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salvadorianische Künstler

Relocating SAL. Kuratiert von Claire Breukel und Lucas Arevalo

salvadorianische Künstler

Mit Arbeiten von Mayra Barraza, Ernesto Bautista, Karlos Cárcamo, Rodrigo Dada, Natalia Domínguez, Mauricio Esquivel, Melissa Guevara, Victor Hugo, Walterio Iraheta, Mauricio Kabistan, Ronald Morán, Jaime Izaguirre, Irvin Morazan, Luis Paredes, Crack Rodriguez, Símon Vega, Danny Zavaleta.

Relocating SAL wurde von Claire Breukel und Lucas Arevalo von MARTE Contemporary – dem Programm für zeitgenössische Kunst des Museo de Arte de El Savador – kuratiert und wird am 12. Mai 2015 um 19 Uhr mit der Präsentation von aktuell gefragten salvadorianischen KünstlerInnen mit Arbeitssitz in San Salvador, New York City, Berlin und Wien in der HilgerBROTKunsthalle, Wien, eröffnet.

Bei El Salvador handelt es sich um das kleinste der Länder Zentralamerikas. Ungeachtet dessen durchlief das Land eine beachtliche geschichtliche Entwicklung, die wie die vieler anderer Staaten Lateinamerikas von einer auffälligen sozioökonomischen Ungleichheit geprägt ist, welche seit der Kolonialzeit unter der Herrschaft Spaniens bis in die jüngste Zeit andauert. Die Geschichte El Salvadors umfasst einen Bürgerkrieg, US-amerikanische und russische Interventionen und ein soziales und politisches Klima, das seit vielen Jahren einem ständigen Wandel unterliegt, wodurch es oftmals zur stereotypischen Darstellung El Salvadors als Entwicklungsland bzw. Land der Dritten Welt kommt.

Die Ausstellung Relocating SAL untersucht das aktuelle Phänomen der Deplatzierung und Neuverortung von Alltagsobjekten durch salvadorianische KünstlerInnen, um so den Objekten, wie auch ihrem Kontext eine neue Bedeutung zu geben. Diese „Provokationen“ beschäftigen sich mit Vorstellungen von sozialen Konventionen und zielen mit ihren Neuinterpretationen darauf ab, den Status quo bezüglich üblicher Auffassungen der Funktionsweisen der Objekte zu stören.

Mit ihrem speziellen Fokus auf neue Medien weisen die Arbeiten eine künstlerische Annäherung zu ernsten wie auch scheinbar harmlosen Thematiken auf, und bedienen sich dabei oft der Ironie und des Humors. Die KünstlerInnen statten die Objekte mit neuen, aktualisierten Bedeutungen aus, zusätzlich zu oder abweichend von jenen, mit denen sie üblicherweise im Alltag assoziiert werden.

Unter den Objekten befinden sich adlerlose US-amerikanische Münzen, die Mauricio Esquivel in Handarbeit zu einer Landkarte an der Wand zusammenfügt; Ronald Moran umwickelt ein Messer mit schützender Baumwolle; Melissa Guevara ersetzt den Sand in Stundengläsern mit dem Staub menschlicher Knochen; Simon Vega konstruiert ein Raumschiff aus recycelten Materialien und Objekten oder Irvin Morazan einen Mayakopfschmuck aus einer umgestalteten Beatbox.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Ernst Hilger, Mario Cader-Frech, MARTE. Ein umfangreicher Katalog ist erhältlich.






  • 13.05.2015 - 13.06.2015
    Ausstellung »
    Galerie Ernst Hilger Ges.m.b.H. »

    GALERIE HILGER NEXT Wien 10 & HilgerBROTKunsthalle Wien 10 & Project Room@Hilger NEXT Absberggasse 27

    Öffnungszeiten
    MI – SA, 12 – 18 Uhr und nach Vereinbarung



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  • Karlos Cárcamo, Parked in An Exaggerated Manner: East Coast, 2012-13. Photographic documentation of performance piece. Image courtesy the artist and MARTE Contemporary
    Karlos Cárcamo, Parked in An Exaggerated Manner: East Coast, 2012-13. Photographic documentation of performance piece. Image courtesy the artist and MARTE Contemporary
    Galerie Ernst Hilger Ges.m.b.H.
  • Mauricio Esquivel, Line of Displacement [Línea de Desplazamiento], 2013, Hand-cut coins, dimensions variable. On loan from the MARTE Permanent Collection
    Mauricio Esquivel, Line of Displacement [Línea de Desplazamiento], 2013, Hand-cut coins, dimensions variable. On loan from the MARTE Permanent Collection
    Galerie Ernst Hilger Ges.m.b.H.
  • Simon Vega, Imperial Slum Ship, 2013, Mixed media, dimensions variable. Credit: Katharina Stögmüller/Galerie Ernst Hilger
    Simon Vega, Imperial Slum Ship, 2013, Mixed media, dimensions variable. Credit: Katharina Stögmüller/Galerie Ernst Hilger
    Galerie Ernst Hilger Ges.m.b.H.