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Schwere Dachschäden an Schloss Haigerloch werden beseitigt

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Nach dem Zweiten Weltkrieg entfernte Hölzer und Schäden in der Dachkonstruktion des Schlosses in Haigerloch im Zollernalbkreis führten zur Verformung der Dächer und der Mauerkronen. Die Decken hängen zum Teil durch, zahlreiche Mauerwerksrisse haben bereits die Stuckaturen im Innern des Gebäudes beschädigt. Für die Dachsanierung überbringt nun Dr. Gerold Jaeger, Ortskurator Neckar-Alb der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), am Montag, den 31. Januar 2011 um 11.00 Uhr im Beisein von Dr. Friedhelm Repnik, Geschäftsführer der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg, und Bezirksdirektor Hermann Ohlicher einen Fördervertrag in Höhe von 90.000 Euro an Gunther Hellberg, den Geschäftsführer der Schwenk GmbH.

Auf einem steilen Felsrücken oberhalb von Haigerloch bildet die Schlossanlage mit der auf dem südlichsten Vorsprung angeordneten Schlosskirche eine eindrucksvolle Baugruppe. Das zweiflügelige Hauptgebäude wurde unter Einbezug von Teilen einer um 1200 erbauten Burg in den fünf Jahren nach 1580 errichtet. In dieser Zeit entstanden auch die im Norden um den Schlosshof gruppierten Nebengebäude, der Fruchtkasten, die Hofkaplanei und die Obervogtei mit Marstall. Die zwischen 1584 und 1609 errichtete Schlosskirche erhielt 1748 einen barockisierten Innenraum. Sie ist heute unter dem Namen St. Trinitatis die Pfarrkirche von Haigerloch. Nach 1660 wurde das ursprünglich zweigeschossige Renaissanceschloss um eine Etage erhöht und mit einem Satteldach versehen. Schließlich veränderte man das Innere des Schlosses im Stil der Zeit und schmückte es mit Stuckierungen aus. Im 19. und 20. Jahrhundert verlor Schloss Haigerloch an Bedeutung und blieb vielleicht auch deswegen weitgehend von Kriegszerstörungen verschont. Seit Ende der 1980er Jahre hat die Anlage eine neue Nutzung gefunden, die Schwenk GmbH betreibt hier nach umfangreichen und ausgezeichneten Sanierungen ein Hotel mit Restaurantbetrieb sowie ein Kultur- und Kongresszentrum.

Das Haigerlocher Schloss ist somit eines von über 150 Förderprojekten, die die vor 25 Jahren gegründete private Denkmalschutz-Stiftung in Bonn seit 1985 allein in Baden-Württemberg dank privater Spenden und Mitteln der Lotterie GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, fördern konnte. Dazu gehören auch Haus Kleeblatt in Biberach, die Marienkapelle in Melchingen und Burg Magenheim in Cleebronn. Aus den Erträgnissen der GlücksSpirale werden jährlich bundesweit Projekte aus den Bereichen Wohlfahrt, Sport und Denkmalpflege mit rund 50 Millionen Euro gefördert.

Bonn, den 28. Januar 2011/Schi


Presse






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    Deutsche Stiftung Denkmalschutz