne. Die Herrscherportraits der folgenden Jahrhunderte übernahmen dieses Vorbild.

Das Dom Museum Wien (ehemals „Erzbischöfliches Dom- und Diözesanmuseum“ der Erzdiözese Wien) wurde in den letzten Jahren von Grund auf umgestaltet, modernisiert und auf den neuesten museumtechnischen Stand gebracht. Das Design stammt vom international renommierten Architekten Boris Podrecca, der sensibel auf die vorhandene Struktur des denkmalgeschützten Gebäudes eingegangen ist.

Die Sammlungsbestände sind einzigartig: die historischen Schätze des Wiener Stephansdoms und der Erzdiözese, Avantgarde-Klassiker aus der legendären Sammlung Otto Mauer, die im neuen Museum permanent integriert sein wird, und zeitgenössische künstlerische Positionen treten hier mit den BesucherInnen in einen inspirierenden, spannungsreichen Dialog.

Der zeitgenössische Umbau des historischen Gebäudes mit Blick auf den Stephansdom ermöglicht eine spannende Inszenierung und Gegenüberstellung von Alt und Neu. Neben der Dauerpräsentation der historischen Objekte, werden sich jährlich zwei Sonderausstellungen mit aktuellen und relevanten Themen an der Schnittstelle von Gesellschaft, Religion und Kunst auseinandersetzen.

Die Eröffnungsausstellung widmet sich dem Verhältnis von Wort- und Bildkunst im Zeitraum vieler Jahrhunderte: In den Gegenüberstellungen von Werken aus 1.000 Jahren Kunstgeschichte wird das Ringen zwischen bildlichen und sprachlichen Zeichen anschaulich vor Augen geführt. Die Ausstellung greift besonders jene Epochen auf, in denen Bild und Schrift eine besondere Nähe aufweisen wie in Mittelalter, Moderne und Gegenwartskunst. Am Eröffnungswochenende des 7. und 8. Oktober 2017 werden BesucherInnen das Haus bei freiem Eintritt erkunden können. Kreativaktionen im Dom Atelier im Zwettlerhof und Performances am Stephansplatz werden dabei auf dem Programm stehen.






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  • Das Rudolfsporträt wird in die Vitrine im Dom Museum Wien eingebaut. Foto: Marlene Fröhlich
    Das Rudolfsporträt wird in die Vitrine im Dom Museum Wien eingebaut. Foto: Marlene Fröhlich
    Dommuseum Wien
  • Die Direktorin des Dom Museum Wien, Johanna Schwanberg, Restaurator Georg Prast, und das Porträt. Das Rudolfsporträt wird konservatorisch begutachtet.
    Die Direktorin des Dom Museum Wien, Johanna Schwanberg, Restaurator Georg Prast, und das Porträt. Das Rudolfsporträt wird konservatorisch begutachtet.
    Dommuseum Wien