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Die Arbeiten a

Die Arbeiten an Augsburgs St. Anna gehen weiter

Die Arbeiten a

Einen Fördervertrag in Höhe von 75.000 Euro für die Arbeiten am Langhaus und an den Seitenschiffen der Annenkirche in Augsburg überbringt am Mittwoch, den 9. Dezember 2009 um 11.30 Uhr Peter-Christian von Taysen, Ortskurator München der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), an Dekanin Susanne Kasch von der evangelischen Kirchengemeinde. Bei der Finanzierung der Arbeiten erhält die Kirchengemeinde neben der DSD auch Unterstützung durch Bund, Land und Landeskirche.

Die 1321 gegründete und in den Jahren ab 1487 erweiterte ehemalige Karmeliterklosterkirche ist heute die Evangelisch-Lutherische Pfarrkirche St. Anna. Von der Annastraße aus stellt sich der an drei Seiten umbaute Kirchenbau als malerisch gestufte Gruppe von bunter Formenvielfalt dar. Die Grundmauern des ausgreifenden Chorpolygons stammen ebenso noch aus der Anfangsphase des Gründungsbaus wie die an der Südseite gelegene Große Sakristei. An seiner Nordseite lehnt sich die sogenannte Goldschmiedekapelle an, die 1429 gestiftet wurde. Der 1602 von Elias Holl errichtete, reich profilierte Turm dominiert das Fernbild.

Den Eindruck des dreischiffigen Innern bestimmt die Barockisierung von 1747/49, die aber die gotischen Kreuzrippengewölbe im Chor ebenso wie die dreiteilige Lettnerempore unangetastet ließ. Den westlichen Abschluss des Mittelschiffs, gleichsam einen Westchor, bildet die Fuggerkapelle, die um 1506 von den Brüdern Georg, Ulrich und Jakob Fugger gestiftet, 1509-12 erbaut und 1518 geweiht wurde. Der Bau gehört mit seiner einzigartigen Ausstattung mit Werken bedeutender Künstler zweifelsfrei zu den Inkunabeln der deutschen Kunstgeschichte.

Kloster und Kirche waren 1518 Aufenthaltsort von Martin Luther, als er dem römischen Kardinal Thomas Cajetan zu seinen Thesen Rede und Antwort stehen musste, deren Widerruf aber verweigerte. Die Prediger Urbanus Rhegius und Stephan Agricola führten von hier aus den Kampf um das Luthertum in Augsburg. St. Anna wurde 1525 die erste evangelische Kirche in Augsburg. 1551 wurde in den Räumen des aufgelassenen Klosters das Gymnasium bei St. Anna gegründet, baulich alsbald ergänzt um ein von Elias Holl neu erbautes Schulhaus und eine Bibliothek. Im Jahr 1607 erbaute Elias Holl auch den Kirchturm.

St. Anna in Augsburg ist eines von über 140 Projekten, die die private Denkmalschutz-Stiftung in Bonn bisher allein in Bayern dank privater Spenden und Mitteln der GlücksSpirale fördern konnte. Aus den Erträgnissen der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, werden jährlich bundesweit Projekte aus den Bereichen Wohlfahrt, Sport und Denkmalpflege mit rund 50 Millionen Euro gefördert.

Bonn, den 7. Dezember 2009/Schi


Presse






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