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SCHALL UND RAUCH Die wilden Zwanziger

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    SCHALL UND RAUCH Die wilden Zwanziger
    24.04.2020 - 19.07.2020

Die 1920er-Jahre waren ein Jahrzehnt der Aufbrüche und Rückfälle. In keinem Moment des 20. Jahrhunderts war die Sehnsucht der Menschen nach Neuerungen so gross wie damals.

Von Josephine Baker bis Thomas

Es wurden urbanistische Visionen entworfen und Städte wuchsen in rasanter Geschwindigkeit. Klassische Rollenbilder in Gesellschaft und Ehe wurden hinterfragt und aufgebrochen, benachteiligte und unterdrückte Minderheiten verschafften sich Gehör in Politik und Kultur. An die Seite eines arbeitnehmergerechteren Alltags stellte sich eine wachsende Freizeitindustrie. Der hohe Innovationsgrad fand seinen direkten Niederschlag in der Experimentierfreudigkeit aller Künste. Beeindruckend ist, dass deren Erzeugnisse nichts von ihrer Aktualität eingebüsst haben.

Anders als bei vielen Ausstellungen, die sich den 1920er-Jahren gewidmet haben, werden hier Stilrichtungen wie das Bauhaus, Dada, die Neue Sachlichkeit sowie Design- und Architekturikonen des Modernismus nicht getrennt voneinander betrachtet, sondern treten miteinander in einen Dialog und zeigen die Stilheterogenität jener Aufbruchsjahre auf.

Mit Fokus auf Berlin, Paris, Wien und Zürich berücksichtigt die Ausstellung alle dazumal gängigen Medien wie Malerei, Plastik, Zeichnung, Fotografie, Film und Collage. Sie bietet weniger bekannten und insbesondere weiblichen Positionen eine Plattform. Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler, die sich explizit mit der Formensprache und den Inhalten der 1920er-Jahre befassen, schlagen eine Brücke in die Gegenwart.

Mit Kader Attia, Josephine Baker, Marc Bauer, Constantin Brancusi, Coco Chanel, Le Corbusier und Charlotte Perriand, Dodo, Liam Gillick, Friedrich Kiesler, Paul Klee, Fernand Léger, Jeanne Mammen, László Moholy-Nagy, Piet Mondrian, Alexandra Navratil, Man Ray, Lotte Reiniger, Hans Richter, Mies van der Rohe, Thomas Ruff, Christian Schad, Xanti Schawinsky, Margarete Schütte-Lihotzky, My Ullmann u. a.

Eine Koproduktion mit den Festspielen Zürich

Kuratorin: Cathérine Hug

 






  • Die Galerie wurde 1961 gegründet und übersiedelte 2001 in ihre nunmehrigen Räumlichkeiten in die...
  • 24.04.2020 - 19.07.2020
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    MuseumSa/So/Di 10–18 Uhr
    Mi–Fr 10–20 Uhr

     



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  • Marianne (My) Ullmann, Bescheiden, 1925, Universität für angewandte Kunst Wien, Kunstsammlung und Archiv © Nachlass Marianne (My) Ullmann
    Marianne (My) Ullmann, Bescheiden, 1925, Universität für angewandte Kunst Wien, Kunstsammlung und Archiv © Nachlass Marianne (My) Ullmann
    Kunsthaus Zürich