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Architekturfotografie

Westpreußen um 1900

Architekturfotografie

Hermann Ventzke (1847–1936) unterwegs mit der Plattenkamera

Mit seiner Plattenkamera bereiste der Lehrer und Fotograf Hermann Ventzke in den letzten beiden Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts wiederholt das Land am Unterlauf der Weichsel.

Ein besonderes Augenmerk richtete er auf die Marienburg/Malbork, den Sitz der Hochmeister des Deutschen Ordens von 1309 bis 1457. Er hielt dabei den Wiederaufbau der mittelalterlichen Burg unter Leitung des preußischen Baubeamten und Denkmalpflegers Conrad Steinbrecht zwischen 1882 und 1897 fest.

Daneben fotografierte er in Städten wie Thorn/Toruń, Graudenz/Grudziadz, Marienwerder/Kwidzyn oder Danzig/Gdańsk sowie in Hammerstein/Czarne, dem Ort, aus dem seine Frau kam. So finden sich in der Ausstellung mit Ansichten westpreußischer Städte auch Porträts von Familienmitgliedern. Hermann Ventzke stammte aus Ostpreußen und lebte seit etwa 1870 in Rathenow an der Havel, wo er als Lehrer tätig war. Mit dem Fotografieren begann er Ende der 1870er Jahre.

Seine Fotografien aus der ehemaligen Provinz Westpreußen sind wertvolle Zeitdokumente. Heute gehört das Gebiet zu den polnischen Woiwodschaften Pommern und Kujawien-Pommern.

Die Ausstellung des Westpreußischen Landesmuseums mit Fotobeständen aus dem Deutschen Historischen Museum Berlin wird vom Deutschen Kulturforum östliches Europa in Kooperation mit der SPSG gezeigt.

Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag, 10–18 Uhr Montag geschlossen

Eintritt frei

Kontakt:

Besucherzentrum an der Historischen Mühle Information

An der Orangerie 1 14469 Potsdam Tel. +49 (0) 331.96 94-200 Fax +49 (0) 331.96 94-107 mail info@spsg.de








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