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Hamburg 1923 Die bedrohte Stadt | Axensprung Theater

Ausgewählte originale Objekte und Dokumente, Modelle, Karten und Grafiken – darunter seltene Leihgaben aus Privatbesitz – geben neben einer Vielzahl von grafisch aufbereiteten Reproduktionen, z. B. Fotografien, Pläne, Postkarten, Zeitungsartikel, einen anschaulichen Einblick in die Ereignisse dieses bewegten Jahres. Neu entdeckte Fotografien verdeutlichen die Dramatik der Oktobertage vor allem im Stadtteil Barmbek, sie laden aber auch ein zur kritischen Auseinandersetzung mit dem damals neuen Medium der Pressefotografie. Über die Biografien damals Beteiligter – Polizisten, Aufständische, Politiker und unbeteiligte Zeitzeugen – werden die unterschiedlichen Sichtweisen der Zeitgenossen deutlich. Bereits unmittelbar nach dem „Aufstand“ setzten sich deutsche und auch zahlreiche ausländische Schriftsteller, Künstler sowie Theater- und Filmemacher mit dem Ereignis auseinander. Sie trugen damit bis in das 21. Jahrhundert zur Erinnerung an dieses bemerkenswerte Jahr in der demokratischen Geschichte der Stadtrepublik Hamburg bei.

Die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg stellt dieses Jahr das Thema „Demokratie – ihre Werte und ihre Gefährdungen“ in den Vordergrund. Unter dem Motto „Demokratie braucht politische Bildung!“ werden zudem zahlreiche Aktivitäten mit den Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober 2023 verknüpft, der zentral in Hamburg begangen wird. Das Museum für Hamburgische Geschichte möchte sich dem explizit anschließen und das Haus für eine Auseinandersetzung mit diesem Thema öffnen. Ziel ist es, auch im Rahmen der Ausstellung verschiedene Themen der Demokratiebildung und -gefährdung in Vergangenheit und Gegenwart zu diskutieren. Die Ausstellung soll daher zu einer aktiven Plattform werden und über drei Monate ein Forum für Vorträge, Führungen, Workshops und szenische Darstellungen bieten, das von verschiedenen Akteuren der Stadtgesellschaft mitgestaltet und von interessierten Bürgerinnen und Bürgern – von Jugendlichen bis zu Erwachsenen – rezipiert werden kann. Kurz vor der modernisierungsbedingten Schließung des Hauses lädt das MHG mit einer offenen Ausstellungsbühne dazu ein, sich mit einem der wichtigsten Themen unserer Zeit mit Blick auf die Geschichte und gegenwärtige Krisen in der Welt zu beschäftigen: der Entwicklung unserer Demokratie.






  • 20.09.2023 - 07.01.2024
    Ausstellung »
    Historischen Museen Hamburg »

    Stiftung Historische Museen Hamburg Jenisch Haus
    Baron-Voght-Str. 50
    22609 Hamburg
    Tel. 040 82 87 90
    www.shmh.de

     

    Eintrittspreise
    7 Euro / freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
    5 Euro für Schüler und Berufsschüler ab 18 Jahren, Studenten bis 30 Jahre, Auszubildende, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, FSJ, Schwerbehinderte, Inhaber der Hamburg CARD
    5 Euro für Gruppenbesucher ab 10 Personen
    Öffnungszeiten

     

    Montag sowie Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr, dienstags geschlossen



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  • Ensemble-Foto Axensprung Theater, Foto Alexandra Calvert
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    Historischen Museen Hamburg
  • Hamburg 1923 Die bedrohte Stadt
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    Historischen Museen Hamburg
  • Hamburger Polizei, Reichswehr und ein Panzerwagen in Hamburg-Barmbek, wohl 25. Oktober 1923, unbekannter Fotograf, Staatsarchiv Hamburg
    Hamburger Polizei, Reichswehr und ein Panzerwagen in Hamburg-Barmbek, wohl 25. Oktober 1923, unbekannter Fotograf, Staatsarchiv Hamburg
    Historischen Museen Hamburg
  • Hamburger Sicherheitspolizei in einem mit Maschinengewehrausgestatteten Auto an der Hochbahn in Hamburg-Barmbek wohl 25.10.1923. Staatsarchiv Hamburg
    Hamburger Sicherheitspolizei in einem mit Maschinengewehrausgestatteten Auto an der Hochbahn in Hamburg-Barmbek wohl 25.10.1923. Staatsarchiv Hamburg
    Historischen Museen Hamburg