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Burg Guttenberg

Unzerstörte Burg im Neckartal

Burg Guttenberg

Für die Sanierung der Ballustrade, der Mauerkrone und der Fenster der Türmerstube am Bergfried der Burg Guttenberg in Haßmersheim-Neckarmühlbach im Neckar-Odenwald-Kreis überbringt Gisela Lasartzyk, Ortskuratorin Stuttgart der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), am 26. August 2011 um 11.00 Uhr im Beisein von Christoph Grüber von Lotto Baden-Württemberg einen Fördervertrag über 30.000 Euro vor Ort an Bernolph Freiherr von Gemmingen-Guttenberg.

Hoch über dem Neckarort Neckarmühlbach ragt die Stauferburg Guttenberg empor, die erstmals 1232 urkundlich erwähnt und zur Sicherung der Kaiserpfalz Bad Wimpfen errichtet wurde. Die hohe Schildmauer und der Bergfried stammen noch aus der Entstehungszeit. Die Burganlage wird durch einen Zwinger, eine Wehrmauer mit Rundbogenfries und fünf Rundtürme geschützt.

Der viergeschossige Bergfried ist mit dem sogenannten Neuen Bau von 1545 verbunden, dem man 1776 ein Treppenhaus vorstellte. Der gegenüberliegende sogenannte Alte Bau stammt aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Dieser dreigeschossige Massivbau mit Wendeltreppe und Fenstern wurde 1741 mit einem reichen Barockportal versehen. Zwischen den Wohnbauten liegt an der Nordseite ein Torbau. Im Bereich der Vorburg, die durch eine mit zwei Rundtürmen flankierte Toranlage gesichert ist, sind die langgezogenen ehemaligen Stall- und Remisengebäude angeordnet. Vor dem Haupttor liegt das massive Brunnenhaus mit einem Staffelgiebel von 1555. Auf halber Höhe des Berges erhebt sich unterhalb der Burg die gotische Burgkapelle aus dem Jahr 1471.

Seit mehr als 550 Jahren ist die seit dem Mittelalter unzerstörte Burg im Besitz der Freiherren von Gemmingen, die sie heute in der 17. Generation bewohnen. In der Anlage sind außerdem die Deutsche Greifenwarte, ein Museum, ein Restaurant und der Sitz der Deutschen Umweltstiftung untergebracht. Am Fuß der Burg befindet sich ein mittelalterliches Heuhotel. Die Burg und ihre Kapelle werden auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

Burg Guttenberg, eine der wenigen unzerstört überkommenen mittelalterlichen Burgen im deutschen Südwesten, ist eines von über 160 Projekten, die die private Bonner Denkmalschutz-Stiftung dank individueller Spenden und Mitteln der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Baden-Württemberg fördern konnte. Dazu gehören der ehemalige Gasthof zum Hirschen in Frickingen-Altheim, Haus Kleeblatt in Biberach und das Schloss in Haigerloch.

Bonn, den 23. August 2011/Schi








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