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Museum Leipzig

Max Beckmann. Von Angesicht zu Angesicht

Museum Leipzig

KATALOG Der Katalog zur Ausstellung in Leipzig erscheint im Hatje Cantz Verlag, herausgegeben von Susanne Petri und Hans-Werner Schmidt. Er enthält u. a. Beiträge von Barbara C. Buenger, Christian Fuhrmeister, Olaf Peters und Uwe M. Schneede sowie ein biographisches Lexikon, erstellt von Felix Billeter und Christiane Zeiler. Der Katalog mit 400 Seiten und zahlreichen Abbildungen ist für 39 Euro an der Museumskasse erhältlich.

ERÖFFNUNG Freitag, 16. September, 19 Uhr Es sprechen: Hans-Werner Schmidt/Direktor, Burkhard Jung/Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Isabel Pfeiffer-Poensgen/Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder, Claus Friedrich Holtmann/Geschäftsführender Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes und Vorsitzender des Vorstandes der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, Mayen Beckmann. Zugleich eröffnen wir „Barbara Klemm. Künstlerporträts“ (17. September bis 23. November 2011) und „Rosenkranz Kubus X: Imi Knoebel“ (17. September 2011 bis 26. Februar 2012).

BEGLEITPROGRAMM Unter der Überschrift „Beckmann Spezial“ gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm mit Ausstellungsgesprächen, Lesungen, Vorträgen, einer Podiumsdiskussion, zahlreichen Führungen und einem umfangreichen museumspädagogischen Angebot (s. Anlage). Ein Audioguide, realisiert von den Förderern des Museums der bildenden Künste Leipzig e. V., steht dem Individualbesucher als Begleiter zur Verfügung. Für Kinder gibt es den Kinderführer „Quappi, Ugi, Butshy“ und das Beckmann-Atelier. In Korrespondenz zur Beckmann-Präsentation findet in den Kabinetträumen des Museums eine Ausstellung der Frankfurter Fotografin Barbara Klemm mit einer Auswahl von Künstlerporträts statt (17. September bis 23. November 2011).

EINTRITT/ÖFFNUNGSZEITEN 8 €, ermäßigt 5,50 € Am zweiten Mittwoch im Monat freier Eintritt. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre frei. Dienstag und Donnerstag bis Sonntag 10-18 Uhr | Mittwoch 12-20 Uhr Feiertage 10-18 Uhr (auch 3. Oktober, 16. November und 25./26. Dezember 2011) 24. und 31. Dezember 2011 geschlossen

MAX BECKMANN 1884 Max Carl Friedrich Beckmann kommt am 12. Februar als jüngstes von drei Kindern des Ehepaares Carl Christian Heinrich Beckmann, Getreidegroßhändler und Grundstücks- makler, und Antoinette Henriette Bertha Beckmann, geborene Dübner, in Leipzig zur Welt.

1884–1898 Die Kindheit in Leipzig ist durch zahlreiche Wohnungswechsel in der rasant wachsenden Stadt geprägt. 1895, kurz nach dem Umzug der Familie nach Braunschweig, stirbt der Vater. Der junge Beckmann besucht Schulen und Internate im pommerschen Falkenburg, in Braunschweig, Königslutter und Gandersheim. Bereits während dieser Zeit zeichnet er unentwegt.

1900–1903 Studium an der Großherzoglich Sächsischen Kunstschule zu Weimar. Hier begegnet Beckmann Ugi Battenberg und seiner späteren ersten Ehefrau, Minna Tube. Beiden wird er in lebenslanger Freundschaft verbunden sein.

1906–1908 Nach dem Tod der Mutter malt Beckmann die „Große Sterbeszene“, in der sich sein unendlicher Kummer über den Verlust der geliebten Mutter spiegelt. Erstmalig beteiligt er sich an Ausstellungen der Berliner Secession, in der er im folgenden Jahr Mitglied wird. Am 21. September 1906 Heirat mit Minna Tube in Berlin. Durch Fürsprache Max Klingers Verleihung des Villa Romana-Preises des Deutschen Künstlerbundes, der mit einem einjährigen Studienaufenthalt in Florenz verbunden ist. Am 31. August 1908 wird der Sohn Peter geboren.

1909–1913 Erste Begegnung mit dem Kunstkritiker und frühen Förderer Julius Meier- Graefe. Beckmann lernt den Galeristen I. B. Neumann und den Verleger Reinhard Piper kennen, mit denen er über Jahre zusammen arbeiten wird. Beim Pariser Herbst-Salon ist Beckmann mit sechs Gemälden vertreten. 1913 Mitbegründer und Vorstandsmitglied der freien Secession Berlin. Anlässlich der ersten Einzelausstellung bei Paul Cassirer erscheint im gleichnamigen Verlag eine erste Beckmann-Monografie von Hans Kaiser.

1914–1917 Nach Kriegsausbruch zunächst freiwilliger Krankenpfleger an der Ostfront, ab Februar 1915 Sanitäter in Flandern. Die Gräuel des Krieges hält Beckmann in zahlreichen Arbeiten auf Papier fest. Nach einem psychischen Zusammenbruch Versetzung nach Straßburg und anschließende Beurlaubung. Erst 1917 offizielle Entlassung aus dem Militärdienst.

1919 Gründungsmitglied der Darmstädter Sezession.

1924 Im Frühjahr lernt Beckmann in Wien die 20 Jahre jüngere Musikstudentin Mathilde von Kaulbach (Quappi) kennen. Im Piper Verlag München erscheint eine umfangreiche Beckmann-Monografie mit Beiträgen von Curt Glaser, Julius Meier-Graefe, Wilhelm Fraenger und Wilhelm Hausenstein. Lilly von Schnitzler wird eine Förderin von Max Beckmann.








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  • Selbstbildnis als Clown 1921 Öl auf Leinwand, 100 × 59 cm, Von der Heydt-Museum Wuppertal. © VG Bild-Kunst Bonn, 2011
    Selbstbildnis als Clown 1921 Öl auf Leinwand, 100 × 59 cm, Von der Heydt-Museum Wuppertal. © VG Bild-Kunst Bonn, 2011
    Museum der bildenden Künste Leipzig
  • Frau mit Kerze (Quappi) 1928, Kreide in Schwarz und Gouache 62,8 × 48,8 cm, Kunstmuseum Basel ´ © VG Bild-Kunst Bonn, 2011
    Frau mit Kerze (Quappi) 1928, Kreide in Schwarz und Gouache 62,8 × 48,8 cm, Kunstmuseum Basel ´ © VG Bild-Kunst Bonn, 2011
    Museum der bildenden Künste Leipzig
  • Großes Selbstbildnis 1919 Kaltnadel, 23,7 × 19,7 cm, Museum der bildenden Künste Leipzig. © VG Bild-Kunst Bonn, 2011
    Großes Selbstbildnis 1919 Kaltnadel, 23,7 × 19,7 cm, Museum der bildenden Künste Leipzig. © VG Bild-Kunst Bonn, 2011
    Museum der bildenden Künste Leipzig
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