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Sensationszuschläge für Silber aus Moskau und St. Petersburg

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Mit Sensationszuschlägen im Rahmen der Silberauktion jubilierte das Dorotheum am 31. Mai 2007 im Jahr seines 300-jährigen Bestehens. Ein Auktionsumsatz von mehr als 1,4 Millionen Euro markiert einen neuen Spartenrekord in der Geschichte des Auktionshauses.

Allen voran stachen die russischen Pretiosen ins Auge, die ihre Schätzpreise dank zahlreicher russischer Interessenten vervielfachen konnten. 66.000 Euro, mehr als das Vierfache des Schätzpreises, bewilligte ein Bieter für einen Moskauer Cloisonné-Tafelaufsatz aus vergoldetem Silber um 1890. Die Schale überzieht eine bunte, florale Schicht in Cloisonnétechnik in üppig russischer Ornamentik (Nr. 310).

Ein weiteres begehrtes Stück aus Moskau, der große Punscheimer mit Punschkelle mit reliefierter Darstellung einer Winterlandschaft, durfte herausragende 31.700 Euro kosten (Nr. 309). Ein St. Petersburger Kowsch mit Schmucksteinverzierungen und Wappen von St. Petersburg erlebte eine abenteuerliche Ansteigerung von einem Schätzwert von 2.800 auf 36.600 Euro (Nr. 333).

Als ausgefallenes Sammlerobjekt in der mit zahlreichen frühen barocken Werken bestückten Offerte stach Kennern das Barock-Osterziborium ins Auge und wurde entsprechend beboten. Laut Silber-Experten Georg Ludwigstorff weist das aus dem süddeutschen Raum stammende liturgische Gerät auf einen bedeutenden Auftraggeber als Goldschmied hin. Das Ziborium dient zur Aufbewahrung der konsekrierten Hostien. Die Jahreszahl 1706 findet sich am Fuß des Gefäßes, welches somit ein Jahr älter als das 1707 gegründete Dorotheum ist. Das Objekt der Begierde für den passionierten Sammler reüssierte bei herausragenden 45.600 Euro (Nr. 15).

Im Vergleich schlicht, schnörkellos, aber absolut zeitgemäss wirkt die raffinierte, perfekt gearbeitete grosse silberne Wiener Empire Prunkterrine, die über sechs Kilo auf die Waage bringt. Der erlösende Glockenton war schliesslich bei 39.000 Euro zu vernehmen (Nr. 131).

Zahlreiche weitere Kostbarkeiten aus Wien waren heiss begehrt und vervielfachten ihren Schätzpreis. So der Wiener 7flammige Kandelaber der k. k. Hof Gold- und Silberschmiede Stephan Mayerhofer und J. C. Klinkosch mit 24.400 Euro (Nr. 216) oder ein ovaler Wiener Prunktafelaufsatz für 19.520 Euro (unterer Schätzwert € 2.500, Nr. 228).
Ebenfalls sehr erfolgreich war die Londoner Georg III.-Speiseglocke des Hofgoldschmieds Paul Storr. Das Vierfache des Schätzwertes, nämlich 22.000 Euro, liess sich der Bieter das seltene Stück kosten (Kat. Nr. 106). Ein glänzender Erfolg wurden ”König Artus” und ”König Theoderich”, Repliken der berühmten ”Schwarzmander”–Figuren vom Grabmal Kaiser Maximilians I. in der Innsbrucker Hofkirche. Die auf Albrecht Dürer zurückgehenden Entwürfe erzielten herausragende 34.200 Euro (Kat. Nr. 281). Ein raffinierte Rarität unter den Spitzenzuschlägen ist auch der Schweizer Singvogelautomat. Das Kleinod reussierte bei 26.800 Euro, dem fünffachen Schätzpreis (Nr. 295).

Pressestelle: Mag. Constanze Werner, Tel. + 43 1/515 60-406, constanze.werner@dorotheum.at


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