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Duesseldorf Photo Weekend 2017 – Stefan Arand “Forgotten Places” bei CONZEN

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    Duesseldorf Photo Weekend 2017 – Stefan Arand “Forgotten Places” bei CONZEN
    03.02.2017 - 05.02.2017
Fotokunstwerke

Vom 03. bis zum 05. Februar findet das Duesseldorf Photo Weekend 2017 statt. Wir freuen uns darüber, die Ausstellung “Forgotten Places” des Fotokünstlers Stefan Arand bei CONZEN am Carlsplatz präsentieren zu dürfen. Noch bis Ende Februar 2017 werden ausgewählte Fotokunstwerke von Stefan Arand bei CONZEN zu sehen sein. Der Künstler wird über den Zeitraum des Duesseldorf Photo Weekend 2017 anwesend sein. Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, den 03. Februar 2017 von 18 bis 21 Uhr statt. Am Samstag, den 04. Februar wird die Ausstellung von 12 bis 20 Uhr geöffnet sein. Am Sonntag, den 05. Februar freuen wir uns von 12 bis 18 Uhr über Ihren Besuch.

Inspiriert von dem unerschütterlichen Glauben der Menschheit an die Unzerstörbarkeit ihrer Monumente, machte sich der Düsseldorfer Fotokünstler Stefan Arand auf die Suche nach vergessenen Zeugnissen, die eine andere Geschichte erzählen. So wurde vor neun Jahren die Serie “Forgotten Places” geboren und bis heute stetig fortgeführt.

Die Werke sind eine einzigartige Zeitreise in die Vergangenheit. Viele, früher mit Leben und Licht erfüllte Orte, verschwinden nicht direkt sondern werden zuvor vergessen. Die dargestellten Orte waren einst bedeutungsvoll. Jetzt steht dort die Zeit, wie an jedem Ort, den der Mensch für immer verlässt, still. Monumente der Geschichte absorbieren die moderne Hektik und richten den Fokus auf den Betrachter. Die Werke von Stefan Arand sind Spiegel, die uns vorgehalten werden, denn der Mensch schreibt Orten ihre Bedeutung zu – anders herum verleihen Orte den Menschen selbst auch Bedeutung und verorten diese in einem spezifischen Kontext. Die Fotografien eröffnen weite Perspektiven und kleinste Details. Von den Werken geht eine Sogwirkung aus, die den Betrachter unweigerlich in seinen Bann zieht.

Die sinnlichen, großformatigen und detailreichen Fotografien von Stefan Arand hinterlassen den Eindruck von Gemälden und verlieren ihren fotografischen Charakter. Propagiert wird in ihnen die Schönheit, welche dem natürlichen Verfall allem irdischen Seins innewohnt. Verbindendes Element all seiner Fotografien ist hierbei die Konstante der stetigen Veränderung.

Trotz dessen, dass Stefan Arand die Veränderung in den Fokus seiner Arbeit setzt, lehnt er den derzeitigen Trend der Handy- und Highspeedfotografie und der damit verbundenen Schnappschuss-Mentalität ab. Arand entscheidet sich bewusst für eine emotional erzählerische, konzeptionelle und entschleunigte Erzählweise. So nimmt er sich für die Vorbereitung und Recherche zur Umsetzung des von ihm erarbeiteten Konzepts oft viele Tage zeit um die expressive Stimmung an der ausgewählten Position festzuhalten und zu konservieren.

Neben den inhaltlichen Besonderheiten stellen die technischen Spezifika, welche die Fotografien aufweisen, außergewöhnliche Alleinstellungsmerkmale in der zeitgenössischen Fotokunst dar. Stefan Arand strebt es an, mit seinen Fotografien stets an die Grenze des Möglichen vorzudringen. Die Gigapixelfotografie dient ihm hierbei als Mittel zum Zweck – es geht ihm nicht um die Huldigung der Pixel. Stattdessen nutzt er die gigantische Pixelanzahl seiner Fotografien als künstlerisches Werkzeug um eine außergewöhnliche Schärfentiefe zu erschaffen, welche in einer herausragenden Plastizität und Dreidimensionalität seiner Arbeiten mündet. Es wird ein Detailreichtum von Stefan Arand kreiert, der es ermöglicht, die Werke als Ganzes zu erleben und beim Verlassen des üblichen Betrachtungstandes in der Tiefe neue Blickwinkel zu entdecken und in sie einzutauchen, ohne zu merken, dass sich der Detaileindruck verändert. Diese Verschiebung der Wahrnehmung verursacht den imposanten Effekt der Sogwirkung seiner Kunstwerke.

Die überaus aufwendige Technik wäre für eine ledigliche Betrachtung seiner Fotografien am Bildschirm vollkommen überflüssig. Stefan Arand möchte Kunst in bestmöglicher Qualität schaffen. Die Verschmelzung von großformatigen Arbeiten in maximaler Auflösung erzeugt beim Betrachter der stark limitierten Editionen eine neue Dimension. Am Ende zählt für Stefan Arand der Druck auf hochwertigsten Fotopapieren und deren gerahmte Präsentation. Es geht dem Künstler nicht darum in seine Werke digital einzutauchen.

Die Fotografien von Stefan Arand bestehen aus 80 bis zu 350 hochauflösenden Einzelaufnahmen (40-100 Megapixel pro Aufnahme), die nach dem Fotografieren aufwendig am Rechner zusammengesetzt werden. Es ist keine Seltenheit, dass ein zu bearbeitendes Kunstwerk eine Dateigröße von 1.000 GB überschreitet. Hier stößt selbst aktuelle HighEnd-Computertechnik an ihre Grenzen. Auch moderne 100-Megapixel-Kamera- und Objektivtechnik im Großformat erreichen nicht eine annähernde Druckqualität.






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  • 03.02.2017 - 05.02.2017
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    Ausstellungseröffnung findet am Freitag, den 03. Februar 2017 von 18 bis 21 Uhr statt. Am Samstag, den 04. Februar wird die Ausstellung von 12 bis 20 Uhr geöffnet sein. Am Sonntag, den 05. Februar freuen wir uns von 12 bis 18 Uhr über Ihren Besuch.



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