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Drucktechnik Geschichte

<p>In einem „Illustrierten Familienblatt“ mit Namen „Die Gartenlaube“ (ehemals wöchentlich erscheinende Zeitschrift) habe ich eine interessante Darstellung der Gebäude Neumarkt 13 und 14 gefunden. Die Zeitschrift stammt aus dem Jahr 1863. Bildmaterial: www.architekturforum.net</p>

Drucktechnik: Holzschnitt, Kupferstich

Der Holzschnitt und der Kupferstich verdient einen besonderen Platz innerhalb der Drucktechnik; spiegelt sie uns doch gleich einer Bildenzyklopädie unsere kulturelle Entwicklung. Die Druckgraphik entspringt dem Wunsch bildliche Darstellungen weiteren Kreisen zugänglich zu machen. Parallel zur Entwicklung des Buches stieg der Bedarf an Anschauungs- und Illustrationsmaterial und so wurde der Weg zum Höhenflug der Drucktechnik bereitet.

Drucktechnik: Kupferstich, Inkunabeln

Die Drucktechnik erfüllt seit jeher zwei verschiedene Ansprüche: einerseits wurde es möglich, Unikate zu reproduzieren, andererseits repräsentierte sie auch eine selbständige künstlerische Leistung. Die ersten Drucke, die vor 1500 entstanden, sind heute unter dem Fachbegriff "Inkunabeln" (lat. incunabula = Wiege) bekannt. Bei diesen Wiegendrucken handelte es sich um Holzschnitte. Der älteste erhaltene Holzschnitt dürfte in der 2. Hälfte des 14. Jh. entstanden sein und ist ein Bildnis von "Christus in der Kelter". Der älteste Holzschnitt mit Signatur wird einem Holzschneider aus Biberach an der Riß (Baden-Württemberg) zugeordnet. "ierg haspel" - so zeigt die Signatur - starb zwischen 1430 und 1440. Diese ersten Holzschnitte zeigten vor allem Heiligenbilder bzw. religiöse Motive.

Drucktechnik: Kupferstich, Spielkarten

Von den früheren Drucken blieben nur jene erhalten, die in Bücher oder auch Kästen geklebt waren. Für das weltliche Leben wurden vor allem Spielkarten gedruckt, doch ist von dieser Gebrauchsgraphik kaum Nennenswertes erhalten. Aus dieser frühen Zeit der Buchillustrationen stammen auch die sogenannten Blockbücher. Die Holzschnitte des 15. Jh. zeigten vor allem Umrissdarstellungen, erst in der weiteren Entwicklung im Laufe des 16. Jh. entstanden durch Schraffierungen weitere Ausdrucksmöglichkeiten. Schon in der frühen Zeit der Inkunabeln versuchte man sich auch an anderen Drucktechniken, wie z.B. dem Metallschnitt.

Drucktechnik: Kupferstich - Geißelung Christi

Neben diesen Hochdruckverfahren entwickelte sich allmählich der Tiefdruck. Diese Technik ist vergleichbar mit der Metallgravur der Gold- und Waffenschmiede. Bei italienischen Goldschmieden war es durchaus üblich, von den Mustern, die sie mit Stichel und Metallplatte gesetzt hatten, Probedrucke auf Papier abzuziehen. Nach diesen Vorbildern entwickelte sich (zuerst in Deutschland) der Kupferstich zur selbständigen Kunst. Das älteste datierte Blatt von 1446 zeigt die "Geißelung Christi". Bedeutende Namen der frühen Zeit des Kupferstiches waren z.B. "Meister E.S." (tätig von 1450 - 1467) und Martin Schongauer (gestorben 1491). Häufig stammten diese Künstler aus Goldschmiedefamilien, so wie auch Albrecht Dürer ( 1471 - 1528). Albrecht Dürer, der sowohl den Holzschnitt als auch den Kupferstich in hervorragender Meisterschaft beherrschte, führte die Drucktechnik zu ihrem ersten Höhenpunkt. Seine berühmten Holzschnittfolgen - die "Apokalypse" (1498), die "Große Passion" (1498 - 1510) und das "Marienleben" (1501 - 1511) - zeigen eine hervorragende Verfeinerung der Drucktechnik, die auch ein ungeahntes Maß an Plastizität und Räumlichkeit möglich machte. Für die Darstellung vielschichtiger humanistischer Themen wählte Albrecht Dürer den Kupferstich. Zu seinen Meisterstichen zählen: "Ritter, Tod und Teufel", "Melancholie" und "Hieronymus im Gehäus". Albrecht Dürer hat letztlich ungefähr 350 Holzschnitte und 100 Kupferstiche hinterlassen.

Drucktechnik: Kupferstich, Deutschen Städten



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  • <p>Hier wird der Holzschnitt gesucht von einem Holzschneider aus Biberach (ierg haspel) </p>
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  • <p>Schweizer Spielkarten um 1500. Der grösste Teil der in der Fragmenten-sammlung aufbewahrten Spielkarten stammt aus Bucheinbänden: Ausschussmaterial wurde zu Karton verklebt und dieser zu Buchdeckeln verarbeitet. Die in beschädigten Einbänden zum Vorschein kommenden Karten wurden bereits von den Archivaren des 19. Jahrhunderts gesammelt. Diese Karten des Basler Typs gehören zu den ältesten bekannten Spielkarten der Schweiz. Foto F. Borer Quelle: www.staluzern.ch</p>
    <p>Schweizer Spielkarten um 1500. Der grösste Teil der in der Fragmenten-sammlung aufbewahrten Spielkarten stammt aus Bucheinbänden: Ausschussmaterial wurde zu Karton verklebt und dieser zu Buchdeckeln verarbeitet. Die in beschädigten Einbänden zum Vorschein kommenden Karten wurden bereits von den Archivaren des 19. Jahrhunderts gesammelt. Diese Karten des Basler Typs gehören zu den ältesten bekannten Spielkarten der Schweiz. Foto F. Borer Quelle: www.staluzern.ch</p>
  • <p>Dürer Adam und Eva</p>
    <p>Dürer Adam und Eva</p>
  • <p>Engraver: Hans Burgkmair the elder (1473-1559) Contemporain of Dürer. Bildmarterial: www.oldmasterprint.com</p>
    <p>Engraver: Hans Burgkmair the elder (1473-1559) Contemporain of Dürer. Bildmarterial: www.oldmasterprint.com</p>
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