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Schlussbericht KunstMesse Schloss Schwetzingen

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    Schlussbericht KunstMesse Schloss Schwetzingen
    02.10.2007
Schlussbericht

Zeitgenössische Kunst trifft auf äußerst positive Resonanz / Queissner: „Wir möchten noch mehr junge Leute für die Kunst begeistern und den Eventcharakter der Veranstaltung stärken“

Schwetzingen, 02.10.2007. Die KunstMesse Schloss Schwetzingen ist nach vier Tagen am Sonntag zu Ende gegangen. Großes Lob erzielte die achte Auflage der Verkaufsausstellung für Kunst und Antiquitäten unisono bei den Besuchern, die sich in einer Umfrage begeistert über die Gestaltung der Messe, die Vielfalt und die Auswahl der Exponate äußerten. Mit dem Hinweis, das gerade bei diesen hochpreisigen Exponaten das Nachmessegeschäft entscheide, gaben rund die Hälfte der Aussteller an, während der vier Messetage ein gutes oder befriedigendes Ergebnis erzielt zu haben. Andere Aussteller konnten bis zum Messeabbau noch nicht an ihr gutes Messeergebnis des Vorjahres anknüpfen, verwiesen aber auf gute Gespräche und positive Signale für Folgegeschäfte. „Wir werden die Konzeption zeitgemäß überarbeiten – ein erster Schritt, die Messe für zeitgenössische Kunst zu öffnen, ist sicherlich getan. Doch wir möchten noch mehr junge Leute begeistern und planen, den Eventcharakter der Veranstaltung stärker in den Vordergrund zu rücken. Sehr gern möchten wir auch den Schlossgarten stärker in die KunstMesse mit einbeziehen“, sagte Monika Queissner, Geschäftsführerin der wivoX-events GmbH. Die Veranstalterin der KunstMesse, die bei einem Aussteller-Treffen die Anregungen und Wünsche aus der Mitte der Händler und Galeristen aufnahm, kündigte unter anderem Gespräche mit der Schloss- und Gartenverwaltung in den nächsten Wochen an.

Von einer Stärkung des Eventcharakters könnten etwa die Messe-Werktage profitieren. Denn nach einem hervorragenden Auftakt bei der Vernissage ebbte der Besucherstrom dann etwas ab, wobei dies durch den guten Messesonntag wieder aufgefangen werden konnte. Nichtsdestotrotz gaben einige Händler an, gerade an den Messe-Werktagen gut verkauft zu haben. Eine Blitzumfrage unter den Ausstellern ergab, dass rund die Hälfte bereits bei Abbau mit ihrem Messeergebnis zufrieden war. Die Messebeteiligung für 2008 kann dabei meist erst auf Grundlage des Nachgeschäfts abschließend beurteilt werden. Die Symbiose aus alter und zeitgenössischer Kunst fand ebenso wie bei den Besuchern auch bei den Ausstellern durchweg Anklang, und das angebotene Warenspektrum sorgte bei deutlich über 80 Prozent der Händler und Galeristen für Zufriedenheit.
Die Erfahrungen, die die Händler in Schwetzingen machten, sind überaus vielschichtig: Ein Händler mit antiken Möbeln lieferte noch am Sonntag, gleich in der Frühe, einen sehr wertvollen Biedermeierschrank nach Düsseldorf, weshalb sich sein Kommen schon mehr als gelohnt hatte. Selbst aus Rostock reiste ein Interessent an einem anderen Stand an. Dessen Freunde stockten am letzten Messetag ihre Sammlung ebenfalls auf. Seinen ersten Auftritt im Schwetzinger Schloss hat der Sylter Anbieter von Jugendstil-Objekten, Intarsia-Kunst und Bronzen auf keinen Fall bereut. „Ich bin hier in Schwetzingen auf meine Zielgruppe gestoßen, habe gute Gespräche geführt und auch wirtschaftlich etwas bewegen können. Ich werde wiederkommen.“ Von großem Interesse an sakraler Kunst berichtete seine Messe-Kollegin, die nach zwölf Jahren Pause in diesem Jahr wieder bei der KunstMesse mit dabei war. Sie traf auf ein „gutes Publikum“, das ihr „neue Leute“ und „etliche gute Kontakte“ bescherte. Einzelne Händler berichteten außerdem von Mitarbeitern öffentlicher Sammlungen und Museen, die sich nach Stücken für ihre Sammlungen umsahen oder diese gleich reservieren ließen.
Den an Kunst interessierten Besuchern gefiel die im Vergleich zum Vorjahr „lockerere Aufmachung“, wie es eine 72-jährige Schwetzingerin formulierte, die regelmäßig zur KunstMesse kommt. Vermisst hatte sie nichts, wobei die Dame sehr begrüßte, dass zeitgenössische Kunst gezeigt wurde. Apropos zeitgenössische Kunst: „Wir sind nur wegen der zeitgenössischen Kunst gekommen. Uns war es noch ein bisschen zu wenig“, war von einem Ehepaar aus Hockenheim zu hören, das zum ersten Mal gekommen war. Die Vertreter zeitgenössischer Galerien bestätigten ein sehr großes Interesse an ihren Exponaten.
Ein junges Ehepaar aus Mannheim gab an, sich vornehmlich für zeitgenössische Bilder zu interessieren. „Doch auch die wunderschönen Biedermeiermöbel haben uns fasziniert. Das ein oder andere Stück würde sich auf jeden Fall auch gut in unserer modern eingerichteten Wohnung machen – die Händleradressen haben wir auf jeden Fall notiert.“ Ein 59-jähriger Sammler aus Heidelberg, der „mit Unterbrechungen“ die KunstMesse Schloss Schwetzingen besuchte, bekannte: „Ich bin nur wegen des Porzellans hier und hier war das Angebot wirklich sehr gut.“
„Mehr Dynamik und interessante Events“ kündigte Queissner für die 9. Auflage der KunstMesse Schloss Schwetzingen an. „Mit einem ebenso kunstvollen wie ungewöhnlichen Programm werden wir gemeinsam mit unseren Ausstellern KunstGenuss für alle Altersgruppen kreieren. Es ist Zeit, neue Akzente zu setzen.“


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