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Ketterer Kunst

Digitaltechnologie bringt Ketterer Kunst Weltrekorde im Corona-Jahr

Ketterer Kunst

München, 12. Dezember 2020 (KK) – Mit dem Erlös von fast € 30 Millionen* im zweiten Halbjahr 2020 erzielt Ketterer Kunst, das führende Auktionshaus für Kunst des 19., 20. und 21. Jahrhunderts, zum fünften Mal in Folge das beste Saisonergebnis der Branche in Deutschland und bestätigt gleichzeitig mit der Summe von rund € 60 Millionen* für das gesamte Jahr 2020 ebenfalls zum wiederholten Mal Platz 1 im deutschen Kunstversteigerer-Ranking. Damit bewegt sich das Haus – trotz Corona – auf dem Rekordniveau der letzten beiden Jahre. Mit insgesamt 126 Ergebnissen im sechsstelligen Bereich wurde sogar die bisherige Rekordmarke von 114 übertroffen. Zudem tragen drei Erlöse jenseits der magischen Millionen-Euro-Marke sowie zahlreiche Weltrekorde zum ausgezeichneten Gesamtbild bei.

„Diese Top-Bilanz ist ein starkes und wichtiges Zeichen gerade in unserer enorm fordernden Zeit“, so Auktionator Robert Ketterer. „Wurden kürzlich noch leicht schwächelnde Märkte in London und New York beobachtet, so hat sich an diesem Wochenende gezeigt: Kunst ist gefragter denn je.“ Der Firmenchef von Ketterer Kunst erklärt weiter: „Diesen Erfolg verdanken wir in erster Linie unseren Kunden. Gut, dass wir wissen, wie wir sie am besten erreichen, was sie wollen und wie wir sie unterstützen können. Schlüsselfaktoren sind beste Qualität und Provenienzen sowie eine zielgerichtete Digitalisierung.“

Nachdem die Abteilung Wertvolle Bücher bereits Ende November einen würdevollen Auftakt für das zweite Halbjahr lieferte, setzt nun die Kunst des 19.-21. Jahrhunderts mit dem Ergebnis von gut € 27 Millionen* einen überzeugenden Schlussakkord für die Herbstsaison. Dabei erzielt allein der Evening Sale, dessen Werke zu 92% abgesetzt wurden, mit rund € 18 Millionen*, etwa 2 Millionen mehr als im Frühjahr.

Mit der Auktionsriege vom 11./12. Dezember wurde erstmals ein regiegeführter Livestream zum Einsatz gebracht, der die spannende Atmosphäre vor Ort direkt in die Wohnzimmer der Zuschauer trug. So konnte man bequem am Bildschirm mitfiebern, als der Spitzenreiter der Abendauktion zum Aufruf kam: Ernst Ludwig Kirchners farbgewaltiges Ölgemälde „Unser Haus“ (Los 236). Die einzige Darstellung des Wohnhauses des Künstlers „In den Lärchen“ wurde erstmals auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten und ließ vor allem in Deutschland und der Schweiz große Begehrlichkeiten entstehen. Die mit € 480.000 aufgerufene Arbeit schraubte sich schnell in die Höhe, überwand mit Leichtigkeit die Millionengrenze und konnte schließlich mit dem Erlös von € 1.687.500* einem im Saal anwesenden Herren zugesprochen werden, der mit seinem Auftrag den lebendigen Wettbewerb vor Ort und an den Telefonen zum Erliegen brachte.

Mit „Sitzende mit großem Hut, Emy Frisch / Szene im Atelier (Fränzi (Marzella) und Artistin)“ (Los 228) und „Frau mit Ziege“ (Los 2019) kamen zwei weitere spannende Arbeiten des genialen Expressionisten zum Aufruf. Während die beidseitige bemalte Papierarbeit für den Erlös von € 487.500* (Aufruf € 210.000) die Sammlung eines sich vor allem gegen deutsche Mitbewerber telefonisch durchsetzenden Schweizers bereichert, tritt die online zugeschlagene „Frau mit Ziege“ (Los 2019) die Reise nach in Zypern an. Für eine Überraschung gut war Kirchners mit € 90.000 aufgerufener „Bauernwagen mit Pferd“ (Los 474), den sich ein Onlinebieter für € 587.500* sicherte.

In Süddeutschland verblieb dagegen Tony Craggs titellose Edelstahlskulptur (Los 248) um die neben den Auftragsbuch auch ein halbes Dutzend Telefone wetteiferten. Es bedurfte jedoch eines beherzten Gebotes von € 662.500* um den Sieg davonzutragen und die Konkurrenz aus dem Rest Deutschlands, aus Österreich, Spanien und den USA leer ausgehen zu lassen. Eine tragende Rolle spielte auch Gabriele Münter. Allein die Abendauktion wartete mit fünf Werken auf, die alle hervorragende Resultate erfuhren, allen voran Los 249 „Blick aufs Murnauer Moos (Blaue Berge)“. Die herausragende Komposition aus der besten Schaffenszeit der Künstlerin wandert nun für € 500.000* nach Nordrhein-Westfalen - gegen den Willen von Sammlern aus Bayern und Schleswig- Holstein.

Fantastische Erfolge feierten die Offerten der Sammlung Deutsche Bank und der Sammlung Haniel. Beide wirkten wie Magneten, die zahlreiche Spitzenergebnisse und extreme Steigerungen - teils bis fast zum Sechzigfachen des Aufrufs - verbuchen konnten. Es war ein grandioser Auftakt für die erste Charge ausgewählter Werke aus der Sammlung Deutsche Bank, aus der noch ein weiteres Kontingent demnächst bei Ketterer Kunst versteigert wird. Der Spitzenplatz gebührt Karl Hofers Ölgemälde „Arbeitslose“ (Los 223). Sammler aus Deutschland und den USA wussten den eindringlichen malerischen Kommentar zur politischen und gesellschaftlichen Situation Deutschlands in den frühen 1930er Jahren zu würdigen. Ein beharrlicher Bieter aus V gewährte schließlich telefonisch den Erlös von € 825.000** für das museale Hauptwerk des Künstlers. Damit sorgte er gleichzeitig für einen neuen Weltrekord**. Neben Otto Pienes mit € 150.000 aufgerufenem „Rasterbild“ (Los 259), das sich ein Sammler aus Bayern für den Erlös von € 325.000* sicherte und damit Interessenten aus dem Rest Deutschlands, Belgien und den USA hinter sich ließ, war auch Ernst Wilhelm Nays „Blau bewegt“ (Los 217) heiß umkämpft. Ein telefonisch bietender Sammler aus den USA gewann die farbharmonische Arbeit aus der wichtigen Werkserie der „Scheibenbilder“ mit dem Erlös von € 750.000* für sich und verwies damit die starke Konkurrenz aus ganz Deutschland auf die Plätze.








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    Ketterer Kunst GmbH & Co KG
  • 223 KARL HOFER Arbeitslose, 1932. Öl auf Leinwand Schätzung: € 300.000 Ergebnis: € 825.000
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    Ketterer Kunst GmbH & Co KG
  • 229 HERMANN NITSCH Ohne Titel (Schüttbild), 1961. Dispersion auf Leinwand Schätzung: € 60.000 Ergebnis: € 600.000
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    Ketterer Kunst GmbH & Co KG
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    Ketterer Kunst GmbH & Co KG
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  • 227 LYONEL FEININGER Manhattan, Dusk, 1945. Öl auf Leinwand Schätzung: € 200.000 Ergebnis: € 325.000
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    Ketterer Kunst GmbH & Co KG