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Hubert Looser

Hubert Looser Foto © Christian Scholz

1970 - 1980 Während meiner Zeit als ich in Basel wohnhaft war, besuchte ich dort regelmässig Galerien und Museen. I ch kaufte Bilder und Skulpturen für mich privat wie auch für die Unternehmungen Rentsch und Elco, zuerst in Basel , später auch in Zürich. Es waren Künstler der Gruppe 33 und andere, wie: Brignoni, Bodmer, Klotz, Eble, Scha ffner, Seeligman, Aeppli, Le Corbusier, Glarner, Benazzi, Tinguely, Luginbühl, Thomkins , Oppenheim, von Moos, Wiemken, Weber , usw . Beim Basler Künstler Tavernaro verbrachte ich oft meine Mittagszeit und lernte viel es über sein Schaf fen und über die Kunst .

1985 - 19 95 An der Art Basel stiess ich auf die bekannten Schweizer Künstler wie Soutter und Giacometti. Mit ihnen wollte ich in einer höheren „Liga“ sammeln. Der Kauf der Skulptur „Annette“ von Giacometti mit ihrer wunderschönen Patina war für mich der e rste grosse Schritt in das obere Segment der Kunst , der Abschluss und die Krönung meiner Schweizer Sammlung. „Annette“ wurde zur Messlatte für mein späteres Sammeln. Konzept der Sammlungserweiterung nach Europa I ch kaufte Kunst , ohne ein Konzept zu ve rfolgen, sondern einfach, was mich ansprach . Bald einmal stellte fest, dass es vor allem das Informelle, das Malerische war, aber mich durchaus auch die S urreale Kunst interessierte. In den 70 er Jahren besuchte ich dann des öfteren die Galerie Beyele r. Dor t liess ich mich von der einzigartigen Qualität und Modernität des Sammlers und Galeristen Ernst Beyeler inspirieren. Da sich seine Kunst jedoch im oberen Preissegment befand, konnte ich mich zum damaligen Zeitpunkt noch nicht zum Kauf der von ihm angebote nen Kunst werke entscheiden. Bei den Europäer n sammelte ich u.a. Baselitz, Graubner, Ueker, Piene, Merz, Penone, Vedova, Kounellis, Long, Caro, Cragg, Venet und Arman.

1996 sah ich in ein em Auktionskatalog die Skulptur „Sylvette“ ( 1954 ) von Picasso. Ich l ebte zu diesem Zeitpunkt für 3 Monate in Mexico um meine Spanischkenntnisse aufzufrischen und diverse Kulturstätte zu besuchen. Zur Auktion musste ich nach New York reisen, was sich letztendlich mit einer sechsstündigen Autoreise vom Hinterland Mexicos als sehr schwierig herausstellte. Ich war das erst e Mal an einer Auktion und sehr nervös. Das Bieten zu einem immer höheren Preis brachte mich arg ins Schwitzen. Ich war erfolgreich und konnte die „Sylvette“ erwerben. Bis heute bin ich überglücklich , wenn di ese Skulptur als eines der Schlüsselwerk e von Picasso in den grossen Museen gezeigt wird (2012 im Guggenheim Museum NY) . Sie b einhaltet das ganze Spektrum des künstlerischen Können s von Picasso: das des B ildhauer s , Maler s und Zeichner s .

( Sein Bezug zu den Werken von David Smith in meiner Sammlung ist frappierend ) . Konzept der Sammlung serweiterung nach USA Fokus abstrakter Expressionismus A b 1995 besuchte ich regelmä ssig die Art Basel und weitere Kunstm essen. Ich entschied mich , mein restliches Vermögen in den Aufbau eine r namhafte n , internationale n Sammlung zu transformieren . Ic h besuchte Museen im Ausland, vor allem in den USA , wo ich rasch auf qualitativ ho chstehende Werke stiess. Ich fokussierte mich beim Kauf ausschliesslich auf wichtige Werke von e influssreichen Künstlern , welche bereits Vorbilder für jüngere Küns tler waren. Für mich war das Prinzip Qualität und nicht Quantität entscheidend . Zuerst fielen mir Künstler wie de Kooning und E. Kelly auf , von denen ich mehrere Werke erstehen konnte . Na ch dem wirtschaftlichen Rückschlag zu Beginn der neunziger Jahre war der Kunstmarkt in einem Tief. Es gab n ur wenige Käufer für das obere Preiss egment. Zudem waren beide Künstler kaum in europäischen Museen vertreten. Kelly informierte sich vor einer Aukt ion in New York nach dem Käufer, welche r in London sein Bild aus den 70 er Jahren gekauft hatte .

Da ich dieser Käufer war, hatte ich die Gelegenheit, E. Kelly persönlich kennen zu lernen . Wir trafen uns in New York , wo er mir seine Skulpturen auf dem Dach d es Metropolitan Museums zeigte. Mir stach augenblicklich die Skulptur in Form einer S tele „Homage à Roy Lichtenstein “ ins Auge. Ich meldete mein Interesse für den Kauf dieser Skulptur an , erhielt aber von seinem Galeristen eine ab schlägige Antwort .



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