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Frühjahrsauktion 2011 bei Wendl in Rudolstadt

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Auch die 69. Auktion vom 3. bis 5. März im Kunst- und Auktionshaus Wendl Rudolstadt wird wieder etwas Besonderes werden. So wie jede vorangegangene ein einzigartiges Erlebnis war. Rudolstadt. Sei es, weil seltene Kunstobjekte aus fernen Teilen der Welt über Rudolstadt auf eine neue Reise gegangen sind. Oder wegen der besonderen Stimmung unter den rund 280 Saalbietern während der Auktion.

Natürlich gibt es unter den 4400 Posten, die nun in Rudolstadt unter den Hammer kommen auch wieder einige solcher Höhepunkte. So stehen allein 610 Gemälde und Aquarelle zum Verkauf. Mit einem Limit von 120 000 Euro geht beispielsweise ein Ölgemälde von Maurice Utrillo, 1883 als unehelicher Sohn der Künstlerin Suzanne Valadon in Paris geboren, in die Versteigerung. Das Bild zeigt die Pariser Kirche Sacré Coeur, ist zwischen 1914 und 1918 entstanden und stammt aus Schweizer Privatbesitz. Weiter im Angebot mit einem Limit von jeweils 25 000 Euro und 39 000 Euro sind zwei Bilder des US-amerikanischen Malers Edward Cucuel (1875-1954). Im Stil der französischen Impressionisten schuf er die beiden Frauenporträts Badezeit und Siesta, die schon jetzt auf großes Interesse bei Liebhabern aus den USA gestoßen sind. Auch der russische Maler Chariton Plantonow (1842-1907) spricht in seiner Heimat eine breite Käuferschicht an, und deshalb hofft Martin Wendl, dass der Russische Alte mit leerer Dose ebenfalls für einen guten Preis das Rudolstädter Auktionshaus verlässt. Ab 9500 Euro ist außerdem ein Aquarell einer Schweizer Landschaft von Ernst Ludwig Kirchner zu haben. Lithografien von Dali, Matisse und Le Corbusier stehen bereits ab rund 500 Euro zur Versteigerung.

Die Objekte mit einem hohen Limit sind nicht automatisch die Höhepunkte einer Auktion, erklärt Martin Wendl. Ein Limit gebe lediglich die Schmerzgrenze des Einlieferers oder Kunsthändlers nach unten an, sagt aber nichts über die Wertigkeit des Objekts aus. Viel spannender aus Sicht eines Auktionärs sind Posten mit einer großen Spanne zwischen Limit und dem tatsächlichen Zuschlag. Doch neben den Gemälden steht auch die 40-teilige Sammlung Jugendstil-Silberzinn mit dem Schwerpunkt Juventa zur Versteigerung, ebenso wie eine wertvolle Sammlung von Elfenbein-Schnitzkunst, dem dritten Teil der Africana-Sammlung sowie eine Vielzahl an Klein- und Arbeiterbronzen. Zwei Drittel der Anbieter liefern ihre Ware übrigens aus den alten Bundesländern nach Rudolstadt. Die Interessenten hingegen kommen aus der ganzen Welt. Manche informieren sich bei den Vorbesichtigungsterminen direkt vor Ort, was Rudolstadt für die Zeit der drei Auktionen im Jahr immer volle Hotel und Gasthäuser beschert. Andere recherchieren im Internet auf der Seite des Auktionshauses.

Über viele Wochen wird eine Versteigerung bei den Wendls vorbereitet, alle Objekte in Bild und Text genauestens für die Interessenten erfasst. Sechs Magister der Kunstgeschichte beschäftigen sich mit den Kunstwerken, prüfen Herkunft und Echtheit, beraten die Anbieter zu ihrer Ware. Sorgfalt und Schnelligkeit sind oberste Gebote des Ehepaar Wendl und seiner Angestellten. So konnte das Haus aus der Kleinstadt zu weltweitem Zuspruch und Interesse gelangen. An den Auktionstagen wiederum wird alles sehr schnell gehen. 25 Sekunden sind für ein Objekt angesetzt, verrät Martin Wendl, dessen Frau Anke wie immer den Hammer niedersausen lassen wird. Uns gehört übrigens nichts von all den Objekten, wir sind reine Vermittler und folgen als Auktionatoren den echten Prinzipien der Marktwirtschaft, wonach Angebot und Nachfrage direkt den Preis bestimmt, betont er weiter. Hektisches Treiben beherrscht also drei Tage lang den Auktionssaal, wo neben den Saalgeboten auch schriftliche, telefonische oder im Internet abgegebene Gebote eingehen. Der Kundenstamm der Wendls zählt mittlerweile weit über 15 000 Personen. Dazu gehören auch einige Thüringer Museen, die sich, sofern es deren Etat erlaubt, ebenfalls gern regionale Kostbarkeiten in ihre Sammlungen holen. Das Kunst- und Auktionshaus Wendl feiert in diesem Jahr übrigens bereits sein 20-jähriges Jubiläum und im Juni die nunmehr 70. Versteigerung.

Ulrike Kern / 24.02.11 / OTZ








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  • Kat.Nr. 634, Limit: 7.500 €, Schweizer Luxus-Damenarmbanduhr "CORUM" mit Diamanten. 750 GG. Totalgewicht 65,8 g. Rechteckiges Gehäuse mit eingelegtem 5 Gramm Goldbarren (999,9 Feingehalt) der "UNION BANK OF SWITZERLAND" als Zifferblatt. Stellkrone mit Diamant, diamantbesetzte Lünette und Gliederband (insges. ca. 258 Steine). Klipverschluß mit Bügelsicherung. L 18 cm. ABB.B 22
    Kat.Nr. 634, Limit: 7.500 €, Schweizer Luxus-Damenarmbanduhr "CORUM" mit Diamanten. 750 GG. Totalgewicht 65,8 g. Rechteckiges Gehäuse mit eingelegtem 5 Gramm Goldbarren (999,9 Feingehalt) der "UNION BANK OF SWITZERLAND" als Zifferblatt. Stellkrone mit Diamant, diamantbesetzte Lünette und Gliederband (insges. ca. 258 Steine). Klipverschluß mit Bügelsicherung. L 18 cm. ABB.B 22
    Kunstauktionshaus Martin Wendl
  • Kat.Nr. 2501, Limit: 2.700 €, Barocke russische Reise-Ikone Silber. 217 g. Ungepunzt, geprüft. Kleine, durchbrochen gearbeitete Tafel mit der Darstellung zweier Heiliger (Apostel?) in Säulenbogen, vor architektonischer Kulisse. Mit zarten Goldapplikationen fein verziert. Rückseitig datierte Gravur in kyrillischer Schrift von 1789. H 9,8 cm. ABB.B 141
    Kat.Nr. 2501, Limit: 2.700 €, Barocke russische Reise-Ikone Silber. 217 g. Ungepunzt, geprüft. Kleine, durchbrochen gearbeitete Tafel mit der Darstellung zweier Heiliger (Apostel?) in Säulenbogen, vor architektonischer Kulisse. Mit zarten Goldapplikationen fein verziert. Rückseitig datierte Gravur in kyrillischer Schrift von 1789. H 9,8 cm. ABB.B 141
    Kunstauktionshaus Martin Wendl
  • Kat.Nr. 3990, Limit: 39.000 €, Cucuel, Edward: "Badezeit". Öl/Leinwand, links unten signiert, verso bezeichnet/betitelt. Im leuchtend weißen Kleid mit angewinkeltem Bein sitzende junge Frau vor einem Busch am Ufer des Sees, in dessem Wasser eine weitere Frau im schwarzen Badeanzug steht, während im Hintergrund Segler im Sonnenlicht zu sehen sind. 60 x 60 cm, Goldrahmen 79 x 79 cm. Th/B. 8/186: (1879 San Francisco-1959 New York), Schüler der Akademie San Francisco, der Académie Julian, Colarossi und der Académie des Beaux-Arts unter Jean-Léon Gérôme in Paris. Schloss sich der "Scholle" in München an, Schüler von Leo Putz in München. ABB.B 427
    Kat.Nr. 3990, Limit: 39.000 €, Cucuel, Edward: "Badezeit". Öl/Leinwand, links unten signiert, verso bezeichnet/betitelt. Im leuchtend weißen Kleid mit angewinkeltem Bein sitzende junge Frau vor einem Busch am Ufer des Sees, in dessem Wasser eine weitere Frau im schwarzen Badeanzug steht, während im Hintergrund Segler im Sonnenlicht zu sehen sind. 60 x 60 cm, Goldrahmen 79 x 79 cm. Th/B. 8/186: (1879 San Francisco-1959 New York), Schüler der Akademie San Francisco, der Académie Julian, Colarossi und der Académie des Beaux-Arts unter Jean-Léon Gérôme in Paris. Schloss sich der "Scholle" in München an, Schüler von Leo Putz in München. ABB.B 427
    Kunstauktionshaus Martin Wendl
  • Kat.Nr. 4469, Limit: 120.000 €, Utrillo, Maurice: "Le Sacré Coeur, Rue à Montmartre". Öl/Leinwand, rechts unten signiert mit Zusatz "V", auf Rahmenschild bezeichnet/betitelt, verso auf Keilrahmen und Rahmen bezeichnet/datiert: ca. 1914-1918, sowie Verweise auf Sammlungen Paul Reinhardt Gallery N.Y.C. und Joseph Brummer Gallery N.Y.C. sowie Gutachten von Erik M. von Buelow aus dem Jahr 1976 mit einer Datierung in die "Weiße Periode" 1908-1914 und Hinweis auf André Velmar Collection. 3 Personen auf der sonst leeren Straße mit einigen belebenden Farben an den sonst weißen Fassaden der Straße mit Blick zu den hohen Kuppeln der Kirche. Minimale Altersspuren. 64,5 x 50 cm, beige/goldener Stuckrahmen 87 x 73 cm. Th/B. 34/12: Maler/Grafiker in Paris (1883 ebd.-1955 Dax). Das "V" hinter seiner Signatur weist auf seine Mutter, die Malerin Suzanne Valadon. ABB.B 369
    Kat.Nr. 4469, Limit: 120.000 €, Utrillo, Maurice: "Le Sacré Coeur, Rue à Montmartre". Öl/Leinwand, rechts unten signiert mit Zusatz "V", auf Rahmenschild bezeichnet/betitelt, verso auf Keilrahmen und Rahmen bezeichnet/datiert: ca. 1914-1918, sowie Verweise auf Sammlungen Paul Reinhardt Gallery N.Y.C. und Joseph Brummer Gallery N.Y.C. sowie Gutachten von Erik M. von Buelow aus dem Jahr 1976 mit einer Datierung in die "Weiße Periode" 1908-1914 und Hinweis auf André Velmar Collection. 3 Personen auf der sonst leeren Straße mit einigen belebenden Farben an den sonst weißen Fassaden der Straße mit Blick zu den hohen Kuppeln der Kirche. Minimale Altersspuren. 64,5 x 50 cm, beige/goldener Stuckrahmen 87 x 73 cm. Th/B. 34/12: Maler/Grafiker in Paris (1883 ebd.-1955 Dax). Das "V" hinter seiner Signatur weist auf seine Mutter, die Malerin Suzanne Valadon. ABB.B 369
    Kunstauktionshaus Martin Wendl
  • Kat.Nr. 4244, Limit: 3.500 €, Paede, Paul: Jugendstilgemälde schlafendes Mädchen und 2 Faune. Öl/Leinwand, unsigniert, dazu Brief von Bernharde Huber, die bestätigt, daß ihr Mann Dr. Josef Huber dieses Bild ca. 1977 von der Witwe des Malers, Olga Paede, erworben hat. Mit vibrierendem Pinselduktus duftig gemalte Jungfrau, die ausgestreckt in der Sommerlandschaft schläft, wobei sie 2 Faune begierig betrachten. Restauriert mit 2 Hinterklebungen, randdoubliert, einige Altersspuren. 82 x 106 cm, Goldrahmen 100 x 124 cm. Th/B. 26/134: Maler/Illustrator in München (1868 Berlin-1929 München), Schüler von Löfftz an der Akademie München. ABB.B 428
    Kat.Nr. 4244, Limit: 3.500 €, Paede, Paul: Jugendstilgemälde schlafendes Mädchen und 2 Faune. Öl/Leinwand, unsigniert, dazu Brief von Bernharde Huber, die bestätigt, daß ihr Mann Dr. Josef Huber dieses Bild ca. 1977 von der Witwe des Malers, Olga Paede, erworben hat. Mit vibrierendem Pinselduktus duftig gemalte Jungfrau, die ausgestreckt in der Sommerlandschaft schläft, wobei sie 2 Faune begierig betrachten. Restauriert mit 2 Hinterklebungen, randdoubliert, einige Altersspuren. 82 x 106 cm, Goldrahmen 100 x 124 cm. Th/B. 26/134: Maler/Illustrator in München (1868 Berlin-1929 München), Schüler von Löfftz an der Akademie München. ABB.B 428
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