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Die Windmühle in Barver Restaurierung der Mühlenkappe

Dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale fördert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) die Restaurierung der Mühlenkappe der Windmühle in Barver mit 50.000 Euro. Das technische Denkmal gehört somit zu den über 560 Objekten, die die private DSD, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, bisher allein in Niedersachsen fördern konnte.

Die Windmühle steht frei zwischen Feldern rund zwei Kilometer nördlich von Barver, einem kleinen Dorf im Landkreis Diepholz auf halber Strecke zwischen Osnabrück und Bremen. Sie wurde im Jahr 1865 als Turmgalerieholländer erbaut. Die Flügelwelle ist inschriftlich 1865 datiert, der gusseiserne Wellenkopf, der einst die Flügelruten aufnahm, trägt die Jahreszahl 1897. Bis um 1928 produzierte die Mühle Lebensmittel und war noch bis 1961 als Mühle für Viehfutter in Betrieb. In den 1980er Jahren fand sich ein engagierter Eigentümer, der die Mühle bis in die 1990er restaurierte. Inzwischen muss erneut Hand an das Denkmal gelegt werden. 2023 hat sich dazu ein Verein zur Rettung der Mühle gegründet.

Zum Objekt:
Es handelt sich um eine flügellos 20 Meter hoch messende Mühle mit achteckigem dreistöckigem Unterbau und Achtkant, die massiv in Ziegel gemauert sind. Die Kappe ist reetgedeckt. Eine Windrose, die die Kappe samt Flügelkreuz automatisch in den Wind drehte, ist noch vorhanden. Die Flügel von Windrose und Antrieb fehlen jedoch und auch die Galerie ist durch Efeubewuchs weitgehend zerstört.

Im Innern hat sich die bauzeitliche technische Ausstattung erhalten. Der nahezu ungestörte Überlieferungszustand hat Seltenheitswert, daher wurde die Mühle jüngst als "national bedeutend" klassifiziert. Die erhaltene Technik bezeugt drei verschiedene Nutzungen – und das ist einzigartig in Niedersachsen – als Mühle für Brotmehl, als Graupenmühle sowie als Ölmühle mit Kollergang. Ein vierter Mahlgang wurde später durch einen Motor betrieben. Neben der Mühle steht ein kleines Backhaus in Fachwerkbauweise.








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