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Highlights 143

Highlights 143. Auktion

Highlights 143

Mittelpunkt der Herbstauktion ist ein Portrait Friedrich II. König von Preußen (Öl/Lw., 62x51 cm) des Hofmalers Johann Georg Ziesenis. Es entstand 1763 anlässlich eines Besuchs Friedrichs des Großen bei seiner Schwester Herzogin Philippine Charlotte von Braunschweig auf deren Sommersitz Schloss Salzdahlum. Wie ein Brief Charlottes an ihren Bruder belegt, ist dies nachweislich das einzige Portrait, für das er während seiner Regierungszeit als König einem Maler Modell saß. Es zeigt den Regenten daher mit privaten Zügen und offenbart eine intime Seite seiner Persönlichkeit (Werksverz. Karin Schrader Nr. 72; Provenienz: Schloss Blankenburg u.a.).

Bei den Gemälden des 19. Jahrhunderts kommen drei sehr stimmungsvolle großformatige Gemälde zum Aufruf. Das eine zeigt eine junge Bauernfamilie in liebevoller Art (72x81,5 cm). Das 1862 entstandene Interieur des norwegischen Malers Knud Larsen Bergslien darf zu seinen Hauptwerken gezählt werden (Schätzpreis € 38.000). Bergsliens Genrebilder aus dem norwegischen Volksleben und seine Motive aus Norwegens Geschichte machten ihn als Maler bekannt und begehrt. Das 1843 entstandene Ölgemälde von Henry Ritter zeigt einen Burschen, der seiner Angebeteten einen Antrag macht. Auch hier hat es der Maler geschafft, die außergewöhnliche Stimmung einzufangen und darf deshalb zu den Hauptwerken des Künstlers gezählt werden (75,5x87 cm, Schätzpreis € 10.000).

Auch Ludwig von Zumbuschs Ölgemälde seiner Tochter Johanna (120x100 cm, Schätzpreis € 7.000) ist mit liebevoller Pinselführung gefertigt. Herman Frederik Carel Ten Kates Öl auf Mahagoni gemaltes Gemälde einer Gildegesellschaft im Wirtshaus (61,5x92, Schätzpreis € 5.200) zeigt eine sehr lebendige Momentaufnahme einer Wirtshausszene. Mit seinen Genremotiven ist Herman Ten Kate zahlreich in den wesentlichen holländischen Museumssammlungen vertreten.

In der Abteilung der Bremer, Worpsweder und Oldenburger Künstler kommt Hans am Endes Ölgemälde "Am Wasser, Birken am Herbstabend", aus der Zeit um 1900, zum Aufruf (Schätzpreis € 12.000). Das Gemälde ist ein sehr charakteristisches Werk von Hans am Ende, entstanden in seiner besten Schaffenszeit. Otto Modersohn fängt in seinem Ölgemälde die "Herbstliche Abendsonne im Moor" ein (Schätzpreis € 20.000) und ist ein besonders ausdrucksvolles Werk aus Otto Modersohns mittlerer Schaffenszeit. Es zeugt von der erlangten künstlerischen Freiheit, in der Modersohn gleich einem Symphoniker alle Register der Farbe und des freien, übergänglichen Pinselstrichs zieht. Fritz Overbecks Wiedergabe des Moores (Schätzpreis € 10.000) fängt ebenso wie Modersohns Gemälde die herbstliche Stimmung ein. Mit diesem Gemälde war Fritz Overbeck 1900 auf der Kunst-Ausstellung der Berliner Sezession vertreten. Es stammt aus der besten Schaffenszeit des Künstlers und dürfte zu den Hauptwerken des Künstlers gezählt werden.

Bei den Fayencen wird eine Deckelschüssel in Kohlkopfform (Schätzpreis € 3.300) der Manufaktur Philippe Mombaers, Brüssel um 1740, aufgerufen. Sie steht auf vier Blattfüßen und zeigt auf der Wandung zwei plastische Raupen.
Ein teilvergoldeter Pokal des Meisters IAL, Frankfurt/Oder, tätig Ende 17./ Anf. 18. Jh. (möglw.) wird in der Abteilung Silber zum Aufruf kommen (Schätzpreis € 2.000). Die muschelförmige Schale wird von einem plastischen "Mohr" als Schaft getragen und darf als ein sehr schönes und seltenes Belegstück angesehen werden. Die Chocolatière des Meisters Johann Heinrich Schröder (Mstr.1766, +1815), Neubrandenburg, lt. Drittel 18. Jh. kommt mit einem Schätzpreis von € 1.600 zum Aufruf.

In der Abteilung Schmuck wird eine Art-déco-Brosche mit Altschliffdiamanten von ca. 25 ct zum Schätzpreis von € 9.000 angeboten.
Insgesamt 5 Brillantsolitäre von 0,99 ct (Schätzpreis € 1.700) bis 1,18 ct (Schätzpreis € 2.200) gelangen zum Aufruf. Ein Exklusives originales "Wempe"-Collier mit Prinzessdiamanten 0,78 ct und Siamesischen Saphirtropfen in feiner Qualität 3,22 ct, sowie Smaragd-Baguette und Triangel, zus. 1,91 ct, wird mit einem Schätzpreis von € 7.500 angeboten. Für € 8.500 Schätzpreis kommt ein Ring mit Brillantsolitär ca. 1,01 ct, Brillanten, Baguettediamanten und Diamanttrapeze, zus. ca. 2,5 ct, zum Aufruf.

Eine exklusive Herrensprungdeckeluhr mit Viertelstundenrepetition, einem 14 ct-Goldgehäuse mit à-goutte-Schlüssen und einem makellosem dreiteiligem weißem Emaillezifferblatt mit arabischen Stundenziffern sowie originaler handgearbeiteten Goldzeigern der Deutschen Uhrenfabrikation Glashütte i/S A. Lange & Söhne, 1906, wird in der Abteilung Uhren für einen Schätzpreis von € 9.500 angeboten.
In der Abteilung Kunst des 20. Jahrhunderts kann eine Daum- Kratervase aus braunem Glas mit ausgeätztem Reliefdekor einer stilisierten Landschaft mit springenden Antilopen, um 1920/30 (Schätzpreis € 5.000), ersteigert werden. In dieser Abteilung findet sich auch die seltene ovale Ansichtenvase mit den Ansichten des Königl. Schlosses Sanssouci mit den Terrassen sowie des Chinesischen Teehauses im Park von Sanssouci nach einem Formentwurf von Paul Schley und Teichmann, 1911 (Schätzpreis € 5.500), der KPM Berlin.








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  • Hans am Ende, Am Wasser, Birken am Herbstabend
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  • Manufaktur Philippe Mombaers, Deckelschüssel in Kohlkopfform
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