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Joachim Ernst von Marschall

DSD-Ortskurator Rügen ernannt

Joachim Ernst von Marschall

Das Gesicht der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) hat Joachim Ernst von Marschall zu ihrem Ortskurator Rügen ernannt. Der Jurist und ehemalige Diplomat übernimmt die Aufgaben eines DSD-Vertreters vor Ort ehrenamtlich. Insgesamt wirken bundesweit über 80 Ortskuratorinnen und Ortskuratoren für die DSD. Sie nehmen Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit und Werbung wahr und schenken der privaten, Spenden sammelnden Denkmalschutzstiftung als deren Repräsentanten ihr „Gesicht“.

Das „Gesicht“ der DSD in Rügen hat einen neuen Namen: Joachim Ernst von Marschall. Der 1954 geborene von Marschall wuchs in Mainz auf. Nach Studium der Rechte in seiner Geburtsstadt und Freiburg sowie einem zweijährigen Auslandsstudium in den USA trat er 1984 in den Auswärtigen Dienst ein und vertrat die Interessen Deutschlands an acht Dienstorten in drei Kontinenten, zuletzt als Botschafter. Aufgewachsen in einem Haus aus dem 16. Jahrhundert und im Besitz eines denkmalgeschützten Gutshauses aus dem 18. Jahrhundert auf Rügen konnte von Marschall umfassend Erfahrungen in Sachen Denkmalschutz und Denkmalpflege sammeln. Seit seiner Jugend hat der Rheinland-Pfälzer eine Affinität zur Geschichte und ihren sichtbaren Zeugnissen. Denkmale sind für ihn lebendige und sichtbare Zeugnisse einer Vergangenheit, ohne die es die Gegenwart nicht gäbe. Sein Engagement für den Denkmalschutz, ist für von Marschall aber auch die Fortsetzung seiner früheren Botschafter-Arbeit unter neuen Vorzeichen: das Werben für die Anliegen und Interessen einer übergeordneten Institution in eigener Verantwortung. Joachim von Marschall hofft, mit seiner Passion für Denkmäler andere, insbesondere junge Menschen anstecken, sie zumindest aber von der Wichtigkeit des Denkmalschutzes überzeugen zu können.

Die Tätigkeit eines Ortskurators ist auf drei Jahre begrenzt, eine Verlängerung ist – auch mehrfach – möglich. Um die vielfältigen Aufgaben erfüllen zu können, kann ein Ortskurator ein eigenes Ortskuratorium mit einer begrenzten Zahl von Mitgliedern bilden. Dabei wird ein breites Spektrum an fachlicher Kompetenz angestrebt. Bei seiner Tätigkeit hält der Ortskurator engen Kontakt zum Bereich „Ortskuratorien" der DSD-Geschäftsstelle in Bonn.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat bundesweit seit 1985 über 6.000 Denkmale mit mehr als einer halben Milliarde Euro retten können. Allein in Sachsen-Anhalt hat sie über 620 Denkmale mit rund 84,2 Millionen Euro unterstützt.

Weitere Informationen: www.denkmalschutz.de/spenden-helfen/selbst-aktiv-werden/als-ehrenamtler.html








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  • Neuer Ortskurator Rügen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz * Foto Joachim Ernst von Marschall
    Neuer Ortskurator Rügen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz * Foto Joachim Ernst von Marschall
    Deutsche Stiftung Denkmalschutz
  • Stadtkirche St. Petri in Garz auf Rügen, ein Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz * Foto M.-L. Preiss/Deutsche Stiftung Denkmalschutz
    Stadtkirche St. Petri in Garz auf Rügen, ein Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz * Foto M.-L. Preiss/Deutsche Stiftung Denkmalschutz
    Deutsche Stiftung Denkmalschutz