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Horizon Field Hamburg schließt mit Besucherrekord

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Am vergangenen Sonntag endete die spektakuläre Installation »Horizon Field Hamburg« des britischen Künstlers Antony Gormley in den Deichtorhallen Hamburg. Während ihrer rund fünfmonatigen Laufzeit sahen über 120.000 Besucher die Ausstellung. Sie ist damit das besucherstärkste Projekt der Deichtorhallen seit ihrer Gründung im Jahr 1989. Bislang markierte die Roy-Lichtenstein-Schau von 1995 den Spitzenwert des Hauses. Mit über einer Million Euro ist es zudem das kostenintensivste Projekt, welches bisher in den Deichtorhallen realisiert wurde. Nur dank der zahlreichen Förderer wie der Kulturstiftung des Bundes und der NORDMETALL-Stiftung konnte die national und international viel beachtete Installation verwirklicht werden.

Seit ihrer Eröffnung am 27. April 2012 zog die Installation neben Kunstinteressierten besonders Touristen, Schülergruppen und Familien an. Der freie Eintritt bot damit jedem die Möglichkeit, an Antony Gormleys Vision einer »sozialen Skulptur« teilzuhaben. Rund 15.000 Besucher kamen zu den zahlreichen Sonderveranstaltungen in die Deichtorhallen: 193 Sonder- und Themenführungen, 16 Kurse und Workshops für Erwachsene, Kinder und Jugendliche beschäftigten sich mal spielerisch, mal lehrreich mit dem Kunstwerk. Gleich zweimal konnten Neugierige das HORIZON FIELD HAMBURG bei Nacht genießen; ein Künstlergespräch mit Antony Gormley, Konzerte und eine Modenschau unter dem Kunstwerk sorgten für Publikumsinteresse. Eine Zumba-Party in Kooperation mit sportspass e.V. lockte rund 1.000 Teilnehmer unter die Installation. Auszubildende der Metall- und Elektroindustrie lernten in einem eigens für sie konzipierten NORDMETALL-Workshop alles über die Entstehung und technische Umsetzung des Projektes. Rock 'n Roll-, Tango-, Qi Gong- und Nudisten-Gruppen nutzten das HORIZON FIELD HAMBURG für ihre Zwecke und machten es so zu einem Ort spontaner und überraschender Aktionen. Selbst Hochzeitspaare ließen sich auf dem HORIZON FIELD fotografieren.

Im eigens für die Ausstellung eingerichteten Mikroblog www.horizonfieldhamburg.com äußerten sich die Besucher auf teils sehr persönliche, aber auch kuriose und humorvolle Weise zu dem Kunstwerk. In über 400 Posts berichteten sie bis zum Ende der Ausstellung in Bildern, Videos und Kommentaren über ihre Erfahrungen mit und auf dem »Horizon Field Hamburg«.

Am Montag, dem 17. September beginnt die etwa zehn bis vierzehn Tage dauernde Zerstörung der Installation, deren einzelne Materialien von den Herstellern recycelt werden.






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