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Art 39 Basel

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ArtUnlimited: Grosse Kunst in einem grossen Rahmen

Über 60 Künstlerinnen und Künstler aus 23 Ländern nehmen dieses Jahr an der Art Unlimited-Ausstellung teil. Sie präsentieren spannende Kunstprojekte, wie sie in dieser Form sonst an keiner anderen Kunstmesse der Welt zu sehen sind. Die Liste der ausstellenden Künstler dieser renommierten Ausstellung für zeitgenössische Rirkrit Tiravanija, Untitled (Foster you’re dead), 2008, 22x17cm (Courtesy Galleria Emi Fontana, Milano)Kunst, welche grosszügig von UBS unterstützt wird, liest sich wie ein Querschnitt der bekanntesten Künstlerinnen und Künstler der aktuellen internationalen Kunstszene. Viele der gezeigten Arbeiten wurden speziell für diese Plattform geschaffen. Neu richtet die Art Basel inmitten der Art Unlimited Halle ein Zentrum ein, zur Förderung des Dialogs zwischen den Besuchern und Persönlichkeiten der internationalen Kunstwelt. Am Morgen finden hier jeweils die Art Basel Conversations statt und am Nachmittag Art Lobby. Das Zentrum beinhaltet zudem eine Video-Lounge, einen Buchladen und die Sonderausstellung von Zeitschriften, die von Künstler gestaltet worden sind. Der Spezialsektor Art Statements (siehe Pressemitteilung Art Statements), der in die Art Unlimited-Halle integriert ist, wird dieses Jahr von 26 auf 31 Einzelausstellungen junger Künstlerinnen und Künstler erweitert.

Das einzigartige Zusammenspiel von Künstlern, Galerien, dem Art Basel Committee, dem Kurator, der Leitung und des technischen Teams der Art Basel schafft jedes Jahr eine weltweit beachtete Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Diese ergänzt das breite Angebot der internationalen Kunstmesse und bietet den Besuchern spannende Entdeckungen. Aus einer Rekordzahl von 215 Bewerbungen hat das Art Basel Committee über 60 Projekte für die diesjährige Ausgabe von Art Unlimited ausgewählt. Für das Ausstellungskonzept zeichnet sich erneut der erfahrene Genfer Kurator Simon Lamunière verantwortlich. Art Unlimited bietet Künstlern und Galeristen eine Plattform, auf der Werke gezeigt werden können, die den Rahmen von Ausstellungsständen auf Kunstmessen, oft auch den von Galerien, Museen und anderen traditionellen Orten der Kunstpräsentation, sprengen. In der vom Architekten und Kunstsammler Theo Hotz entworfenen Ausstellungshalle sind auf 12‘000 m2 Grosskulpturen, Videoprojektionen, Installationen, Wandmalerei, Fotoserien und Performances Kunst zu sehen.

René Magritte, La légende des siècles, ca. 1952-1960, 35x26.5cmArt Unlimited wurde 2000 von der Art Basel ins Leben gerufen und seither haben viele der renommiertesten Künstler der Gegenwart dort ausgestellt. Für die Ausstellung wird ein separater Katalog (CHF 40) in limitierter Auflage publiziert.

Neben Künstlern wie Carl Andre, Anthony Caro, Bruce Conner, Hans Peter Feldmann, Hamish Fulton, Michelangelo Pistoletto und Tom Wesselmann, deren Karrieren in den sechziger und siebziger Jahren begonnen haben, sind dieses Jahr auch viele Arbeiten von jungen und kaum bekannten Künstlern in der Ausstellung vertreten.

Die im folgenden beschriebenen Arbeiten sind eine Auswahl der über 60 gezeigten Projekte.

Seit 2003 hat der Schweizer Künstler Thomas Hirschhorn (Stephen Friedman Gallery, London) sein Heimatland aus politischen Gründen mit Ausstellungen boykottiert. Nun zeigt er erstmals in Art Unlimited die monumentale Arbeit Hotel Democracy. Sie besteht aus einem übergrossen Modell eines Hotels mit 44 Zimmern. Die Wände der einzelnen Zimmer sind mit Fotografien zugepflastert, die der Künstler in Zeitungen und Zeitschriften gefunden hat und die Szenen von Menschen zeigen, die für die Demokratie kämpfen. Thomas Hirschhorn beschreibt seine Arbeit wie folgt: «Hotel Democracy ist eine Skulptur eines nicht definierten Gebäudes, dessen Inhalt verschiedene Konzepte, Realisationen, Missverständnisse, Perversionen, Hoffnungen, Träume und Katastrophen von Demokratie darstellen. In jedem Raum dieses Hotels interpretiere ich den Begriff der Demokratie in einer anderen, unterschiedlichen Art und Weise.»

Fast zehn Meter lang ist die monumentale Arbeit Still Life # 61 des amerikanischen Altmeisters der Pop Art Tom Wesselmann (Yvon Lambert Paris New York, Paris/New York) aus dem Jahre 1976. Vier Leinwände zeigen eine Gruppe von Objekten auf einem Nachttisch: zwei Schlüssel, einen Ring mit einem Edelstein, eine Zigarette und eine Zahnbürste. Still Life # 61 ist eine der wenigen Arbeiten von dieser Grösse, die Tom Wesselmann realisiert hat. Der Amerikaner transformiert dieses klassische Genre der Kunstgeschichte - das im 17. Jahrhundert seinen Anfang nahm und bis weit ins 20. Jahrhundert populär war - in die zeitgenössische Grösse des Billboards.

Vigie (2002-2007), nennt der französische Künstler Fabrice Gygi (Galerie Chantal Crousel, Paris) den 12 Meter hohen Turm, an dem eine Kabine auf und ab fährt. Diese monumentale Installation überwacht nicht nur über das Kommen und Gehen der Besucher, sondern ist zugleich auch ein Monument der staatlichen Autorität, wie es in städtischen Agglomerationen, welche mit einer demographischen und sozio-ökonomischen unterschiedlichen Bevölkerung konfrontiert sind, häufig anzutreffen ist. Andererseits kann diese Arbeit auch als eine Allusion an eine militärische Überwachungsanlage gelesen werden.


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  • Neo Rauch, Puls, 2005, 210x270cm (Courtesy Galerie Eigen + Art Berlin, Berlin)
    Neo Rauch, Puls, 2005, 210x270cm (Courtesy Galerie Eigen + Art Berlin, Berlin)
    MCH Messe Schweiz
  • René Magritte, La légende des siècles, ca. 1952- 1960, 35x26.5cm (Courtesy Galerie Hopkins-Custot, Paris)
    René Magritte, La légende des siècles, ca. 1952- 1960, 35x26.5cm (Courtesy Galerie Hopkins-Custot, Paris)
    MCH Messe Schweiz
  • Art 39 Basel
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