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Between Love & Madness - The Art of the Mexican Micro Comic

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Die Ausstellung “BETWEEN LOVE AND MADNESS: THE ART OF MEXICAN “MICRO” COMICS” stellt die Micro-Cuentos vor; kleine Comichefte in der Größe von etwa 8 x 12 cm. Auch als Historietas bekannt, waren die Heftchen in Mexiko sehr populär, bisher international aber kaum bekannt.

Im Kunsthaus SomoS werden nun rund 30 dieser Tuschezeichnungen gezeigt. Die Vernissage am 7. Dezember 2017 wird begleitet von eine Lesung des Kurators der Ausstellung, Comic/Social-art Künstler Christopher Sperandio, Dozent an der Rice University, School of Visual and Dramatic Arts.

Im Anschluss an die Ausstellung, wird das Lawndale Art Center in Houston, Texas dreizehn vollständige Bände der Micro-Cuentos im Original zeigen.

Bevor die globalen Massenmedien sich auf allen Kanälen gleichschalteten, variierten die internationalen Erscheinungen der sogenannten Populärkultur immens. Die mexikanische Comic- Kultur der 1970er Jahre ist ein besonderes Bespiel dieser popkulturellen Vielfalt.
Die Micro-cuentos oder “Mini-Geschichten”, stellten oberflächlich Genres wie Suspense oder Horror dar. Sie beinhalteten aber zugleich subtile politische und soziale Kritik. Zu Beginn der 1980er Jahre, wurde diese Form der mexikanischen Comic-Kultur von amerikanischen Importen wie Batman überschattet und schließlich völlig vom Markt verdrängt.

Obwohl eine Marktforschung zum Thema mexikanische Comics in der Hochzeit der Micro-cuentos nicht existierte, schätzen Marktkenner, dass in den 1970er Jahren mindestens 56 Millionen Comics pro Monat in Mexiko gedruckt wurden. Diese Zahl ist um so beindruckender, wenn man sich vor Augen führt, dass die Bevölkerungszahl zu der Zeit etwa bei 65 Millionen lag. Das heißt, dass rund 90 Prozent der mexikanischen Bevölkerung Comics lasen. Wobei diejenigen, die sich keine eigenen Comics leisten konnten, sich die kleinen Hefte von Freunde oder Läden ausliehen.

Weitere in der Ausstellung gezeigte Unikate, sind farbige Entwürfe zu Titelblättern, original Micro-cuentos Hefte, Fotografien, didaktisches und biographisches Material und englische Übersetzungen.

„Between Love and Madness“ wurde organisiert von Christopher Sperandio, Dozent an der Rice University, Texas. In Zusammenarbeit mit Studenten und Studentinnen der Rice University: Kari Leigh Brinkley, Grace Earick, Julia Fisher, Zach Gwin, Kai Holnes, Clair Hopper, Priyanka Jain, Ilya Rakhlin, Zachary Tu, Heather Wright. Die Ausstellung wird finanziell unterstützt durch das Humanities Research Center at Rice University, The Office of the Dean of Humanities at Rice University und dem Lawndale Art Center.






  • 08.12.2017 - 28.12.2017
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    SomoS/Paulus Fugers »

    Vernissage: 7. Dezember, 2017, 18-21 Uhr
    Ausstellung: 8.-28. Dezember, 2017, Dienstag-Samstag 14-19 Uhr und nach Vereinbarung.



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  • Mexican “Micro” Comic, anonymous, ca. 1970 - Copyright SomoS & the artists 2011-2017.
    Mexican “Micro” Comic, anonymous, ca. 1970 - Copyright SomoS & the artists 2011-2017.
    SomoS/Paulus Fugers
  • Mexican “Micro” Comic, anonymous, ca. 1970 - Copyright SomoS & the artists 2011-2017.
    Mexican “Micro” Comic, anonymous, ca. 1970 - Copyright SomoS & the artists 2011-2017.
    SomoS/Paulus Fugers