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Rekorderlöse und Rückgänge

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    27.10.2008
Rekorderlöse u

Hamburg, 27. Oktober 2008, (kk) - Über € 2.500.000* erlösten die Herbstauktionen Modern Art & Post War/Zeitgenössische Kunst sowie Alte und Neuere Meister/Maritime Kunst am 24. und 25. Oktober 2008 bei Ketterer Kunst in Hamburg. Dies entspricht fast dem Ergebnis der Frühjahrsauktionen und auch wenn die Verkaufsquote nach Objekten die Erwartungen nicht erfüllen konnte, so punktete man doch mit ausgezeichneten Einzelerlösen und hohen Steigerungen.

"Was vor einem Jahr schon schleppend zu verkaufen war, geht heute gar nicht mehr. Dafür läßt sich jedoch das, was vor einem Jahr gut verkauft wurde, heute noch besser verkaufen", bringt es Robert Ketterer auf den Punkt. "Nur qualitativ Hochwertiges, das es in dieser Form nicht mehr gibt, ist heute wirklich interessant", so der Auktionator und Inhaber von Ketterer Kunst weiter.

Die Top 3 der Auktion

€ 305.000*

Timoleon von Neff - „Junge Mutter"

Schätzung: € 50.000

€ 82.000*

Helmut vom Hügel, gen. Kolle - „Grande Nature Morte"

Schätzung: € 12.000

€ 55.000*

Italien - „Madonna mit Kind und Heiligen"

Schätzung: € 1.200

Timoleon von Neff - „Junge Mutter

So erzielte bei der Alten Kunst Timoleon von Neffs 1843 entstandene "Junge Mutter" (148 x 117,5cm) eine Versechsfachung ihrer Schätzung von € 50.000. Einem im Saal anwesenden Händler aus Russland war das Ölgemälde den Erlös von € 305.000* wert. Er ließ damit nicht nur telefonische und schriftliche Bieter aus Belgien, Deutschland, Estland, Frankreich und der Ukraine hinter sich zurück, sondern sorgte auch für einen neuen Weltrekord** für ein Werk dieses Künstlers.

International beboten wurde auch ein kleinformatiges (33,7 x 26 cm) italienisches Ölgemälde aus dem 17. Jahrhundert. Die "Madonna mit Kind und Heiligen" hatte es Interessenten aus Deutschland, Großbritannien, Italien und Monaco angetan. Erfolgreich war schließlich ein Händler aus Frankreich, der die audrucksstarke Arbeit mit dem Erlös von € 55.000* honorierte.

Während Carl Spitzwegs Ölgemälde "Lagernde Karrner" für den Erlös von 49.000* (Taxe € 40.000) an einen Neukunden aus der tschechische Republik ging, wanderte Harmensz. Rembrandt van Rijns "Hundertguldenblatt (Christus heilt die Kranken)" für den Erlös von € 34.000* (Taxe: € 30.000) über den großen Teich nach Amerika.

Mehr als eine Erwähnung wert sind bei den Alten & Neueren Meistern auch: Taxe Erlös Käufer aus Edward Compton (Öl) „Gletscherplateau" € 7.000 € 23.000* Österrreich

Friedrich Preller d.J. (Öl) "Wartburg, Herbstmorgen" € 10.000 € 22.000* Deutschland

Anton Burger (Öl) "Dorf im Winter" € 3.500 € 21.000* Deutschland

Joh. J. Faber (Skizzenbuch) "Elbreise..." € 6.500 € 19.000* Deutschland

William Dyce (Aquarell) "Sacra Conversazione" € 12.000 € 18.000* USA

Max Schmidt (Öl) "Ansicht von Kairo..." € 7.000 € 16.000* Frankreich

Im Bereich der Modernen und Zeitgenössische Kunst hat sich gezeigt, dass das Interesse an dekorativer Grafik z.B. von Dalí, Rouault und Miró abgenommen hat, es sei denn es handelt sich um sehr seltene Arbeiten. Erfolge erzielten vor allem Originalarbeiten von hoher Qualität.

So wetteiferten Telefone und Auftragsbuch um die mit € 12.000 bewertete "Grande Nature Morte" von Helmut vom Hügel gen. Kolle. Erst bei € 82.000* konnte das Bietgefecht für das 130 x 97 cm große Ölgemälde gestoppt werden und zwar von einem im Saal anwesenden Sammler aus Norddeutschland, der hier eine neue Rekordmarke** aufstellte. Der bisherige Höchszuschlag für eine Arbeit dieses Künstlers lag bei € 21.000.

Helmut vom Hügel, gen. Kolle - „Grande Nature Morte

In unerwartete Höhen klettererte auch der Erlös für die "Komposition" des in Rio de Janeiro geborenen und in Hamburg lebenden Almir da Silva Mavignier. Ein Sammler aus Brasilien hob die Schätzung von € 12.000 auf beachtliche € 48.000* und setzte sich damit nicht nur gegen Konkurrenten aus Frankreich, Italien, Österreich und den USA durch, sondern behauptete sich auch gegen zwei seiner Landsleute.

In Deutschland verblieb dagegen Antoni Clavés "Le coq". Das 1945 entstandene Ölgemälde sicherte sich ein norddeutscher Sammler für € 41.000* mit einem schriftlichen Gebot, das noch Spielraum gelassen hätte.


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