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Peking

Die Kunst der Aufklärung" in Peking: Eröffnung am 1. April 2011

Peking

Deutsche Museen zeigen Kunst der Aufklärung im größten Museumsgebäude der Welt am Platz des Himmlischen Friedens – Stiftung Mercator begleitet ab 2. April mit Veranstaltungsreihe „Aufklärung im Dialog”

Berlin – Am 1. April 2011 wird „Die Kunst der Aufklärung”, eine Ausstellung der Staatlichen Museen zu Berlin, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München in Zusammenarbeit mit dem National Museum of China, feierlich in Peking eröffnet. Die umfassende Ausstellung zur Kunst der Aufklärung ist die erste internationale Gastausstellung im wieder zu eröffnenden National Museum of China, das derzeit zum größten Museumsgebäude der Welt umgebaut und erweitert wird. Unter der gemeinsamen Schirmherrschaft von Staatspräsident Hu Jintao und Bundespräsident Christian Wulff wird sie für zwölf Monate in Peking zu sehen sein.
 

Als offizielles Begleitprogramm der Ausstellung veranstaltet die Stiftung Mercator 2011 und 2012 gemeinsam mit ihrem Partner, dem National Museum of China, auf Initiative des deutschen Botschafters in China und mit Unterstützung des chinesischen Kulturministeriums, die Reihe „Aufklärung im Dialog”. Das Programm besteht aus fünf Dialogblöcken und umfasst die gesamte Dauer der Ausstellung von Frühling 2011 bis Frühling 2012. Der erste Dialog findet am Samstag, dem 2. April 2011, zum Thema „Die Kunst der Aufklärung – Die Geschichte einer Ausstellung“ statt. Die Macher der Ausstellung – Generaldirektoren und Kuratoren – werden über die Genese der Ausstellung sprechen, die Orte der Sammlungen, aus denen die ausgestellten Kunstwerke stammen, vorstellen und die Gründe thematisieren, die zur Wahl des Ausstellungsthemas geführt haben. Neben dem Programm im National Museum of China führt die Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit verschiedenen chinesischen Partnern eine Reihe von Salons zum Thema durch. Das Programm finden Sie unter www.aufklaerung-im-dialog.de. Weiterer Partner der Ausstellung ist die BMW Group, die das Projekt mit begleitenden Formaten wie „Die Musik der Aufklärung“, kuratorischen Austauschprogrammen und einem Jugendkongress bereichert.

Für das Ausstellungsprojekt „Die Kunst der Aufklärung” arbeiten mit den Staatlichen Museen zu Berlin, den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und dem Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München drei deutsche Museumseinrichtungen zusammen, deren breite Bestände in der Sammlungskultur und in der europäischen Kunstlandschaft der Aufklärung historisch tief verwurzelt sind. Zu den knapp 600 Leihgaben zählen Meisterwerke von Chodowiecki, Friedrich, Gainsborough, Goya, Graff, Greuze, Hogarth, Kauffmann, Pesne, Piranesi, Tischbein, Vernet und Watteau. Auf 2700 m² präsentiert die Ausstellung die Künste der Aufklärung in ihrem gesamten künstlerischen Medienspektrum – von den Meisterwerken der Malerei, Skulptur und Grafik über Kunsthandwerk und Mode bis hin zu kostbaren wissenschaftlichen Instrumenten.

Die chinesischen Partner entschieden sich aufgrund der langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen für die Zusammenarbeit mit den drei großen deutschen Museumseinrichtungen. Für Berlin, Dresden und München ist „Die Kunst der Aufklärung” die konsequente Fortführung ihres gemeinsamen China-Engagements, das 2005 mit der Foto-Ausstellung „Humanism in China” begann und sich 2008 mit den Ausstellungen „Living Landscapes: A Journey through German Art” und „Gerhard Richter” im National Art Museum of China (NAMOC) fortsetzte.

Die Ausstellung ist Bestandteil des von Wen Jiabao und Angela Merkel im Juli 2010 in Peking unterzeichneten „Deutsch-Chinesischen Kommuniqués zur umfassenden Förderung der Strategischen Partnerschaft”. Maßgeblich unterstützt und finanziert wird sie durch das Auswärtige Amt.

Die Kunst der Aufklärung 2. April 2011 – 31. März 2012

National Museum of China  16, East Chang’an Street, Dongcheng district  Beijing 100006, China

www.chnmuseum.cn  Aufklärung im Dialog  www.aufklaerung-im-dialog.com








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  • Robe à l’anglaise, um 1770 © Staatliche Museen zu Berlin, Foto: Hans-Joachim Bartsch
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  • Antoine Watteau: Gesellschaft im Freien; um 1720 © Staatliche Museen zu Berlin, Foto: Jörg P. Anders
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    National Museum of China
  • Caspar David Friedrich: Hünengrab im Schnee, 1807 © Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Jürgen Karpinski
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    National Museum of China
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    National Museum of China