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96. Auktion

Vorbericht zur Frühjahrsauktion 2020

96. Auktion

Schlossinventar & WENDL-moderne in Rudolstadt
Freuen Sie sich jetzt schon auf die erste WENDL-Auktion im Jahr 2020, denn diese beginnt so spektakulär, wie die letzte aufgehört hat. Mit großer Freude können wir verkünden, dass zur 96. Auktion vom 5. bis 7. März 2020 der luxuriöse Nachlass des Schlosses Hüffe/Nordrhein-Westfalen in unserem Haus versteigert wird. Das spätbarock-klassizistische Gebäude gehörte über viele Jahre Hartmut Krukemeyer und seiner Frau, der Gräfin von Schwerin. Hartmut Krukemeyer gründete in Osnabrück die Paracelsus-Kliniken und erhielt 1990 das Große Bundesverdienstkreuz. Mehrere Millionen DM investierte das Paar in die Restaurierung von Schloss, Parkgelände und Liegenschaften. Zum überaus noblen Inventar gehören ein ausgefallener Tabernakelschrank, prunkvolle Demi-Lune-Konsolen, eine stattliche Barock-Standuhr, eine äußerst fein gewirkte, 360 x 280 cm große flämische Tapisserie aus dem 17. Jahrhundert und zwei großformatige Stillleben-Pendants eines flämischen Meisters mit herrlich blühenden Blumen in Vasen, Obst, Vögeln und einem Affen sowie Bildnisse der Landgrafen zu Hessen-Kassel. Insgesamt werden fast 200 ausgefallene Stücke des Interieurs veräußert.

2020 wird aber ebenso mit der MODERNE eingeläutet. Die jüngste Auktionatoren-Generation ist federführend bei Einführung mannigfaltiger technische Verjüngungen, die unseren Kunden sicher sehr gefallen werden. Die neu in frisch-elegantem Responsive-Design gestaltete Website bietet einen komfortablen Kundenbereich zur Verwaltung Ihrer Gebote & Einlieferungen und wartet mit etlichen anderen kundenfreundlichen neuen Features auf.

Passend zum Frühling und den Neuerungen gibt es den 250 Positionen starken Sonderteil WENDLmoderne. Ein Großteil entstammt dem Nachlasses eines Limburger Kunstsammlers, der Gemälde und Grafiken von Künstlergrößen wie Georg Baselitz (Limit 1.200 Euro), Artur Dannhäuser (Limit 750 Euro), Joseph Beuys (Limit 550 Euro), Josef Wittlich (Limit je 900 Euro), Gerd Mackensen (Limit 1.500 Euro) oder Otto Ritschl (Limit 4.600 Euro) sein eigen nennen konnte. Aus dem ehemaligen Privatbesitz Dr. Ferdinand Sauerbruchs fand ein Werk des russischen Künstlers Mikhail Fedeorovich Larionov (1881 – 1964) mit rayonistischer Komposition den Weg in unser Haus. Wesentlich kleinformatiger, aber nicht weniger bemerkenswert ist eine relativ frühe Graphitzeichnung des Künstlers George Grosz (1893 – 1959), die mit einer Datierung vom 27.12.[19]12 aus dem Familiennachlass stammt (Limit 2.200 Euro). Weltberühmt ist Picassos grafisches Meisterwerk „Suite Vollard“, eine Folge mit 100 Radierungen, die sein handwerkliches Können und seine Experimentierfreude spiegelt. Aus der 260 Exemplare-Auflage werden 3 Werke angeboten (Limit: je 1.500 Euro).

Unter den mehr als 700 Gemälden des klassischen Auktionsangebotes stechen besonders die Bildnisse zweier junger Damen hervor. Elegant impressionistisch setzte der holländische Maler Isaac Israels (1865 – 1934) eine junge Frau beim Anzünden einer Zigarette in Szene (Limit 9.000 Euro), während sein deutscher Zeitgenosse Friedrich Anton Prölss (1855 – 1935) eine junge Dame in alpenländischer Tracht bestechend lebendig umsetzte (Limit 4.600 Euro). Aus der Werkstatt des Italieners Jacopo Bassano (1510 – 1592) stammt der Zyklus der vier Jahreszeiten – allegorisch durch verschiedene Tätigkeiten der Bauern dargestellt. Zu veräußern ist eine Variante des Winters (Limit 7.500 Euro).

Die fast 100 cm hohe, monumentale Meissener-Prunkvase mit qualitätvoller Rosenmalerei aus der 2. Hälfte des 19. Jh. (Limit 10.000 Euro) entstammt aus dem Haushalt eines Großindustriellen. Ebenso in Meissen gefertigt, jedoch 100 bis 150 Jahre älter, sind eine barocke Kumme mit Chinoiserie (Limit 1.800 Euro), eine Deckelterrine mit Bataillemalerei (Limit 1.900 Euro) und eine seltene Augustus-Rex-Vase mit Blumenbouquets (Limit 650 Euro). Das umfangreiche Porzellanangebot wird außerdem durch den Nachlass eines Meissen-Sammlers bereichert, der sich auf limitierte Porzellane der jüngsten Zeit spezialisiert hatte. Unter den teils nur in kleinen Auflagen produzierten Stücken sind auch mehrere große Tiermasken aus Böttgersteinzeug und Nachausformungen ausgefallener Gefäße des Schwanen-Services sowie verschiedenste Figuren.

Zwei seltene Bücher aus dem 16. Jh. „Opus Chirurgicum“ (Limit 1.200) oder „Chirurgiae Magnae“ und „Chirurgia Minor“ (in einem Buch, Limit 1.600 Euro) können in Belangen zu frühem medizinischen Wissen befragt werden, während ein Homann-Atlas aus dem 18. Jh. mit 27 doppelseitigen Landkarten Aufschluss über historische Gebiete gibt (Limit 1.400 Euro). Gleich 2 Bibeln mit Cranach-Holzstichen aus der Druckerei von Hans Lufft bereichern das diesmal besonders hochwertig bestückte Bücherangebot. Ein Teil der seltenen Bücher stammt aus dem Nachlass der Gräfin von Schwerin-Krukemeyer. Aus der 1. Hälfte des 19. Jh. stammen die zwei üppig dekorierten, 6-flammigen großen Prunkgirandolen mit Viktoria-Figuren aus vergoldeter Bronze, die in Frankreich in der Nachfolge des Pierre Philippe Thomire (1751 – 1843) gefertigt wurden (Limit: 9.000 Euro).

Mattheus Lomeneth im Stüfft Kemte (Stift Kempten im Allgäu) stellte um 1800 die barocke Stutzuhr (Limit 3.600 Euro) her, die neben hochwertigen Taschenuhren der Häuser Rolex, DUF oder Glashütte versteigert wird.

Und auch für Spielzeugsammler gibt es viele Schätze zu bergen. Noch bis Ende 2019 zeigte das Palais Schardt in Weimar die umfangreiche Sammlung mit antikem Spielzeug, die Hannelore Henze liebevoll zusammentrug. Alle Exponate und Raritäten dieser Ausstellung werden nun unlimitiert in unserem Haus versteigert.






  • 05.03.2020 - 07.03.2020
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  • Flämische Tapisserie mit antikisierenden Figurenszenen, 17. Jh.
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  • Monumentale Prunkvase mit Rosenmalerei, Meissen
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  • Holländischer Prunk-Kabinettschrank, wohl 2. Hälfte 17. Jh.
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  • Isaac Israel: Bildnis einer jungen Dame mit Zigarette
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  • Pierre-Philippe Thomire (Nachfolge): Paar 6-flammige Figurenleuchter mit Viktoria-Figuren (aux Victoires)
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