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ägyptischen Künstler

Khaled Hafez – Berlin Chromosome

ägyptischen Künstler

Berlin, 26. Juli 2013 Altägyptische Gottheiten auf der einen, Batman auf der anderen Seite, Julia Roberts neben Hieroglyphen, Vergangenheit neben Gegenwart – all das zeichnet den ägyptischen Künstler Khaled Hafez aus, dessen Arbeiten aus Malerei, Video, Fotografie, Installation und interdisziplinären Ansätzen bestehen. Hafez gehört zu den bedeutendsten Vertretern zeitgenössischer Kunst seines Landes. Die Auswahl der Bilder, die durch einen expressiven Duktus und kräftige Farbwahl charakterisiert wird, spiegelt die Perfektion von Körperproportionen wider. Ein Merkmal, das in allen mediterranen Mythologien verwendet wird, und eine Eigenschaft, die keine Mehrheit irgendeiner lebenden Bevölkerung repräsentiert. Dieser Ansatz erweckt im Künstler den Wunsch, Fiktion mit der Realität zu vermischen. Er verbindet Bildsprache der antiken Ikonographie mit zeitgenössischen Déjà-Vu-Elementen aus der Werbung; die Symbole/Bilder werden manipuliert, um eine Metamorphose anzudeuten. Gleichzeitig spielt die Darstellung von Bewegung, von Wandel und Symbiose eine leitmotivische Rolle in Hafez’ Bildern.

In der Galerie Naimah Schütter zeigt Khaled Hafez seine erste Einzelausstellung in Berlin unter dem Titel Berlin Chromosome, eine Werkreihe, bestehend aus Malerei, Zeichnung und einer Videoarbeit, die von ihm extra für diesen Anlass konzipiert wurde. Der Titel wurde von einer Serie von mixed media Gemälden aus dem Jahre 2005 mit dem Titel Philadelphia Chromosome inspiriert. Hierbei hat sich der Künstler einen medizinischen Begriff angeeignet, um die Hybrid-Kultur - eine gekreuzte, vermischte Kultur, die Elemente aus Ost und West vereint - darzustellen. Philadelphia Chromosome nahm vorweg, was später in internationalen Medien als "Zusammenprall der Kulturen" propagiert wurde.

Durch die Verwendung von Motiven und Symbolen aus der unterschiedlich geprägten ägyptischen Identität - afrikanisch, nahöstlich, orientalisch, mediterran, jüdisch-christlich, arabisch-islamisch – schlägt Hafez eine universelle zeitgenössische Identität vor, die von Chromosomen getragen wird, die sich durch Geschichten der Translokation und Hybridisierung verbreiten. Es entsteht eine neue Art von Gesellschaft, ein Schmelztiegel, dessen Diversifikation von Kulturen nicht schädlich sein muss, sondern vielmehr zu einer Bereicherung der Gesamtbevölkerung beiträgt. Die Vielzahl von Identitäten und räumlichem Wandel passt nicht nur zum Werdegang des Künstlers, sondern auch zur Geschichte Berlins: eine kosmopolitische Stadt, die sich durch eine ähnliche Vielzahl von Hybridisierungen und stetigem historischen Wandel immer wieder neu erfindet.

Über den Künstler: Khaled Hafez studierte in den achtziger Jahren Medizin im Hauptfach und besuchte die Abendkurse der Kairoer Universität der Künste. Nachdem er 1987 das Studium absolvierte und im Jahr 1992 Facharzt (M.Sc.) wurde, gab er seine medizinische Laufbahn in den frühen neunziger Jahren für eine Karriere als Künstler auf. Später erhielt er ein MFA im Bereich neuer Medien und digitaler Kunst vom Transart Institute.

(New York, USA) und der Donau-Universität Krems (Österreich). Hafez Arbeiten bestehen aus Malerei, Video, Fotografie, Installation und interdisziplinären Ansätzen. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen renommierten Museen wie im Tate Modern, Centre Georges Pompidou, Museum für zeitgenössische Kunst Antwerpen und dem Kunstmuseum Bonn gezeigt. Die Werke sind in Sammlungen wie dem British Museum, der Saatchi Kollektion oder dem State Museum of Art Thessaloniki vertreten. Zudem stellt Hafez regelmäßig in renommierten internationalen Galerien und nimmt an Biennalen wie Venedig, Havanna und Kairo teil. (New York, USA) und der Donau-Universität Krems (Österreich). Hafez Arbeiten bestehen aus Malerei, Video, Fotografie, Installation und interdisziplinären Ansätzen.

Seine Arbeiten wurden in zahlreichen renommierten Museen wie im Tate Modern, Centre Georges Pompidou, Museum für zeitgenössische Kunst Antwerpen und dem Kunstmuseum Bonn gezeigt. Die Werke sind in Sammlungen wie dem British Museum, der Saatchi Kollektion oder dem State Museum of Art Thessaloniki vertreten. Zudem stellt Hafez regelmäßig in renommierten internationalen Galerien und nimmt an Biennalen wie Venedig, Havanna und Kairo teil.

KHALED HAFEZ
Ausstellungen
2013

- 55th Venice Biennale. Portable Nation: Disappearance as Work in Progress, Maldives Pavilion, Gervasuti Foundation, Venice, Italy - Tussen Verhulling en Moderniteit (Between Concealment & Modernity), Cultuurcentrum Brugge, Belgium - Desert Shouts / City Whispers, Bekris Gallery, San Francisco, CA, USA - Khaled Hafez: Deciphering the Past Within the Present, A.R.T.e.s. Galerie, University of Koeln, Germany - Egyptian Art Today, AB Gallery, Lucern, Switzerland - Solo Presentation: Moving Forward by the Day, Meem Gallery, Dubai, UAE - Twenty Five Years of Arab Creativity, Emirates Palace Gallery, Abu Dhabi, UAE - Grounded: Back to Square 1, Lopez Musem, Manila, Philippines






  • 07.09.2013 - 19.10.2013
    Ausstellung »
    Galerie Naimah Schütter »

    Dienstag bis Freitag 12-19 Uhr
    Samstag 12-18 Uhr



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  • Khaled Hafez, Dakar running, 140 cm x 200 cm
    Khaled Hafez, Dakar running, 140 cm x 200 cm
    Galerie Naimah Schütter
  • Khaled Hafez, drawing forward by the day II - 1, 50 cm x 70 cm
    Khaled Hafez, drawing forward by the day II - 1, 50 cm x 70 cm
    Galerie Naimah Schütter
  • Khaled Hafez, Two Gods & Two Cats, 140 cm x 200 cm
    Khaled Hafez, Two Gods & Two Cats, 140 cm x 200 cm
    Galerie Naimah Schütter