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Van Ham

Wiederentdeckte Roentgen-Uhr

Van Ham

Eine ganz besondere Entdeckung im vielfältigen Herbstprogramm bei VAN HAM ist eine bislang unbekannte Stutzuhr aus der Manufaktur des David Roentgen (Lot 880, Schätzpreis: € 5.000-10.000). Auch hervorragendes Silber ist wieder im Angebot. Highlight ist hier ein silberner Renaissance Willkomm der Schneiderzunft zu Danzig, datiert 1601 (Lot 1067, Schätzpreis: € 25.000-30.000). Zu den musealen Höhepunkten gehört eine Tapisserie mit Wappen der Ayala, Grafen von Fuensalida (Lot 928, Schätzpreis: € 40.000-50.000).

In einer dunklen Nische der Bibliothek einer rheinischen Villa fristete die klassizistische Stutzuhr aus der berühmten Neuwieder Manufaktur des David Roentgen über Jahrzehnte ein Schattendasein. Die Uhr war der Fachwelt bis jetzt nicht bekannt und wird erstmals im Rahmen der Herbstauktion für Europäisches Kunstgewerbe der Öffentlichkeit präsentiert (Lot 880, Schätzpreis: € 5.000- 10.000).

Aus derselben Sammlung stammt ein silberner Renaissance Willkomm der Schneiderzunft zu Danzig, datiert aus dem Jahre 1601. Die Umschrift weist ihn als Stiftung des Danziger Schneidermeisters Andreas Schulz aus (Lot 1067, Taxe: € 25.000-30.000). Von musealem Wert ist eine Tapisserie mit dem Wappen der Ayala, Grafen von Fuensalida. Der Entwurf dieses monumentalen Wandteppichs stammt von David Teniers III. aus dem Jahre 1684. Gefertigt wurde er in der renommierten Brüsseler Manufaktur des Guilam Leefdael. Das Stück ist in Heinrich Göbels Standardwerk der Tapisserien abgebildet und beschrieben (Lot 928, Schätzpreis: € 40.000-50.000). Für eine festliche Tafel würde sich bestes ein opulenter dreiteiliger Tafelaufsatz mit Greifenzier eignen. Gefertigt wurde das Stück um 1910-20 in der Bremer Silberschmiede Koch und Bergfeld. Bedeutend auch die Provenienz des Aufsatzes; Er stammt aus dem Besitz des Berliner Kunstsammlers Dr. Oskar Mulert. Er ist in Museums- und Sammlerkreisen wohl bekannt, da Teile der umfangreichen Sammlung Oskar Mulert, ehemaliger Präsident des Deutschen und Preußischen Städtetages, als Schenkung an verschiedene Institutionen gingen (Lot 1201, Schätzpreis: € 35.000-40.000). Für erlesene Sammlungen von Art Déco Glas der Verreries Schneider hat VAN HAM sich mittlerweile einen internationalen Namen gemacht. Auch diese Auktion wird durch zwei qualitätvolle Sammlungen bereichert. Es kommen 27 Stücke zum Aufruf mit Schätzpreisen zwischen 800 und 10.000 Euro.

Im Schmuck findet sich, wie gewohnt, Hochkarätiges. Im historischen Bereich sind besonders zwei Paruren hervorzuheben, die sich durch ihren filigranen Entwurf auszeichnen. Die erste historische Parure mit Miniaturmalerei und Edelsteinbesatz stellt Schweizer Kantone dar und wurde um 1830/40 in der Schweiz gefertigt (Lot 463, Schätzpreis: € 35.000-40.000). In den Jahren um 1830/40 waren Pretiosen mit Schweizer Trachtenmädchen sowie Landschaftsdarstellungen sehr populär. Bei dem zweiten Stück handelt es sich um eine florale Demi Parure. Sowohl Collier als auch Ohrgehänge befinden sich in erstklassigem Zustand. Die Diamanten kommen zusammen auf ca. 25 Karat, das Stück wurde in England um 1870/75 gefertigt (Lot 454, Schätzpreis: € 20.000-25.000).

Unter den Diamanten ist ein Juwelring mit natur fancy gelbem Diamant-Tropfen aus zus. ca. 5,36 Karat das Highlight. Natürlich farbige Diamanten sind zurzeit sehr aktuell und erzielen auf dem internationalen Markt hohe Preise (Lot 533, Schätzpreis: € 37.000-40.000). Die Herzen der Herren lässt eine PanoMaticChrono von Glashütte höher schlagen. Diese Herrenarmbanduhr ist weltweit auf 21 Exemplare limitiert. Das erlesene Stück wurde ausgezeichnet als „Uhr des Jahres 2005“, womit das dritte Mal eine Uhr aus der sächsischen Uhrenmanufaktur den begehrten Titel gewann (Lot 772, Schätzpreis: € 28.000-35.000). Eine feine Cocktailarmbanduhr von Rolex soll das Handgelenk der Frauen schmücken. Sie ist mit zus. ca. 9,42 Karat Diamanten geziert (Lot 741, Schätzpreis: € 11.000- 15.000).

Van Ham Kunstauktionen, gegründet 1959, ist ein Familienunternehmen, das in zweiter Generation von Markus Eisenbeis als pers. haft. Gesellschafter geleitet wird. VAN HAM gehört zu den führenden Auktionshäusern in Deutschland, das ca. 12 international beachtete Auktionen jährlich durchführt, in denen regelmäßig neue Auktionsweltrekorde aufgestellt werden.

Die Auktionen teilen sich in folgende Themen auf: Alte Kunst | Europ. Kunstgewerbe & Schmuck | Moderne Kunst | Zeitgenössische Kunst | Photographie | Teppiche | Dekorative Kunst








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  • Museale Klassizismus Stutzuhr. Neuwied. Um 1785. David Roentgen Manufaktur zugeschrieben.  Mahagoni poliert. Vergoldete Applikationen. Emailzifferblatt. Hochrechteckiger geradliniger Korpus mit ovalem getreppten Abschluss. Messingsockel. Architektonisch gestaltete Front mit kannelierten Pilastern. Unter dem Zifferblatt Tuchdrapperie. Im Simsfeld gerillte Flächen und Medaillon mit antikisierendem Portraitkopf eines bärtigen Mannes. Offene Seiten mit Stoff verkleidet. Römische Ziffern und arabische Minuterie. Acht-Tagewerk mit Scherengang. Große Trommelhäuser. Schlag auf obenliegender Glocke. Repetition. Das Uhrwerk unbezeichnet. Höhe 48cm. Zustand C. Ergänzungen. Werk stark restaurierungsbedürftig. Pendel verloren. Minutenzeiger gebrochen.  Provenienz: Privatsammlung Rheinland.  Literatur: Dietrich Fabian. Kinzing und Roentgen, Uhren aus Neuwied. Bad Neustadt 1983. Typ vgl. S.208/209 Nr. 83-86; S.262 Nr. 186; S.342/343 Nr. 85/87; S.359 Nr. A9 und S.360 Nr. A11. Hans Huth. Abraham und David Roentgen. München 1974. Siehe Abb.72.  Möglicherweise handelt es sich bei dieser Stutzuhr um den Aufsatz eines Schreibmöbels, vergleiche hierzu einen, aus dem Besitz der Familie Roentgen stammenden Rollsekretär mit einer sehr ähnlichen Uhr als Bekrönung . Preise & Bieten Schätzpreis:	5.000 - 10.000 €
    Museale Klassizismus Stutzuhr. Neuwied. Um 1785. David Roentgen Manufaktur zugeschrieben. Mahagoni poliert. Vergoldete Applikationen. Emailzifferblatt. Hochrechteckiger geradliniger Korpus mit ovalem getreppten Abschluss. Messingsockel. Architektonisch gestaltete Front mit kannelierten Pilastern. Unter dem Zifferblatt Tuchdrapperie. Im Simsfeld gerillte Flächen und Medaillon mit antikisierendem Portraitkopf eines bärtigen Mannes. Offene Seiten mit Stoff verkleidet. Römische Ziffern und arabische Minuterie. Acht-Tagewerk mit Scherengang. Große Trommelhäuser. Schlag auf obenliegender Glocke. Repetition. Das Uhrwerk unbezeichnet. Höhe 48cm. Zustand C. Ergänzungen. Werk stark restaurierungsbedürftig. Pendel verloren. Minutenzeiger gebrochen. Provenienz: Privatsammlung Rheinland. Literatur: Dietrich Fabian. Kinzing und Roentgen, Uhren aus Neuwied. Bad Neustadt 1983. Typ vgl. S.208/209 Nr. 83-86; S.262 Nr. 186; S.342/343 Nr. 85/87; S.359 Nr. A9 und S.360 Nr. A11. Hans Huth. Abraham und David Roentgen. München 1974. Siehe Abb.72. Möglicherweise handelt es sich bei dieser Stutzuhr um den Aufsatz eines Schreibmöbels, vergleiche hierzu einen, aus dem Besitz der Familie Roentgen stammenden Rollsekretär mit einer sehr ähnlichen Uhr als Bekrönung . Preise & Bieten Schätzpreis: 5.000 - 10.000 €
    VAN HAM Kunstauktionen KG
  • Tapisserie mit Wappen der Ayala Grafen von Fuensalida. Brüssel. Datiert 1684. Manufaktur des Guilam van Leefdael (1650-1685). Entwurf David Teniers III. (1638-1685).  Wolle und Seide in dezenter Polychromie. Die Rahmung als von Amoretten zurückgezogener Vorhang gestaltet, in ihren Händen eine Blumengirlande. Zentral vor weiter Landschaft das Wappen mit Grafenkrone von Amoretten und der Allegorie der Unendlichkeit. Darunter ein gefesselter Chronos, Stundenglas und Sense niedergelegt. 380 x 320cm. Zustand B. Bezeichnet unten links D: TENIERS Si IVN PIN 1684 und unten rechts GILL. VAN LEEFDAEL FECIT, sowie Stadtmarke von Brüssel.  Provenienz: Kunsthandel Bernheimer München. Sammlung Schubert Frankfurt. Deutsche Privatsammlung.  Literatur: Heinrich Göbel. Wandteppiche in den Niederlanden. Leipzig o.J. Die Tapisserie abgebildet Tafel 185, doch als Provenienz Kunsthandel Bernheimer, München.  Die Grafen von Fuensalida zählten über Jahrhunderte zu den wichtigsten Geschlechtern Spaniens. Von deren Macht und Wohlstand zeugt heute noch der prächtige Fuensalida-Palast in Toledo. Auch die Darstellung der Tapisserie zeugt von der Selbstdarstellung der Grafen. Triumphiert doch das Familienwappen vertreten durch die Allegorie der Unendlichkeit, über die Allegorie der Vergänglichkeit in Gestalt von Chronos der gefesselt am Boden liegt. Der Entwurf von David Teniers ist in seiner Theatralik ein barockes Meisterstück. Teniers zählte zu den wichtigsten Karton-Entwerfern des 17. Jahrhunderts . Preise & Bieten Schätzpreis:	40.000 - 50.000 €
    Tapisserie mit Wappen der Ayala Grafen von Fuensalida. Brüssel. Datiert 1684. Manufaktur des Guilam van Leefdael (1650-1685). Entwurf David Teniers III. (1638-1685). Wolle und Seide in dezenter Polychromie. Die Rahmung als von Amoretten zurückgezogener Vorhang gestaltet, in ihren Händen eine Blumengirlande. Zentral vor weiter Landschaft das Wappen mit Grafenkrone von Amoretten und der Allegorie der Unendlichkeit. Darunter ein gefesselter Chronos, Stundenglas und Sense niedergelegt. 380 x 320cm. Zustand B. Bezeichnet unten links D: TENIERS Si IVN PIN 1684 und unten rechts GILL. VAN LEEFDAEL FECIT, sowie Stadtmarke von Brüssel. Provenienz: Kunsthandel Bernheimer München. Sammlung Schubert Frankfurt. Deutsche Privatsammlung. Literatur: Heinrich Göbel. Wandteppiche in den Niederlanden. Leipzig o.J. Die Tapisserie abgebildet Tafel 185, doch als Provenienz Kunsthandel Bernheimer, München. Die Grafen von Fuensalida zählten über Jahrhunderte zu den wichtigsten Geschlechtern Spaniens. Von deren Macht und Wohlstand zeugt heute noch der prächtige Fuensalida-Palast in Toledo. Auch die Darstellung der Tapisserie zeugt von der Selbstdarstellung der Grafen. Triumphiert doch das Familienwappen vertreten durch die Allegorie der Unendlichkeit, über die Allegorie der Vergänglichkeit in Gestalt von Chronos der gefesselt am Boden liegt. Der Entwurf von David Teniers ist in seiner Theatralik ein barockes Meisterstück. Teniers zählte zu den wichtigsten Karton-Entwerfern des 17. Jahrhunderts . Preise & Bieten Schätzpreis: 40.000 - 50.000 €
    VAN HAM Kunstauktionen KG
  • Tabatière mit Miniaturmedaillon. Paris. Um 1780. Wohl Jean-Joseph Barrière.  Gelbgold. Rotes und grünes transluzides sowie farbiges Email. Ca. 185 weiße Emailperlen. Ovale Form mit scharniertem Deckel. Allseitig Felder mit guillochiertem Wellenmuster und vertieften Punkten. Die Rahmung mit Perlen sowie Blütenranken. Auf dem Deckel zentral Miniatur mit Darstellung des Chronos mit Clio, der Muse der Geschichte, sowie ein Putto als Genius der Zeit mit einer Taschenuhr in seinen Händen. 3x8x6.2cm. Zustand A. Je drei Punzen im Boden und Deckel verschlagen.  Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung.  Literatur: Lorenz Seelig: Golddosen des 18.Jahrhunderts aus dem Besitz der Fürsten von Thurn und Taxis, München 2007. Vgl. hierzu eine sehr ähnliche Arbeit J.-J. Barrière mit identischer Guillochierung und vergleichbarer Rahmung.  Diese Tabatière ist ein Zeugnis feinster Pariser Goldschmiedekunst. Das leuchtend rote transluzide Email sowie die Ausführung der Guillochierung sind von bestechender Schönheit und außergewöhnlicher Qualität. Preise & Bieten Schätzpreis:	20.000 - 25.000 €
    Tabatière mit Miniaturmedaillon. Paris. Um 1780. Wohl Jean-Joseph Barrière. Gelbgold. Rotes und grünes transluzides sowie farbiges Email. Ca. 185 weiße Emailperlen. Ovale Form mit scharniertem Deckel. Allseitig Felder mit guillochiertem Wellenmuster und vertieften Punkten. Die Rahmung mit Perlen sowie Blütenranken. Auf dem Deckel zentral Miniatur mit Darstellung des Chronos mit Clio, der Muse der Geschichte, sowie ein Putto als Genius der Zeit mit einer Taschenuhr in seinen Händen. 3x8x6.2cm. Zustand A. Je drei Punzen im Boden und Deckel verschlagen. Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung. Literatur: Lorenz Seelig: Golddosen des 18.Jahrhunderts aus dem Besitz der Fürsten von Thurn und Taxis, München 2007. Vgl. hierzu eine sehr ähnliche Arbeit J.-J. Barrière mit identischer Guillochierung und vergleichbarer Rahmung. Diese Tabatière ist ein Zeugnis feinster Pariser Goldschmiedekunst. Das leuchtend rote transluzide Email sowie die Ausführung der Guillochierung sind von bestechender Schönheit und außergewöhnlicher Qualität. Preise & Bieten Schätzpreis: 20.000 - 25.000 €
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