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LOTTE BERGER. Aquarelle in der Galerie bei der Albertina

Lotte Berger steht während der Ausstellungsdauer am Samstag, den 08., 15., 22. und 29. Mai 2021 sowie am Samstag, den 5. Juni 2021 jeweils von 11 bis 14 Uhr in der Galerie bei der Albertina ▪ Zetter für Gespräche zur Verfügung.

Aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation in Wien, bitten wir Sie im Zweifelsfall vor Veröffentlichung der Ausstellungsdaten einen Blick auf die Website der Galerie bei der Albertina ▪ Zetter zu werfen, wo Sie die aktualisierten Daten zum Start und zur Dauer der Ausstellung „LOTTE BERGER Aquarelle“ finden. Wir danken für Ihr Verständnis.

15. April 2021, Wien Anlässlich ihres 80. Geburtstages 2018 fasste die Galerie bei der Albertina ▪ Zetter den Entschluss, eine Werkübersicht zusammen mit einer Retrospektive zu Lotte Bergers künstlerischem Oeuvre in die Wege zu leiten. Nun liegt die Monografie „LOTTE BERGER Aquarelle“ vor. Sie beinhaltet eine umfassende Dokumentation und rund 150 ausgewählte Werkabbildungen aus dem Zeitraum von 1959 bis 2010, nach thematischen Schwerpunkten geordnet. Ziel dieser Monografie ist es, das herausragende Lebenswerk der Wiener Künstlerin für die Einordnung in das zeitgleiche Kunstgeschehen zu dokumentieren und besser bekannt zu machen.

Begleitend zu dieser umfassenden Werkübersicht, die seit November 2020 im Buchhandel erhältlich ist, findet nun vom 03. Mai bis 05. Juni 2021 in der Galerie bei der Albertina ▪ Zetter unter der Leitung von Katharina Zetter-Karner die gleichnamige Retrospektive mit ausgewählten Aquarellen von Lotte Berger statt. Die Einzelpräsentation gibt einen detaillierten Einblick in Lotte Bergers außergewöhnliches Kunstschaffen und macht ihren konsequenten und lustvollen Umgang mit dem Medium Aquarellmalerei sichtbar.

FASZINATION: AQUARELLMALEREI
Die Methode, Wasser als Lösungsmittel für Farbpigmente einzusetzen, ist seit Urzeiten bekannt, und spätestens seitdem Papier in geeigneter Qualität hergestellt werden kann, begeistert die subtile Interaktion zwischen Mal-grund, Wasser und Farbe Generationen von Künstlern und Künstlerinnen und inspiriert sie zum Experimentieren mit zart hingetupften Umrissen, Formen und Flächen. So auch für Lotte Berger; Für sie wird und ist die Aquarell-malerei das Ausdrucksmittel schlechthin. Über die Jahrzehnte lotet die Künstlerin leidenschaftlich die Möglichkeiten und das Potenzial des Mediums aus und findet zu einem eigenen und eigenständigen Bildausdruck.

„Die Begeisterung für Farben und Formen, der Wille zur Gestaltung, die Freude an der spielerischen Auslotung von technischen Möglichkeiten zur künstlerischen Umsetzung ihrer Sinneseindrücke, Gedanken und Emotionen sowie das unbändige Bedürfnis, dem Universum ihrer Phantasien und Visionen Ausdruck zu verleihen – das sind die zentralen Motoren von Lotte Bergers Persönlichkeit. Die Malerei gibt ihr Energie und Lebenskraft und lässt sie aus dem unendlichen Reichtum innerer Bilder schöpfen.“ (Maria Rennhofer, LOTTE BERGER Aquarelle, Gmünd, 2020)

INSPIRATIONSQUELLE: NATUR
„Tiere, Pflanzen, der Urwald „beziehungsweise die Vorstellung, die man als Kind davon hat“, der Respekt vor der Schöpfung, das Staunen über die Energie und Überlebenskraft der Natur, die Faszination für die Vielfalt von Flora und Fauna, für die Balance von Miteinander und Gegeneinander der unterschiedlichen Spezies, für die Üppigkeit, mit der die Tier- und Pflanzenwelt sich selbst reproduziert: Dieser ganze Themenkomplex hat sie zu vielen Bildern inspiriert – seien es Tiroler Gebirgslandschaften, Impressionen aus dem Orient und Lateinamerika oder aus poetischen Phantasien und Träumen erinnerte Visionen – und zieht sie bis heute in seinen Bann“. (Maria Rennhofer, LOTTE BERGER Aquarelle, Gmünd, 2020)

Porträts, Selbstbildnisse und Darstellungen von weiblichen Akten komplettieren ihr künstlerisches Repertoire. Entsprechend ihrer Biografie setzt sie sich mit der eigenen Identität und der Rolle als Frau, Mutter und Künstlerin in einer – damals noch wesentlich stärker als heute – männerdominierten Gesellschaft auseinander.

STUDIUM 1957–1964
Bereits ihre Zeichenlehrerin erkennt das künstlerische Talent ihrer Schülerin und rät Lotte Berger zur Aufnahmeprüfung an der Akademie für angewandte Kunst in Wien. Als Vierzehnjährige besteht sie zwar die Prüfung, inskribiert aber aus finanziellen Gründen erst fünf Jahre später. Lotte Berger absolviert eine Lehre als Keramikmalerin bei der traditionsreichen Wiener Manufaktur Goldscheider und legt 1956 die Gesellenprüfung mit Auszeichnung ab. Danach studiert sie von 1957 bis 1963 an der Akademie für angewandte Kunst in Wien, zuerst in der Vorbereitungsklasse Naturstudium bei Professor Gerhard Obsieger, später in der Meisterklasse für Malerei und Graphik bei Professor Hilda Schmid-Jesser. 1963 erhält Lotte Berger die Möglichkeit, für ein weiteres Jahr, das sogenannte „Meisterjahr“, an der Akademie zu bleiben.






  • 03.05.2021 - 05.06.2021
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    LOTTE BERGER. Aquarelle

    ORT Galerie bei der Albertina ▪ Zetter, Lobkowitzplatz 1 / Ecke Gluckgasse, 1010 Wien

    AB MONTAG, 03. Mai 2021, 10 – 18 Uhr

    DAUER 03. Mai – 05. Juni  2021

    ÖFFNUNGSZEITEN Mo – Fr 10 – 18 Uhr, Sa 11 – 14 Uhr

    EINTRITT FREI

    INFORMATION www.galerie-albertina.at



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  • Lotte Berger, Der Stier, 1985, Aquarell/Paper, 480 x 640 mm, Foto © Galerie bei der Albertina ▪ Zetter, Wien.
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  • Lotte Berger, Alter Schuppen unter Sillerhof Neustift Stubai, 2004, Aquarell/Paper, 425 x 475 mm, Foto © Galerie bei der Albertina ▪ Zetter, Wien.
    Lotte Berger, Alter Schuppen unter Sillerhof Neustift Stubai, 2004, Aquarell/Paper, 425 x 475 mm, Foto © Galerie bei der Albertina ▪ Zetter, Wien.
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