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Hundertwasser

KUNST HAUS WIEN - Neue Werke im Museum Hundertwasser

Hundertwasser

Das KUNST HAUS WIEN unterstützt heuer ein zweites interessantes Ausstellungsprojekt, nach Marseille diesmal in Bremen, dort ist von 20. Oktober 2012 bis 17. Februar 2013 „Friedensreich Hundertwasser. Gegen den Strich. Werke 1949-1970“ in der Kunsthalle Bremen zu sehen.

Anstelle der verliehenen Exponate werden sieben Werke aus dem Bestand der Hundertwasser Gemeinnützigen Privatstiftung gezeigt: eine Chance für die Besucher des Museum Hundertwasser, weitere Werke Hundertwassers im Original kennenzulernen. Die Entstehungszeit der neu hinzugekommenen und zum Teil noch nie zuvor im KUNST HAUS WIEN gezeigten Originale reicht von 1949 bis 1991. Sie ergänzen zum einen die Werke der verschiedenen Schaffensperioden, die in der Ausstellung vertreten sind, zum anderen bereichern sie die Gesamtschau mit neuen Aspekten.

Die beiden Jugendwerke ARKADENHOF DES CASTELLO SFORZESCO IM REGEN und VIA DI PORTA SOPRANA CON GRATTACIELO entstanden 1949 in Italien. Die Eindrücke, die Hundertwasser auf seinen frühen Reisen nach Italien (1949) und vor allem nach Marokko und Tunesien (1951) gewann, wurden für seine Malerei im besonderen Maße bestimmend.

Das Aquarell 102 HÄUSER MIT GRÜNEN DÄCHERN UND GÄRTEN malte er 1951 im Souk-Viertel von Marrakesch und im Vergleich zu den Aquarellen von 1949 zeigt sich deutlich die Wandlung von einer noch naturalistisch bestimmten perspektivischen Wiedergabe eines konkreten Ortes zur abstrakt-flächigen Bildkomposition.

Die Werke 151 BLUTENDE HÄUSER und 219 SCHACHTELHAUS IN PERSPEKTIVE zeugen von Hundertwassers früher Beschäftigung mit Architektur. Zu BLUTENDE HÄUSER schreibt er: „Hier habe ich einen Wolkenkratzer gemalt, um zu beweisen, dass auch Wolkenkratzer, wenn sie individuell und voller Leben sind, durchaus bestehen können. Die Fenster sind mit verschiedenen Elixieren angefüllt. (…) Der Organismus Haus lebt, er freut sich und leidet. (…)“

Auch das Werk 648 IVANE - AKT AUF ARKADENMUSTER ist zum ersten Mal im KUNST HAUS WIEN ausgestellt. Ursprünglich als Entwurf für ein Textilmuster entstanden, das jedoch von der Mailänder Textilfirma nicht angenommen wurde, übermalte es der Künstler später und nahm es in sein Werkverzeichnis auf. Es ist nicht datiert, dürfte aber vor 1974 entstanden sein.

Das Gemälde 931 DER KLEINE WEG schuf Hundertwasser 1991 in seinem neuseeländischem Refugium und notierte dazu: „Als Pendant zu 224 Der große Weg gedachte Rückkehr in eine alte Heimat: Alle Wege, alle Windungen, alle Farben sind vertraut.“ Sein Gegenstück 224 DER GROSSE WEG entstand 1955. Dieses Werk ist heute im Besitz der Österreichischen Galerie Belvedere und hing davor jahrelang im Arbeitszimmer von Bundeskanzler Dr. Bruno Kreisky. Derzeit ist es als Leihgabe des Belvedere in der Kunsthalle Bremen ausgestellt.

Ausstellungszeitraum der neuen Exponate: 20. Oktober 2012 bis 20. Februar 2013, geöffnet täglich 10.00 – 19.00 Uhr.








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  • Hundertwasser 102 HÄUSER MIT GRÜNEN DÄCHERN UND GÄRTEN, 1951 © KUNST HAUS WIEN, 2012
    Hundertwasser 102 HÄUSER MIT GRÜNEN DÄCHERN UND GÄRTEN, 1951 © KUNST HAUS WIEN, 2012
    Kunst Haus Wien Museum Hundertwasser
  • Hundertwasser 931 DER KLEINE WEG, 1991 © KUNST HAUS WIEN, 2012
    Hundertwasser 931 DER KLEINE WEG, 1991 © KUNST HAUS WIEN, 2012
    Kunst Haus Wien Museum Hundertwasser