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Stillleben von Jan Baptist Weenix d.Ä. (1621 – um 1660) Gemälde des Monats

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In den Sammlungen des Fürsten von und zu Liechtenstein befindet sich ein grosser Bestand an Jagdstillleben von höchster Qualität, von denen eine Auswahl im Jahr 2007 während der Ausstellung DIE JAGD. Mythos und Wirklichkeit im Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz zu sehen war. Im Vorfeld dieser Schau wurden auch die beiden Gemälde von Jan Baptist Weenix d. Ä. einer Restaurierung unterzogen, die eine Signatur des Künstlers ans Tageslicht brachte. Dieser ist zu entnehmen, dass es sich bei den Gemälden um Werke des Jan Baptist Weenix d.Ä. handelt und nicht, wie früher angenommen, um Werke seines Sohnes und Schülers Jan Weenix d.J. (1640-1719).

Jan Baptist Weenix d.Ä. Totes Geflügel auf einem SteintischJan Baptist Weenix d.Ä. genoss seine Ausbildung bei Abraham Bloemaert in Utrecht und später bei Claes Cornelisz. Moeyaert in Amsterdam. Von 1642 bis 1647 hielt er sich in Rom auf. Nach seiner Rückkehr in die Niederlande wurde Weenix 1649 Mitglied der Lukasgilde in Utrecht. Er spezialisierte sich auf italienische Landschaften mit Volksszenen, Landschaftsansichten mit Ruinen sowie auf Stadt- und Hafenansichten. Darüber hinaus entstanden auch einige Porträts und Jagdstillleben.

Beim Jagdstillleben handelt es sich um eine relativ junge Bildgattung, deren Blüte im 17. Jahrhundert mit vielen unterschiedlich ausgebildeten Formen einsetzte. Wie im Blumenstillleben kommt es zur Häufung all dessen, was prinzipiell gejagt werden kann. Die Entwicklung des Jagdstilllebens setzte in Flandern mit Peter Paul Rubens (1577-1640) und Frans Snyders (1579-1657) ein, die auch gemeinsam an derartigen Bildern arbeiteten. Das Jagdstillleben des 17. und beginnenden 18. Jahrhunderts kulminierte schliesslich in den sorgfältig arrangierten Kompositionen des Jan Baptist Weenix (1621 - um 1660), Willem van Aelst (1625/26-1683) sowie des Jan Weenix (1640-1719).

Die beiden Stillleben der Fürstlichen Sammlungen wurden 1820 als Paar durch Fürst Johann I. erworben.


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