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Über 162.000 Besucher*innen in der Berlinischen Galerie

Mehr als 162.000 Besucher*innen begrüßte die Berlinische Galerie im vergangenen Jahr und damit fast 70.000 Gäste mehr als 2021. Thomas Köhler, Direktor des Landesmuseums, ist höchst zufrieden mit dieser Resonanz: „Die Besucher*innen sind zurück. Nach zwei Jah-ren Einschränkungen sind die Zahlen nun wieder so wie wir es gewohnt sind. Wir freuen uns sehr über das große Interesse an unserem Programm!“ Insbesondere „Sibylle Bergemann. Stadt Land Hund. Fotografien 1966–2010“ (24.6.–10.10.22) erzielte mit 69.078 Gästen einen großen Zuspruch. Mit einer Auswahl von über 200 Fotografien, davon 30 bisher unveröffentlicht, richtete die Ausstellung einen retrospektiven und persönlichen Blick auf das Werk einer der bekanntesten deutschen Fotograf*in-nen. Ein weiterer Höhepunkt 2022 war die Eröffnung von „Magyar Modern. Ungarische Kunst in Berlin 1910–1933“. Die Ausstellung ist noch bis zum 6. Februar zu sehen. Mit rund 200 Gemälden, Grafi-ken, Skulpturen, Fotografien, Filmen, Theaterentwür-fen und Architekturzeichnungen ruft sie die engen Verbindungen der ungarischen Künstler*innen zu Berlin wieder in Erinnerung.

Zu den erfreulichen Besucher*innen-zahlen trugen auch alle weiteren Ausstellungen des Jahres bei: „Alicja Kwade. In Abwesenheit“ (18.9.21– 4.4.22), „Modebilder – Kunstkleider. Fotografie, Malerei und Mode 1900 bis heute“ (18.2.–30.5.22), „Nina Canell. Tectonic Tender“ (29.4.–29.8.22), „ZusammenSpiel. Tabea Blumenschein – Ulrike Ottinger“ (15.7.–31.10.22) sowie „Klassenfragen. Kunst und ihre Produktionsbedingungen“, eine Kooperation der neuen Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK) und der Berlinischen Galerie – noch bis zum 9. Januar.Eine weitere Kooperation ergänzt seit Herbst 2022 die Dauerausstellung der Berlinischen Galerie. Unter dem Titel „Aufbruch in die Moderne“ sind 12 herausragende Werke der klassischen Moderne aus der Sammlung des Stadtmuseums Berlin zu Gast: Gemälde von Max Beckmann, Theo von Brockhusen, Lovis Corinth, Ernst Ludwig Kirch-ner, Walter Leistikow, Max Liebermann, Edvard Munch und Lesser Ury. Noch bis zum 6. Februar sind mit „Paint it all!“ 15 Positionen aktueller Berliner Malerei aus der Sammlung des Museums größtenteils erstmalig zu sehen.

Nach einer Umbauphase (8.2.–28.4.23) beginnt das Ausstellungsjahr 2023 in der Berlinischen Galerie ab dem 29. April mit gleich drei zeitgenössischen Positionen: Julius von Bismarck, Nasan Tur und Böhler & Orendt.Julius von Bismarck (*1983) beschäftigtsich in seiner künstlerischen Praxis mit der Verortungdes Menschen in seiner unmittelbaren Umwelt und mit dem, was gesellschaftlich als Natur verhandelt wird. Immer wieder bedient er sich der Dekonstruk-tion, um zu hinterfragen, wie wir als Gesellschaft Natur in Form von Landschaft bewerten und wer dabei die diskursive Macht besitzt. Für seine Ausstel-lung in der Berlinischen Galerie wählt von Bismarck erstmals einen biografischen Zugang und stellt der deutschen Kolonialgeschichte die neuen Betrachtun-gen von Natur gegenüber.

asan Tur (*1974) setzt sich mit den poli-tischen und gesellschaftlichen Bedingungen unserer Zeit auseinander. Seine Werke sind Versuchsan-ordnungen, die Ideologien, soziale Normen und Verhaltensmuster sichtbar machen und um Aktions-möglichkeiten individuellen Handelns erweitern. Dafür untersucht er Äußerungen, Gesten und Bilder, die er in den Medien und im öffentlichen Raum fin-det und verdichtet sie zu Miniaturen aktueller gesell-schaftlicher Krisen und Diskurse. In zwei spielerischen, raumgreifendenInstallationen erzählt die Ausstellung „Böhler & Orendt. The Sweet Certainty“ die Geschichte der Spezies Mensch auf dem Planeten Erde. Matthias Böhler (*1981) und Christian Orendt (*1980) arbeitenseit 2008 als Duo zusammen. Mit Witz, Ironie und schwarzem Humor machen sie das Schalten und Walten des Menschen zum Thema: Wie wir Ressour-cen verschwenden, die sich über Millionen von Jah-ren gebildet haben, wie wir bereits über 2.5 Milliarden Hektar Wald vernichtet oder über 60 Prozent aller Wirbeltiere ausgelöscht haben. Ab dem 12. Mai beschäftigt sich die Aus-stellung „Suddenly Wonderful“ mit Zukunftsideen für Westberliner Großbauten der 1970er Jahre, die wäh-rend des Kalten Krieges als neue Standorte für Wis-senschaft, Forschung und Kultur errichtet wurden. Über Jahre vernachlässigt und inzwischen technischveraltet, sind diese Gebäude heute teilweise vom Abriss bedroht. Baudokumente aus der Sammlung des Museums, gepaart mit künstlerischen Arbeiten,erläutern ihre Entstehung und ihren baukulturellenWert als überregional wichtige Zeugnisse der Ge-schichte.

Darüber hinaus verweist die Ausstellung erstmalig auf aktuelle Projekte, die sich mit der Zukunftsfähig-keit dieser Großbauten auseinandersetzen. Unser Highlight ab dem 15. September ist „Edvard Munch. Zauber des Nordens“. Die Aus-stellung erzählt anhand von Malerei, Grafik und Foto-grafie die Geschichte von Edvard Munch und Berlin. Sie umfasst rund 80 Werke von Munch, ergänzt durch Werke anderer Künstler*innen, die Ende des 19. Jahr-hunderts in Berlin die Vorstellung vom Norden sowie die moderne Kunstszene an der Spree geprägt haben. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem MUNCH in Oslo. Für Fotofreund*innen wird es ab 12. Okto-ber interessant: Die Ausstellung „Grünzeug. Pflanzen in der Fotografie der Gegenwart“ stellt zeitgenössi-sche Arbeiten vorwiegend aus der Fotografischen Sammlung vor, die das oft widersprüchliche Verhält-nis von Menschen und Pflanzen im Medium der Foto-grafie verhandeln. Die sechs Fotograf*innen und Künstler*innen richten den Fokus nicht auf das Wilde und Ungezähmte in der Pflanzenwelt, sondern auf die Überformung durch den Menschen






  • 03.01.2023
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    ÖFFNUNGSZEITEN
    Mittwoch–Montag 10:00–18:00 Uhr
    EINTRITTSPREISE
    Tageskarte 8 Euro
    Ermäßigt 5 Euro (gilt auch für Gruppen ab 10 Personen)



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  • Besucher*innen in der Ausstellung „Sibylle Bergemann“, Berlinische Galerie, Foto: © Harry Schnitger
    Besucher*innen in der Ausstellung „Sibylle Bergemann“, Berlinische Galerie, Foto: © Harry Schnitger
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