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Fernweh. Rainer Fetting, Ruprecht von Kaufmann, Jan De Vliegher

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    Fernweh. Rainer Fetting, Ruprecht von Kaufmann, Jan De Vliegher
    08.05.2020 - 20.06.2020

Situationsbedingt kann leider keine Vernissage stattfinden. Die Ausstellung kann während unserer regulären Öffnungszeiten besucht werden. Gerne führen wir zusätzlich auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten nach Vereinbarung eines persönlichen Termines durch die Ausstellung.

Vom 08.05. bis 20.06.2020 zeigen wir in der Ausstellung "Fernweh" Gemälde von Rainer Fetting, Ruprecht von Kaufmann und Jan De Vliegher, die Orte darstellen, zu denen Menschen aufgrund der Corona-Krise aktuell nicht reisen können. Die notwendige Einschränkung der Reisefreiheit belastet. Kunst kann hier einen Ausgleich bieten.

Fernweh ist die Sehnsucht nach der Ferne - die Werke der Ausstellung ermöglichen eine gedankliche Auszeit an fernen Orten. So zeigt Rainer Fetting ( geb. 1949 in Wilhelmshaven, DE ) in seinem gleichnamigen Gemälde einen Skater in Venice Beach in Los Angeles. Das Werk vermittelt das Gefühl von Freiheit und Unbeschwertheit. Die angedeutete weiß-gelbe Sonne am Horizont symbolisiert Lebensfreude und Hoffnung. Die Bewegung und das Gefühl des Skaters werden mit Farben und expressivem Pinselduktus eingefangen. Rainer Fetting lebte in den 80er und frühen 90er Jahren in Berlin und New York, gab Mitte der 90er Jahre seinen New Yorker Wohnsitz auf und pendelt seitdem zwischen Berlin und der Insel Sylt. Sein Leben wie seine Kunst stehen für Internationalität und Offenheit. Rainer Fetting zeigt in seinen Landschaftsbildern nicht nur die Schönheit der Natur, sondern - wie in dem Gemälde "Frachter" - auch das Eindringen der Zivilisation und die Kraft der Urgewalten wie in "2 Figuren im Sturm am Meer ( Orkan Sabine )".

Fernweh ist auch an einer Unruhe oder einem diffusen Wunsch nach dem Entkommen vom Alltags-Ich zu erkennen. Ruprecht von Kaufmann ( geb. 1974 in München, DE ) verarbeitet in seinem Werk "War nie wirklich weg, war nie wirklich da" eine Reise nach Norwegen, die er Jahre lang geplant und herbeigesehnt hatte. Auf der Reise selbst hatte er dann aber Schwierigkeiten, im Moment zu verweilen. Der Mensch hat den Drang, sich gedanklich auf Ereignisse in der Zukunft zu fokussieren und kann dadurch den gegenwärtigen Moment nicht vollkommen erleben und akzeptieren. Das Werk mahnt neben der Sehnsucht nach etwas neuem und anderen, sich in Achtsamkeit zu üben und den jetzigen Moment anzunehmen.

In Jan De Vlieghers ( geb. 1964 in Brügge, Belgien ) Gemälden mit dem Titel "People" ist das bunte Treiben auf dem San Marco Platz in Venedig zu sehen. Es ist ein Platz, der Touristen aus aller Welt anlockt und Internationalität und Weltoffenheit symbolisiert. Jan De Vliegher nutzt dieses Kommen und Gehen auf einem der berühmtesten Plätze der Welt und komponiert das Motiv in Bezug auf Farbigkeit, Anordnung und Licht frei, bis sich harmonische und ausgewogene Kompositionen ergeben. Auch in den Werken seiner "Beach" - Serie nimmt Jan De Vliegher belebte Strände nur zum Anlass für seine Malerei, in der es nicht um ein genaues Abbild der Realität geht, sondern um die emotionale Wirkung von Farbe, Form und Komposition.






  • 08.05.2020 - 20.06.2020
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    Dauer der Ausstellung: 08.05. bis 20.06.2020

     

    Öffnungszeiten:

    Dienstag bis Freitag, 13 – 19 UhrSamstag, 11 –16 Uhr und nach Vereinbarung

     

     



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  • Ruprecht von Kaufmann, War nie wirklich weg, nie wirklich da 2020, Öl auf Linoleum auf Holz, 153 x 122,5 cm
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