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WALTER LEISTIK

WALTER LEISTIKOW - STIMMUNGS- LANDSCHAFTEN

  • Ausstellung
    WALTER LEISTIKOW - STIMMUNGS- LANDSCHAFTEN
    03.10.2008 - 11.01.2009
    Bröhan Museum »
WALTER LEISTIK

Mit "Stimmungslandschaften - Gemälde von Walter Leistikow" präsentiert das Bröhan-Museum eine Ausstellung, die das Werk eines der wichtigsten Künstler der Berliner Secession in all seinen Facetten beleuchtet. Die Ausstellung, die anlässlich von Leistikows 100. Todestag im Jahr 2008 eigens konzipiert wurde, zeigt anhand von über 90 Exponaten sein vielfältiges künstlerisches und kulturpolitisches Wirken. Ausgangspunkt ist der hochrangige Bestand des Bröhan-Museums an Werken Walter Leistikows. Die Leihgaben - Gemälde, Grafik sowie Kunsthandwerk - stammen aus bedeutenden internationalen und nationalen Museen und Privatsammlungen.

Geboren am 25. Oktober 1865 in Bromberg (heute Bydgoszcz in Polen), lebte Leistikow seit 1883 in Berlin und besuchte, allerdings nur für sechs Monate, die Königliche Kunstakademie. Sein künstlerisches Thema ist die heimatliche Umgebung mit der Schönheit der märkischen Kiefern- und Seenlandschaft, die er in seinen Gemälden farbig und flächenhaft wiedergab. Die Tendenz zur Flächigkeit, zur Vereinheitlichung der Form, verbunden mit malerischen Helldunkel-Effekten, gab seinen Gemälden oft eine eigene Magie. Unbestimmte Sehnsucht und Melancholie erscheinen als eine zweite Ebene seiner Landschaftsmalerei, die schnell zum signifikanten (Wieder-)Erkennungsfaktor seiner Bilder führt. Die Grunewald-Bilder und Ansichten der märkischen Landschaft entsprechen durch ihre elegische Attitüde der so bezeichneten Neu-Romantik, die mit zum prägenden Bestandteil der Kunst um 1900 wurde. Als engagierter Vertreter für die nationale moderne Kunst gehörte Leistikow zu den Gründungsmitgliedern der oppositionellen Künstlergruppe „Die XI", die sich 1892, unter der Führung von Max Liebermann, gegen die reglementierende Ausstellungspolitik der Berliner Akademie richtete. Zunehmende Erfolge mit seinen melancholischen märkischen Landschaften brachten Leistikow nationales und internationales Renommee. Die vermeintliche Zurückweisung seines großformatigen Gemäldes „Grunewaldsee" durch die Jury der Großen Berliner Kunstausstellung, 1898, war deshalb der letzte entscheidende Anstoß zur Gründung der Berliner Secession, die 1899 dann offiziell eröffnet wurde und deren Ziel es war, der zeitgenössischen modernen Kunst eine angemessene Öffentlichkeit zu ermöglichen.

Wie zahlreiche Maler der Generation um 1900 zeigte Leistikow auch Interesse für andere Gebiete der Kunst. Neben seinem malerischen Werk entstand ein grafisches Œuvre, darüber hinaus war er auch im Bereich des Kunstgewerbes tätig. Das ganze Spektrum der künstlerischen Äußerungen Leistikows ist in der Ausstellung im Bröhan-Museum zu sehen. Zur Ausstellung findet ein umfangreiches Rahmenprogramm statt.

Adresse: Bröhan-Museum, Schloßstraße 1a, 14059 Berlin (am Schloß Charlottenburg), Tel.: +49/(0)30/32690600

Ermöglicht durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin; Medienpartner: WALL AG, B.Z., Kulturradio vom RBB

 Gemälde von Walter Leistikow (1865 - 1908) Zur Ausstellung ist ein reich bebilderter Katalog mit neuen Forschungsergebnissen erschienen, erhältlich zum Preis von 25,- € an der Museumskasse

Gebundene Ausgabe: 256 SeitenVerlag: Deutscher Kunstverlag; Auflage: 1 (Oktober 2008)Sprache: DeutschISBN-10: 3422068295Weitere Informationen »

Kuratorin der Ausstellung: Dr. Ingeborg Becker; Ausstellungsorganisation: Sandra König M.A., Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Corinna Päpke M.A.

Öffnungszeiten: Di bis So von 10 bis 18 Uhr, an allen Feiertagen geöffnet (24.+31.12. geschlossen)

Wegen des großen Publikumsinteresses an der Leistikow-Ausstellung bieten wir Ihnen an folgenden Terminen erweiterte Öffnungszeiten an:

Freitag, 5., 12. und 19. Dezember 2008: 10 bis 20 Uhr
Samstag, 6., 13. und 20. Dezember 2008: 10 bis 20 Uhr
Zusatzöffnung am Montag, 29. Dezember 2008: 10 bis 18 Uhr

Eintritt: 8,- €, erm. 5,- € (inkl. Eintritt Dauerausstellung), der eintrittsfreie 1. Mittwoch im Monat ENTFÄLLT während der Dauer der Leistikow-Ausstellung


Corinna Päpke M.A. Bröhan-Museum Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Public Relations Schloßstraße 1a 14059 Berlin Deutschland/Germany Tel.: +49/(0)30/32690612 Fax: +49/(0)30/32690626 http://www.broehan-museum.de

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    Bröhan Museum
  • Walter Leistikow, Grunewaldsee, 1895, Öl/Lw.,
(c) Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie,
Foto: Karin März
    Walter Leistikow, Grunewaldsee, 1895, Öl/Lw., (c) Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Foto: Karin März
    Bröhan Museum
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