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Denkmalschutz

Abschluss der Sanierungsarbeiten an Dorndorfer Dorfkirche

Denkmalschutz

Mit einem Festgottesdienst am Sonntag, den 17. Juli 2011 um 15.00 Uhr enden für die Evangelische Kirchengemeinde Dorndorf im Kirchspiel Laucha im Burgenlandkreis nach über 15 Jahren die beharrlich durchgeführten Sanierungsarbeiten an der kleinen Dorfkirche, die unlängst ihren krönenden Abschluss mit der Aufsetzung der barocken Kirchturmhaube fanden. Die Festpredigt hält Alt-Bischof Axel Noack. Danach laden Pfarrerin Anne-Christina Wegner, Egbert Rockstroh von der Kirchengemeinde Dorndorf und Günter Röder vom Kirchspiel Laucha zu einem geselligen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen ein. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) unterstützte in den Jahren 1996 bis 2001 die Sanierung des Dachstuhls und des Mauerwerks mit insgesamt rund 63.000 Euro.

Die Siedlung Dorndorf gründeten vermutlich die Franken im 8. Jahrhundert, doch lässt sich die Existenz des Dorfes erst 1271 urkundlich nachweisen. Die Dorfkirche von Dorndorf, heute ein Stadtteil von Laucha an der Unstrut, entstand im Wesentlichen in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Es handelt sich um einen rechteckigen Saalbau, in den man im Osten einen wahrscheinlich romanischen Turm integrierte. Über dessen quadratischen Unterbau setzte man einen achteckigen Aufsatz mit Haube und Laterne und an seiner Ostseite einen Portalrisalit mit Giebel. Das Dach des Kirchenschiffs ist als mächtiges Satteldach über einer Holztonne ausgearbeitet. Das Innere prägt die sehr qualitätvolle Bemalung der Muldendecke und der umlaufenden doppelgeschossigen Holzempore, die in den Brüstungsfeldern noch original erhalten ist.

Mit der Reparatur des Dachstuhls und der Sicherung der Mauerkrone Ende 1996 konnte die einsturzgefährdete Kirche, deren Abriss bereits sanktioniert war, gerettet werden. Danach begann Schritt für Schritt die Wiederherstellung der Kirche. Nach der Eindeckung des Kirchendachs folgte der Einbau neuer Fenster, Turm und Mauern mussten verpresst werden. Der Kirchturm wurde saniert, eine elektrische Läuteanlage angeschafft, der Taufengel restauriert und jüngst zum Abschluss der Kirchturm wieder aufgesetzt.

Die Dorndorfer Dorfkirche ist eines von über 490 Projekten, die die 1985 gegründete private Denkmalschutz-Stiftung in Bonn bisher dank privater Spenden und Mitteln der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Sachsen-Anhalt fördern konnte. Dazu gehören das Schloss in Ilsenburg, Kloster Dambeck in Salzwedel und das Simonetti-Haus in Coswig.

Bonn, den 15. Juli 2011/Schi 








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