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Florenz

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Florenz fasziniert seit jeher durch sein reichhaltiges Kulturerbe. Philosophen, Schriftsteller, Architekten, Ingenieure, Maler und Bildhauer haben in der Stadt am Arno über Jahrhunderte unzählige Meisterwerke geschaffen. Florenz, das ist die Stadt von Dante und Boccaccio, von Donatello und Sandro Botticelli, von Amerigo Vespucci und Machiavelli und die Heimat der Medici.

«Wahrhaftig, mit Schönheit und ungewöhnlicher Kostbarkeit ist hier alles verziert.» Leonardo Bruni (ca. 1369–1444), Humanist und Kanzler von Florenz

 

Die Bundeskunsthalle geht mit der Ausstellung Florenz! dieser Faszination nach, indem sie – zum ersten Mal in Deutschland – der toskanischen Hauptstadt und dem „wunderbaren florentinischen Geist“ (Jacob Burckhardt) eine umfangreiche Präsentation widmet. Sie zeichnet das Porträt der Stadt Florenz, vom Finanz- und Handelszentrum des Mittelalters über die Stadt der Kunst und der Wissenschaft im 15. und 16. Jahrhundert bis zu ihrer Bedeutung als intellektuelles und kosmopolitisches Zentrum im späten 18. und 19. Jahrhundert.

Die Ausstellung präsentiert und beschreibt das berühmte Florenz, jenes der großen Künstler und Wissenschaftler der Renaissance. Gleichzeitig stellt sie das weniger bekannte, wenn auch nicht minder faszinierende Florenz vor: jenes eines sich dynamisch wandelnden Stadtraums, der umfangreichen Sammlungen von Kostbarkeiten aus aller Welt, der Erfindung neuer Kunsttechnologien und einer sich zwischen Mythos und Tradition suchenden Moderne. Die Ausstellung stellt nicht nur die kulturellen Errungenschaften, sondern auch die wirtschaftlichen, politischen und religiösen Entwicklungen in den Vordergrund: Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Textilien, Archivalien fügen sich zu einem Bild von Florenz als Laboratorium von Kunst und Wissenschaft. Diese Meisterwerke zeigen die gebaute, gemalte und geschriebene Stadt, die, in stetem Wandel begriffen, selbst zu einem Kunstwerk wird.

Der Rundgang folgt in fünf großen Sektionen einem chronologischen Aufbau und ist zugleich eine Bewegung durch die Stadt: Der urbane Raum der jeweiligen Epoche wird mit Plänen und Ansichten evoziert. Die Stadtentwicklung und ihre Veränderung bilden somit den roten Faden der Ausstellung. In einem Zeichnungskabinett wird mit einer Reihe von exzellenten Arbeiten der Florentiner Kultur der Zeichnung Tribut gezollt. Den Auftakt bildet die idealisierte Vedute von Domenico di Michelino, der die Stadt mit einem ihrer wichtigsten Söhne, Dante Alighieri, verbindet. Der Dichter und die Rezeption seines Werkes durch die Jahrhunderte bilden ein wiederkehrendes Motiv der Ausstellung. Einer Venus-Skulptur als Stadtpersonifikation stehen zwei zentrale Gestalten der Florentiner Geschichte und Kunst zur Seite: ihr Schutzpatron Johannes der Täufer und das Symbol der Republik, der biblische König David.

Abgerundet wird der Rundgang durch eine virtuelle Rekonstruktion der Baugeschichte des Florentiner Domes mit besonderer Betonung auf der Entstehung der Kuppel sowie einen Film über „Florenz, die Stadt aus Stein“.






  • 22.11.2013 - 09.03.2014
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    Öffnungszeiten
    Montag geschlossenv Dienstag und Mittwoch 10 bis 21 Uhrv Donnerstag bis Sonntag
    (und an allen Feiertagen, auch denen, die auf einen Montag fallen) 10 bis 19 Uhr
    Sonderöffnung aufgrund des großen Besucheraufkommens:
    Montag, 24. Februar, und Donnerstag 27. Februar (Weiberfastnacht) 10 bis 19 Uhr
    Die Kassen schließen jeweils 30 Minuten vor Ende der Öffnungszeit.
    Freitags für angemeldete Gruppen und Schulklassen ab 9 Uhr geöffnet (in den NRW-Ferien erst ab 10 Uhr).

     

    Eintrittspreise: 10 €/6,50 €



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  • Abb.: Domenico di Michelino, Dante und die Göttliche Komödie, 1465 © Opera di Santa Maria del Fiore - Archivio storico e fototeca, Firenze
    Abb.: Domenico di Michelino, Dante und die Göttliche Komödie, 1465 © Opera di Santa Maria del Fiore - Archivio storico e fototeca, Firenze
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