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Ortskurator übergibt Fördervertrag für die Citykirche in Mönchengladbach

Die mangelhafte Wasserableitung und die bei der barocken Erweiterung erfolgten Veränderungen der Tuffsteinverblendungen führten in den letzten Jahren zu Steinschäden an der Citykirche in Mönchengladbach. Hinzu kamen ausgewaschene Fugen an dem verwitterten Außenmauerwerk, Steinzerfall und statische Schäden am Chor. Nachdem in einem ersten Bauabschnitt der Westturm instand gesetzt und der Chor notgesichert worden war, unterstützte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) im Jahr 2008 mit 40.000 Euro die Naturwerksteinarbeiten an der Fassade. Nun überbringt Ludwig Petry, DSD-Ortskurator Meerbusch, einen weiteren Vertrag über 40.000 Euro für die anstehende Dachsanierung am südlichen Seitenschiff. Das Dokument nimmt Probst Dr. Albert Damblon am Freitag, den 13. Mai 2011 um 10.30 Uhr vor Ort entgegen.

Am höchsten Punkt der Stadt Mönchengladbach errichtete man von 1469 bis 1533 eine dreischiffige, spätgotische Tuffstein-Basilika, die unter das Patrozinium St. Mariae Himmelfahrt gestellt wurde. Der Bau endet nach Osten mit dem Hauptchor und nach Westen mit einem vorgesetzten, viergeschossigen Turm, der im Kern die Reste eines romanischen Vorgängerbaus birgt. Seit 1890 rahmen ihn zwei polygonale, neugotische Kapellen. Den aus Backstein und Tuff errichteten Turm gliedern mit Maßwerk verzierte Spitzbogenblenden, ein achtseitiges, geknicktes und verschiefertes Pyramidendach aus dem Jahr 1956 deckt ihn ab.

Die Nebenchöre des Kirchenbauwerks schließen gerade ab. In der Verlängerung des südlichen Seitenschiffs ist eine rechteckige Sakristei angelegt. Langhaus und Chor gliedern einfachere Strebepfeiler und ein Simsband. Das Maßwerk der dreiteiligen Fenster stammt von der Restaurierung des Jahres 1890. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Dächer und Gewölbe der Kirche stark beschädigt und bis 1959 wieder aufgebaut.

Den dreischiffigen Innenraum prägen mächtige Rundbogenpfeiler, die spitzbogige Scheidarkaden tragen. Vorgesetzte Halbsäulen über Blattkapitellen tragen vierteilige Kreuzrippengewölbe. Die dreigeteilten Obergadenfenster sind durch die hohen Seitenschiffsdächer zur Hälfte als Blende gestaltet. Im Westen werden die Seitenschiffe von kleinen, siebeneckigen Kapellen geschlossen. Zu der wertvollen Ausstattung zählen ein Taufstein und Holzskulpturen aus dem 15. Jahrhundert sowie zwei Weihwasserbecken von 1696. Die über 32 Register verfügende Orgel stammt aus dem Jahre 1975, ein farbiger Glasgemäldezyklus von Joachim Klos (1932-2007) aus dem Jahr 1968. Altar und Ambo fertigte Peter Haak in den Jahren zwischen 1957 und 1967.

Die Citykirche in Mönchengladbach ist eines von über 270 Projekten, die die 1985 gegründete Bonner Denkmalschutz-Stiftung dank privater Spenden und Mitteln der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Nordrhein-Westfalen fördern konnte. Dazu gehören unter anderem Schloss Barntrup, die Windmühle in Ennigerloh und Hof Grube in Lüdinghausen.

Bonn, den 10. Mai 2011/Schi








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