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Archäologie

Schätze aus dem Schweizerischen Nationalmuseum

Archäologie

Spektakuläre neue Funde und archäologische Highlights Zusammen mit den Highlights der archäologischen Sammlung des Schweizerischen Nationalmuseums kommen neue Funde ins Landesmuseum Zürich: Das Musée cantonal d’archéologie et d’histoire de Lausanne ist zu Gast mit spektakulären keltischen Ausgrabungen eines Kultplatzes auf dem Mormont (VD). Sie zeugen von bisher wenig bekannten Riten der Helvetier um 100 v. Chr.

Die Ausstellung «Archäologie. Schätze aus dem Schweizerischen Nationalmuseum» präsentiert über 400 kostbare Fundstücke wie etwa ein Lochstab, auf dem Pferde eingeritzt sind. Es handelt sich um die älteste bildliche Darstellung im Gebiet der heutigen Schweiz (um 13 000 v. Chr.). Die Schale von Zürich-Altstetten ist das grösste und schwerste Goldgefäss aus der Bronzezeit (zw. 1500 und 1000 v. Chr.) in Westeuropa. Weitere Glanzstücke sind die Hals- und Armringe des Goldschatzes von Erstfeld, die zu den wichtigsten Zeugnissen der keltischen Goldschmiedekunst (4. Jh. v.Chr.) gehören. Ein in Villeneuve entdeckter Helm aus dem frühen Mittelalter (6. Jh. n. Chr.) stammt wahrscheinlich von einem fränkischen Adligen. In einem Ausstellungsmodul werden anhand von verschiedenen Funden, wie etwa dem Goldschatz von Lunnern (3. Jh. n. Chr.), die Anfänge der Sammlung aufgezeigt.

Blick auf die Schweizer Aktualität: Einmalige Entdeckungen Bis April 2014 gastiert das Musée cantonal d’archéologie et d’histoire de Lausanne mit einigen einzigartigen Funden der Grabung auf dem Mormont-Hügel (Eclépens, La Sarraz, VD) im Landesmuseum. Im Frühling 2006 wurde auf dem Mormont, einem Hügel zwischen Jura und Genfersee, eine bisher unbekannte keltische Fundstelle in einem Kalksteinbruch entdeckt. Die über 200, mehrere Meter tiefen Gruben bergen eine Vielzahl von übereinanderliegenden Fundensembles: Eisenwerkzeuge, Schmuck, Mahlsteine, Bronzegeschirr, Hunderte von Keramikgefässen und Knochen, davon etwa 50 menschliche.

Der Fundort ist weder eine Siedlung noch ein Gräberfeld. Er wurde nur für eine kurze Zeit aufgesucht, höchstens einige Jahrzehnte, und zeugt von einer unglaublichen «Materialverschwendung». Möglicherweise war es ein Kultplatz der Helvetier um 100 v. Chr.: Er zeugt von rituellen Handlungen, von Opferritualen und - gaben. Was erzählen uns die Funde von der auf dem Mormont zurückgezogen lebenden Gemeinschaft? Die Ausstellung zeigt die Rätsel dieser aussergewöhnlichen Grabung auf.

Die Arbeit hinter den Kulissen Ein Film dokumentiert die Aktivitäten des Sammlungszentrums des Schweizerischen Nationalmuseums in Affoltern am Albis: Unter einem Dach vereinigt es verschiedene Sammlungen, die Ateliers der Konservatoren- Restauratoren, das Labor für Konservierungsforschung, die Objektlogistik, das Leihwesen und das Fotoatelier.

Grundpfeiler des Nationalmuseums und Basis des neuen Landesmuseums Zürich Bei der Gründung des Schweizerischen Nationalmuseums spielte die archäologische Sammlung eine besondere Rolle, gehörte sie doch zu den wichtigsten Sammlungsbeständen, welche 1898 die Eröffnung des Museums ermöglichten. Im Rahmen der Sanierungs- und Bauarbeiten musste die archäologische Dauerausstellung im Jahr 2009 geräumt werden, und die Objekte kamen aus Mangel an Ausstellungsflächen zur Aufbewahrung ins Sammlungszentrum in Affoltern am Albis. Die Highlights kehren nun bis Dezember 2014 ins Landesmuseum Zürich zurück. Liebhaber der Archäologie dürfen sich auf die Zukunft freuen: Ab 2016 wird eine neue Dauerausstellung Archäologie im Erweiterungsbau eröffnet werden.






  • 21.06.2013 - 21.12.2013
    Ausstellung »
    Schweizerisches Nationalmuseum »

    Di - So 10:00 - 17:00 Uhr
    Do 10:00 - 19:00 Uhr
    Nationalfeiertag, 1.8.2013, offen



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  • Der Spangenhelm von Villeneuve (VD) 6. Jh. n. Chr. Dieser Helm wurde bei der Rhonemündung bei Villeneuve gefunden, nur etwa 30 Helme dieser Art sind bekannt. Wahrscheinlich gehörte er einem fränkischen Adligen. © Schweizerisches Nationalmuseum
    Der Spangenhelm von Villeneuve (VD) 6. Jh. n. Chr. Dieser Helm wurde bei der Rhonemündung bei Villeneuve gefunden, nur etwa 30 Helme dieser Art sind bekannt. Wahrscheinlich gehörte er einem fränkischen Adligen. © Schweizerisches Nationalmuseum
    Schweizerisches Nationalmuseum
  • Die Goldschale. Zürich-Altstetten (ZH) Zwischen 1500 und 1000 v. Chr. Die Schale wurde 1906 bei Eisenbahnbauarbeiten gefunden und wiegt 910 g. Sie ist eines der schwersten bisher in Europa gefundenen Goldgefässe. © Schweizerisches Nationalmuseum
    Die Goldschale. Zürich-Altstetten (ZH) Zwischen 1500 und 1000 v. Chr. Die Schale wurde 1906 bei Eisenbahnbauarbeiten gefunden und wiegt 910 g. Sie ist eines der schwersten bisher in Europa gefundenen Goldgefässe. © Schweizerisches Nationalmuseum
    Schweizerisches Nationalmuseum
  • Goldschatz. Erstfeld (UR) 4. Jh. v. Chr. Depositum Kanton Uri Der Schatz besteht aus 7 goldenen Schmuckstücken und wurde 1962 zufällig in einer Felsspalte gefunden. Das aussergewöhnliche Ensemble gehört zu den Meisterwerken keltischer Goldschmiedekunst. © Schweizerisches Nationalmuseum
    Goldschatz. Erstfeld (UR) 4. Jh. v. Chr. Depositum Kanton Uri Der Schatz besteht aus 7 goldenen Schmuckstücken und wurde 1962 zufällig in einer Felsspalte gefunden. Das aussergewöhnliche Ensemble gehört zu den Meisterwerken keltischer Goldschmiedekunst. © Schweizerisches Nationalmuseum
    Schweizerisches Nationalmuseum
  • Glasgefässe. Conthey (VS) 4 Jh. n. Chr. Die Gefässe wurden in einem Gräberfeld neben einer römischen Villa gefunden. Sie stammen wahrscheinlich aus einer Werkstatt des Vorderen Orients. © Schweizerisches Nationalmuseum
    Glasgefässe. Conthey (VS) 4 Jh. n. Chr. Die Gefässe wurden in einem Gräberfeld neben einer römischen Villa gefunden. Sie stammen wahrscheinlich aus einer Werkstatt des Vorderen Orients. © Schweizerisches Nationalmuseum
    Schweizerisches Nationalmuseum
  • Situla (Eimer). Éclépens, La Sarraz - Le Mormont (VD). 120-80 v. Chr. Musée cantonal d’archéologie et d’histoire, Lausanne. Das Bronzegeschirr, etwa fünfzehn Behälter, bildet das grösste in der Schweiz gefundene Ensemble. © Musée cantonal d’archéologie et d’histoire, Lausanne. Foto: Fibbi-Aeppli.
    Situla (Eimer). Éclépens, La Sarraz - Le Mormont (VD). 120-80 v. Chr. Musée cantonal d’archéologie et d’histoire, Lausanne. Das Bronzegeschirr, etwa fünfzehn Behälter, bildet das grösste in der Schweiz gefundene Ensemble. © Musée cantonal d’archéologie et d’histoire, Lausanne. Foto: Fibbi-Aeppli.
    Schweizerisches Nationalmuseum
  • Abgetrennter Schädel einer Frau. Éclépens, La Sarraz - Le Mormont (VD). 120-80 v. Chr.  Musée cantonal d’archéologie et d’histoire, Lausanne. In mehreren Gruben befanden sich Skelette von Männern, Frauen und Kindern. Bei einigen könnte es sich um Menschenopfer gehandelt haben.  © ARCHEODUNUM SA
    Abgetrennter Schädel einer Frau. Éclépens, La Sarraz - Le Mormont (VD). 120-80 v. Chr. Musée cantonal d’archéologie et d’histoire, Lausanne. In mehreren Gruben befanden sich Skelette von Männern, Frauen und Kindern. Bei einigen könnte es sich um Menschenopfer gehandelt haben. © ARCHEODUNUM SA
    Schweizerisches Nationalmuseum
  • Lochstab von Schweizersbild (SH) Um 13 000 v. Chr. Bei der Ritzzeichnung handelt es sich um eine der ältesten bildlichen Darstellungen im Gebiet der heutigen Schweiz. Die Funktion des Stabes ist nicht bekannt. © Schweizerisches Nationalmuseum
    Lochstab von Schweizersbild (SH) Um 13 000 v. Chr. Bei der Ritzzeichnung handelt es sich um eine der ältesten bildlichen Darstellungen im Gebiet der heutigen Schweiz. Die Funktion des Stabes ist nicht bekannt. © Schweizerisches Nationalmuseum
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