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DSD ergänzt Fördervertrag für Kloster Arnsburg in Lich

Dank einer jetzt möglichen Ergänzung des Fördervertrags aus dem letzten Sommer um 100.000 Euro stehen nunmehr insgesamt 190.000 Euro für die Zimmerer- und Holzbauarbeiten am Dachstuhl des Ostflügels von Kloster Arnsburg in Lich zur Verfügung. Spenden, die Lotterie GlücksSpirale und die treuhänderische Stiftung Schatzkammer Oberhessen in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) ermöglichen durch die Schließung der vorhandenen Finanzierungslücke in der Erhaltung des wertvollen Denkmals fortzufahren. Das entsprechende Schreiben erreicht Bernd Birkenstock vom Freundeskreis Kloster Arnsburg e. V. in diesen Tagen. Die DSD leistet dadurch ihren Beitrag zur Planungssicherheit für die Bauherren, ihre Architekten und hochqualifizierten Handwerksbetriebe, um gerade in der derzeitigen Situation wichtige Arbeitsplätze erhalten zu helfen. Kloster Arnsburg ist eines der über 220 Projekte, die die private Denkmalschutzstiftung dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale allein in Hessen fördern konnte.

In der Nähe des römischen Limes wurde in der hessischen Wetterau 1174 ein Zisterzienserkloster für Mönche aus Eberbach errichtet. Zwischen 1197 und 1246 erbaute man zunächst die staufische Kirche. Bis 1220 entstanden die älteren Ostteile, an die sich das westliche Langhaus und das Paradies anschlossen. Kloster Arnsburg zählt zu den frühen Zisterzienserbauten, bei denen das gebundene Wölbungssystem angewandt wurde, eine deutsche Lösung, sich dem burgundischen System des Ordens anzunähern. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstanden weitere gotische Bauten, wie Kreuzgang, Kapitelsaal, Dormitorium, Laienrefektorium und die 1394 errichtete Allerheiligenkapelle in der die Zisterzienserbaukunst charakterisierenden Strenge. Die monumentale Klosteranlage wurde im Laufe des Dreißigjährigen Kriegs durch schwedische Truppen 1631 schwer verwüstet. Danach wurde das Kloster großzügig barock wiederaufgebaut. Der Prälatenbau entstand 1727, das Abteigebäude 1745, der Küchenbau 1747 und der Pfortenbau von 1774 bis 1777. 1803 wurde das Kloster nach 600jährigem Bestehen aufgehoben und fiel an das Haus Solms-Laubach, die einen Teil der barocken Konventbauten als Schloss nutzten.

Die nicht bewohnten Teile des Klosters wurden ab 1812 als Steinbruch genutzt bzw. dem Verfall preisgegeben. Der ursprüngliche Chorumgang ist so zerstört. 1818 stürzten Dächer und Gewölbe ein. Teile des nördlichen Seitenschiffes und die Kapellen um den Hohen Chor sind nur als wieder aufgesetzte Grundmauern vorhanden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Kloster Arnsburg wissenschaftlich erforscht und systematisch gesichert. Kapitelsaal, Sakristei, Dormitorium und Mönchssaal wurden damals wiederhergestellt.

Die Stiftung Schatzkammer Oberhessen ist eine von über 240 Stiftungen, die die private Deutsche Stiftung Denkmalschutz inzwischen treuhänderisch vertritt. Diese dauerhafte Unterstützung für bestimmte Aufgaben oder Einzeldenkmale in Deutschland entwickelt sich in Anbetracht knapper öffentlicher Kassen zu einem wichtigen Förderinstrument, das bereits jetzt aus der deutschen Denkmallandschaft nicht mehr wegzudenken ist.

Zustiftungen und Spenden werden erbeten unter
DSD Stiftung Schatzkammer Oberhessen
IBAN: DE91 3702 0500 0001 5309 00.








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  • Kloster Arnsburg in Lich © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Zimpel
    Kloster Arnsburg in Lich © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Zimpel
    Deutsche Stiftung Denkmalschutz
  • Kloster Arnsburg in Lich © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Zimpel
    Kloster Arnsburg in Lich © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Zimpel
    Deutsche Stiftung Denkmalschutz