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Expressionismu

Expressionismus mit 170 Werken:

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Ernst Barlach und Käthe Kollwitz im Leopold Museum Wien

Stararchitekt Professor Gustav Peichl
entwirft „Barlach-Avenue"

Am Donnerstag, 12. Februar eröffnet das Leopold Museum die umfassendste je in Österreich gezeigte Schau zu "Ernst Barlach und Käthe Kollwitz". Beide zählen zu den bedeutendsten deutschen KünstlerInnen des 20. Jahrhunderts. In ihrem Werk schildern sie das Leben der einfachen Menschen, Arbeiter und Bauern. Ihr Schaffen wurde von den Nazis zur entarteten Kunst erklärt.

Kooperation mit Hamburger Barlach Haus
Die Ausstellung wurde in Kooperation mit dem Ernst-Barlach Haus Hamburg - Stiftung Hermann F. Reemtsma konzipiert. Prof. Dr. Rudolf Leopold und Dr. Patricia Spiegelfeld kuratieren die Schau, die Ausstellungsarchitektur stammt von Stararchitekt Prof. Gustav Peichl. Insgesamt sind 115 Werke von Barlach und ca. 50 Arbeiten von Käthe Kollwitz bis 25. Mai 2009 zu sehen.

Peichls „Barlach Avenue"
Architekt Gustav Peichl präsentiert die Werke der Ausstellung in Form einer »Skulpturenstraße«, der »Barlach-Avenue«. Sie erstreckt sich über drei Räume auf einer Länge von 40 Metern. Die Objekte präsentieren das skulpturale Schaffen Barlachs, vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis 1938, dem Todesjahr des Künstlers. Laut Gustav Peichl entsteht so eine „kommunikative Einheit" zwischen den Skulpturen in der Mitte des Raums und den Zeichnungen und Skizzen an den Wänden.

Barlach und Kollwitz Schau

Hammerstiels Winterreise:
Persönliches Schicksal und Schubert-Hommage

Seit kurzem im Leopold Museum zu sehen ist das grafische Werk von Robert Hammerstiel (*1933). Der aus dem Banat stammende Künstler zeigt unter dem Titel „Winterreise" Zeichnungen und Druckgrafiken, die sich mit dem Wanderer aus Schuberts Winterreise befassen. Gleichfalls zu sehen ist der Zyklus zur persönlichen „Winterreise" des Künstlers, seiner Flucht aus dem Internierungslager im Jahr 1945.
Die Schau ist bis 27. April zu sehen, eine Konzertmatinée zu Schuberts Winterreise findet am 15. März, um 11 Uhr statt, ein
LEO Kinderatelier Workshop am 1., 8. und 15. März, 14 bis 17 Uhr.

Hammerstiels Winterreise

Leopold Museum-Schau zu
Christian Schad in Den Haag

Die vom Leopold Museum zusammen gestellte Christian Schad-Retrospektive, die bis Jänner mit großem Erfolg in Wien zu sehen war, wurde nun durch das Gemeentemuseum Den Haag übernommen, wo die Ausstellung bis 10. Mai gezeigt wird.

Mag. Klaus Pokorny
Presse / Public Relations
Leopold Museum-Privatstiftung
MuseumsQuartier Wien
1070 Wien, Museumsplatz 1
Tel +43.1.525 70-1507
Fax +43.1.525 70-1500
www.leopoldmuseum.org


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