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Albert Watson porträtiert Cotton made in Africa-Kleinbauern

Hamburg

Starfotograf bringt Benin nach Hamburg
Die Initiative Cotton made in Africa (CmiA) und die Deichtorhallen Hamburg haben den Starfotografen Albert Watson im Dezember nach Benin geschickt. Zwei Wochen lang fotografierte Watson Baumwollbauern und ihr Lebensumfeld in dem westafrikanischen Land. Die Bilder werden im September 2012 im Rahmen einer Ge- samtschau des Werks von Albert Watson unter dem Titel Albert Watson: Visions feat. Cotton made in Africa im Haus der Photogra- phie gezeigt.

Cotton made in Africa fördert den Anbau nachhaltig produzierter Baumwol- le in Afrika und verbessert damit die Lebensbedingungen von derzeit 420.000 Kleinbauern. Die außergewöhnliche Kooperation mit dem durch seine legendären Celebrity- und Modeaufnahmen bekannt gewordenen Fotografen Albert Watson soll Einblicke in die Lebenswelten der Baum- wollbauern gewähren und ein besseres Verständnis von Afrika und der Arbeit von CmiA vermitteln. „Es geht darum, die Menschen hinter unserer Initiative sichtbar zu machen: Wer ist eigentlich Cotton made in Africa? Welche Menschen stecken dahinter und wie sieht ihr Leben aus?“, erläu- tert Tina Stridde, Geschäftsführerin der Aid by Trade Foundation, Träger- organisation von CmiA. Mit Hilfe der Fotos wolle man das Ziel der Initiative, einen sozialen Mehrwert für das Leben der Kleinbauern zu schaffen, ver- bildlichen, ohne dabei visuelle Stereotype zu bedienen. Vielmehr soll der Blick eines Werbefotografen ein ganz neues Bild afrikanischer Lebenswel- ten zeigen. Neben den Baumwollfeldern der Initiative, auf denen die Ernte im vollem Gange war, besuchte der Fotograf auch traditionelle Märkte und einen regionalen König, um einen möglichst breitgefächerten Eindruck vom Leben in Benin und den Menschen des Landes zu bekommen.

Die Bilder werden vom 14. September 2012 bis zum 6. Januar 2013 im Haus der Photographie in den Deichtorhallen Hamburg zu sehen sein.

Eingerahmt werden die neuen Arbeiten aus Benin von einer Werkschau, die neben bekannten Werken auch bisher nie gezeigtes Vintage- und Pola- roidmaterial des Fotografen präsentiert. Kurator Ingo Taubhorn: „Albert Watson ist uns bekannt als Fashion- und Celebrity-Fotograf, aber er ist mehr als das: Er ist ein kompromissloser Arbeiter am Bild, der seinen se- zierenden Blick genauso auf soziale Wirklichkeiten richten kann. Deswe- gen bin ich gespannt, welche Geschichten die Kleinbauern in seinen Bil- dern erzählen werden.“

Albert Watson gilt als lebende Legende der Mode- und Werbefotografie. Stars wie Mick Jagger, Alfred Hitchcock, Kate Moss, Johnny Depp und Jack Nicholson sind nur einige seiner prominenten Motive. Neben berühm- ten Persönlichkeiten fotografiert Watson auch immer wieder Menschen, die ihm auf seinen Reisen begegnen. 1998 veröffentlichte er den Bildband „Maroc“, der mehrfach als visuelle Hymne an das afrikanische Land be- zeichnet wurde.

Über die Ausstellung
Die Ausstellung Albert Watson: Visions feat. Cotton made in Africa findet vom 14. September 2012 bis 6. Januar 2013 im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg statt. Die Exposition besteht aus zwei Teilen: Herzstück sind die im De- zember 2011 in Benin entstandenen Fotografien Albert Watsons. Sie zeigen die mit der Initiative Cotton made in Africa verbundenen Kleinbauern und ihre Le- benswelten, um die soziale Wirkung der Initiative zu verbildlichen. Die begleitende Werkschau beinhaltet bisher unveröffentlichtes Vintage- und Polaroidmaterial des renommierten Mode- und Werbefotografen. Neben den beiden Cotton made in Africa-Nachfragepartnern OTTO und Tom Tailor, ist auch die Deutsche Gesell- schaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ein wichtiger Unterstützer des Fotoprojekts.

Cotton made in Africa Cotton made in Africa ist eine Initiative der Aid by Trade Foundation, die Hilfe zur Selbsthilfe durch Handel leistet. Ziel der Initiative ist es, die Lebensbedingungen afrikanischer Kleinbauern nachhaltig zu verbessern. Dafür baut sie eine Allianz internationaler Textilunternehmen auf, die die von afrikanischen Kleinbauern nachhaltig erzeugte Baumwolle für den Weltmarkt einkaufen und weiterverarbei- ten. Die Baumwollbauern profitieren zudem durch Schulungen und Sozialprojekte von der Zusammenarbeit. Aktuell nehmen in Benin, Burkina Faso, Côte d’Ivoire, Malawi, Mosambik und Sambia rund 420.000 Kleinbauern an dem Programm teil. Im letzten Jahr kamen weltweit rund 15 Millionen Textilien aus Cotton made in Africa-Baumwolle in den Handel; für dieses Jahr rechnet die Initiative mit etwa 20 Millionen Teilen.

PORTRÄT ALBERT WATSON

14. September 2012 - 6. Januar 2013 Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg Albert Watson: Visions feat. Cotton made in Africa Vom 14. September 2012 bis zum 6. Januar 2013 präsentieren die Deichtorhallen Hamburg die Werke des weltbekannten Fotografen Albert Watson. Neben ikonischen Bildern Watsons und bisher unveröffentlichten Fotos, umfasst die Ausstellung ebenfalls Aufnahmen seiner jüngsten Reise nach Benin, die er im Auftrag der Initiative Cotton made in Africa (CmiA) unternommen hat. Während seines zweiwöchigen Aufenthalts in Westafrika porträtierte Watson Baumwollbauern, die Teil der Initiative sind.






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  • Ouidah Fisherman, Ouidah, Benin, 2011 © Albert Watson
    Ouidah Fisherman, Ouidah, Benin, 2011 © Albert Watson
    Deichtorhallen Hamburg
  • Peuhl Festival, Benin, 2011 © Albert Watson
    Peuhl Festival, Benin, 2011 © Albert Watson
    Deichtorhallen Hamburg
  • Albert Watson: Jack Nicholson, Rolling Stone, NYC, 1998 © Albert Watson
    Albert Watson: Jack Nicholson, Rolling Stone, NYC, 1998 © Albert Watson
    Deichtorhallen Hamburg
  • Albert Watson, Benin 2011 © Albert Watson
    Albert Watson, Benin 2011 © Albert Watson
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