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Wissenswertes über die Höchster Schlösser

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Wie sah Schloss Höchst in seiner Blütezeit aus, wer errichtete diese einst stattliche Anlage vor den Toren Frankfurts und seit wann hat das Alte Schloss seine heutige Gestalt? Auf solche Fragen gibt ab sofort eine Reihe von Informationstafeln Antwort, die die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) an mehreren Punkten des öffentlich zugänglichen Schloss-Areals installiert. Ab dem 29. Oktober 2009 informieren die Schilder und Stelen nicht nur über die lange Geschichte der ehemaligen Zollburg am Hochufer des Mains, sie geben auch Einblicke in die Höchster Stadtentwicklung und erläutern die Rolle der ehemaligen Farbwerke Hoechst bei Umbauten des Alten und Neuen Schlosses. Auf dem Schlossplatz, an beiden Enden des Schlossgrabens und am Eingang zum Neuen Schloss gibt die DSD mit ausführlichen Texten und anschaulichem Bildmaterial Auskunft zu dem Denkmalensemble, das sich seit 2002 in ihrem Besitz befindet. Das Alte Schloss wird unter anderem von der DenkmalAkademie genutzt, der Bildungseinrichtung der Stiftung für Architekten und Handwerker, Eigentümer und Nutzer von Denkmalen. Daneben hat dort das Kuratorium "Alte liebenswerte Bäume in Deutschland e.V." seine Geschäftsstelle; das Neue Schloss wird von LPS Event Catering betrieben.

Mit dem an den Höchster Schlössern entwickelten Informationssystem will die Stiftung Besuchern wie Passanten die Denkmale nahe bringen und vermitteln, von welchen Entwicklungen sie Zeugnis geben und welche oft zentrale Bedeutung sie für die Regional- und Ortsgeschichte haben. Parkordnungen, Lagepläne, die Angabe der Kontaktadressen von Eigentümer, Nutzern und Betreibern und weitere Sachinformationen ergänzen dabei die ausführlichen, ebenso lebendig wie präzise formulierten Texte zur Bau- und Nutzungsgeschichte. Eine auf diese Weise verstärkte Identifikation ist nach Ansicht von Dr. Wolfgang Illert, Geschäftsführer der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, neben dem Erhalt der historischen Substanz der einzelnen historischen Bauwerke für ihren weiteren Bestand von größter Bedeutung. Nach dem Höchster Prototyp sollen weitere Denkmale im Eigentum der bundesweit tätigen Stiftung ein entsprechendes Informationssystem erhalten. Denn die Deutsche Stiftung Denkmalschutz möchte den von ihr übernommenen, oftmals akut gefährdeten Denkmalen nicht nur mit der Sanierung und der Entwicklung von Nutzungsperspektiven eine Zukunft verschaffen, sondern sie auch im Bewusstsein der Bevölkerung und Besucher verankern. Getreu ihrem Motto: Damit Vergangenheit Zukunft hat!

Adresse: Höchster Schlossplatz 16, 65929 Frankfurt-Höchst

Grafische Gestaltung: Katja von Ruville, grassgrün, Frankfurt/Main
Kartographie: BITmap, Mannheim
Herstellung: Informationstechnik Meng, Birkenfeld

Bonn/Höchst, den 29. Oktober 2009/KH


Presse






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