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Opernhaus Bayreuth

Söder eröffnet Welterbezentrum im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth

Opernhaus Bayreuth

"Einen Opernhausbesuch der etwas anderen Art bietet das neue 'Welterbezentrum'. Die vielen Besucher erhalten auch während der Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten einen lebendigen Eindruck von diesem barocken Juwel: 3-D-Animation, sehenswerte Sonderausstellung und Guckloch zu den Arbeitern.", so Dr. Markus Söder, Finanzminister, bei der Präsentation des neuen Informationszentrums im interner Link Markgräflichen Opernhaus Bayreuth am Freitag (17.5.).

Bild: Markgräfliches OpernhausVier Jahre werden die Bauarbeiten mit Kosten von rund 19 Millionen Euro im Weltkulturerbe der UNESCO dauern. Während der Generalsanierung und umfangreichen Restaurierung müssen Zuschauerraum, Bühne und Logenhaus für den Besucherverkehr geschlossen bleiben. Damit die Besucher auch während der Bauzeit einen lebendigen Eindruck dieses einzigartigen Opernhauses erhalten, wurde im Foyerbau, den zwei darüber gelegenen Sälen und der Fürstenloge des Opernhauses ein 'Welterbezentrum' eingerichtet. Die von der Schlösserverwaltung mit modernster Technik gestaltete Ausstellung zeigt den Besuchern das Baudenkmal und seine Restaurierung eindrucksvoll und umfassend. Die Kosten der Einrichtung belaufen sich auf 270.000 Euro.

Die Ausstellung erläutert die Architektur des Opernhauses und informiert über seinen Architekten Giuseppe Galli Bibiena. Anhand von Originalexponaten wird die außergewöhnliche Zusammenarbeit der Bauherrin Wilhelmine von Bayreuth mit diesem Mitglied der europaweit führenden Familie italienischer Theateringenieure nachgezeichnet. Ein zwei Meter langes Modell zeigt neben dem getreu wiedergegebenen Zuschauerraum auch rekonstruierte Teile der nicht mehr erhaltenen Bühnenmaschinerie des 18. Jahrhunderts.

Eine 3D-Animation ermöglicht, die Architektur hautnah und interaktiv mit zu erleben. Ein besonderer Höhepunkt ist die anschließende Besichtigung der Fürstenloge. Dort kann der Besucher von der Stelle, wo einst das Markgrafenpaar Friedrich und Wilhelmine den Hofopern beiwohnte, einen Blick in Richtung des eingerüsteten Logenhauses und der Bühne werfen. Auf eine vorgespannte Leinwand wird ein Panoramabild projiziert, das die grandiose Innenansicht des Opernhauses ohne störende Einbauten zeigt. Ein Sichtfenster soll gleichzeitig Einblicke in die Baustelle ermöglichen und den Fortgang der Sanierungsarbeiten veranschaulichen.








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