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Deutsche Stiftung Denkmalschutz stellt in Biedenkopf gerettete Baudenkmale vor

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18 ihrer Förderprojekte präsentiert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) vom 8. Juli bis zum 15. August 2010 im Fachwerkhaus Marktplatz 2 in Biedenkopf. Denkmale der verschiedensten Gattungen aus ganz Deutschland werden in der Fotoausstellung gezeigt. Dazu gehört die mächtige Wismarer Georgenkirche ebenso wie die "Alte Kapelle" im bayerischen Regensburg oder der Leuchtturm "Roter Sand" in der Wesermündung. Aus Hessen wird Schloss Romrod vorgestellt.

Schloss Romrod ist eine im 16. Jahrhundert durch die Landgrafen von Hessen im Renaissancestil umgebaute Burg, die vornehmlich als Jagdschloss genutzt wurde. 1937 gelangte das von einer hohen Mauer umschlossene Ensemble aus Kanzleiturm, Herrenhaus mit Dienerbau und Küchentrakt an das Land Hessen und stand nach unterschiedlicher Nutzung seit 1970 leer und verfiel bedrohlich. 1999 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz übernommen und bis 2002 denkmalgerecht saniert, wird sie nun vom smartighotel Schloß Romrod und der DenkmalAkademie der DSD genutzt und mit neuem Leben gefüllt.

Seit ihrer Gründung vor 25 Jahren hat die private Bonner Stiftung dank der Spenden von über 190.000 Förderern und erheblichen Mitteln der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, mehr als 430 Millionen Euro für rund 3.600 bedrohte Denkmale in ganz Deutschland zur Verfügung stellen können. Zu den seit 1991 in Hessen geförderten 95 Baudenkmalen gehören in der Umgebung von Biedenkopf unter anderem in Kirchhain die Stadtmauer, in Lich Kloster Arnsburg, in Lollar Schloss Friedelhausen, in Biebertal-Rodheim die Gail'sche Villa, in Burbach die evangelisch-reformierte Pfarrkirche, in Schmallenberg-Winkhausen der Schultenhof und in Romrod Schloss und ehemalige Synagoge.

Trotz der eindrucksvollen Rettungsbilanz der letzten Jahre warnt die Stiftung vor einem Nachlassen der Bemühungen: Viele Bauten bundesweit benötigen akute Hilfe, damit sie der nächsten Generation erhalten werden können. Wegen der rückläufigen Denkmalschutzmittel von Ländern und Gemeinden steigt die Anzahl der Förderanträge an die Stiftung.
Unterstützt werden die Ziele der Stiftung in und um Marburg durch die ehrenamtliche Ortskuratorin Elisabeth Maaß aus Marburg.

Die Ausstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ist im Fachwerkhaus Marktplatz 2 in Biedenkopf bis zum 15. August 2010 zu besichtigen: Mittwoch 15.00-19.00 Uhr, Samstag 10.00-14.00 Uhr und Sonntag 15.00-19.00 Uhr.

Parallel zur Ausstellung der Stiftung präsentiert die Bauhaus-Universität Weimar die Ergebnisse städtebaulicher Untersuchungen von Studierenden. Außerdem ist in den Räumen der ehemaligen Brauerei Balbach in der Kottenbachstraße eine Installation der Studentin Jennis Li zu erleben.

Bonn, den 5. Juli 2010/Schi


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